Freitag, 10. Januar 2020

Barfuß auf der Baustelle

Im Sommer besuchte ich den großen liegenden Buddha bei Monywa im Norden des Landes. Es geht noch mehr, der weltweit größte liegt in der Nähe von Mawlamyaing in Mudon, und dort hin mache ich einen kleinen Ausflug. 180 Meter misst die Statue und sie verfügt über acht begehbare Stockwerke. Die (vielen!) Treppen hoch zur Statue und natürlich auch das Innere des Buddha sind barfuß zu begehen. Ganz fertig wurde das gigantische Bauwerk bisher nicht und was fertig ist, bröckelt bereits wieder restaurierungsbedüftig vor sich hin. Je höher man im Inneren der Stutue aufsteigt, desto mehr hat das ganze Rohbaucharakter und man muss aufpassen, wo man hintritt. Die einzelnen Stockwerke sind mit Wandgemälden und Skulpturen ausgestattet, die allerlei über das Leben Buddhas und den Glauben vermitteln. Die Gänge im Inneren sind halbwegs düster und unfertig, das ganze mutet schon recht bizzar an. Obwohl die eine noch nicht fertig ist, hat man auf dem gegenüberliegenden Hügel indes mit dem Bau einer zweiten, noch größeren Statue begonnen, auch hier modert der Rohbau mehr oder weniger vor sich hin.

Am fertigen Gebäudeteil wird schon wieder mächtig restauriert
Buddha and me
Der Trend geht zur Zweitstatue
Auch in der buddhistischen Hölle geht es wohl finster zu
Barfuss auf der Baustelle
Der Hund ist hier (noch) nicht begraben
 
Ein skurrieler und interessanter Ausflug war dies. Ich bin letztlich froh, das nicht das ganze Teil zusammengestürzt ist, zumal angeblich für den Bau kein Architekt bemüht wurde. Sehen und staunen ...

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