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| Sundowner mit Giraffe |
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Sonntag, 22. Januar 2017
Reisebericht
Mein Freund und langjähriger Reisepartner Christian hat nun im schweizer Namibiaforum, der einschlägigen deutschsprachigen Informationsquelle, einen Reisebericht geschrieben. Der fasst es gut zusammen und erspart mir, hier dasselbe nochmal selbst zu schreiben.
Freitag, 20. Januar 2017
Materialschlacht
Von unterwegs im Busch gab es leider keine Live-Nachrichten, mangels Internetverbindung meist. Drei Wochen ohne moderne Kommunikation haben auch ihren Reiz, dafür Weite und Ruhe, auch das ist schön.
Von unseren 70 Kilo Gepäck war wahrscheinlich mehr als die Hälfte Fotoausrüstung. Unterwegs mit dem Auto war nicht nötig, sich zu bescheiden und so waren alleine neun Kameras und eben so viele Stative mit an Bord. Dazu Drohne, Slider und voluminöse Teleobjektive, Laptops und Festplatten, das läppert sich. Als wir am Ende in Windhoek unser Gepäck für's Flugzeug geschnürt haben, mussten wir den ganzen Krempel einfach mal im Bild festhalten:
Selten war das Equipment derart verstaubt nach einer Reise, aber alles kam unbeschadet Heim. Diverse technische Probleme waren lästig, haben sich aber alle lösen lassen und die Stromversorgung hat auch funktioniert. Für die Drohne hieß es stellenweise: Flugverbot, im Etosha Natinalpark wurde gar der Koffer verplombt. Unser Ansinnen war auch nicht, Tiere zu belästigen, einige eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen sind natürlich entstanden.
In der Wahl der Route, die wir am Ende noch ein bischen umgeworfen haben, haben wir denke ich ein gutes Händchen bewiesen. Die Etappen waren alle gut zu fahren und es blieb genug Zeit für Erholung. Die landschaftlich interessantesten Gegenden haben wir zu einem guten Teil eingebaut. Neben manchmal doch recht eintönigen Fahrstrecken - links Zäune, rechts Zäune, links Büsche, rechts Büsche, dazu eine Millionen Termitenhügel und 50 Kilometer geradeaus - gab es viel Interessantes zu sehen. Die erste Afrika-Reise war alles in Allem ein Erfolg, auch wenn das Gefühl "da muss ich unbedingt immer wieder hin" sich nicht einstellte.
Die Reisezeit, afrikanischer Hochsommer, als sich als durchaus positiv herausgestellt. Allzu viel los war nicht trotz der Sommerferien. Die Temperaturen dürften sich gegen 40° bewegt haben, was aber angesichts der trockenen Luft und des fast immer wehenden Windes sehr erträglich war. Abends ließ sich gemütlich am Grillfeuer sitzen, einmal kamen dabei sogar Fleecejacken zum Einsatz in den Bergen. Regen gab es fast nie, auch wenn es zuvor im Etosha wohl schon ordentlich geregnet hat und die Tierdichte dadurch eher eingeschränkt war. Zu sehen gab es genug.
Jetzt heißt es, viel Foto- und Videomaterial zurechtbasteln und dann wird es einen hoffentliche Interessanten Eindruck von Namibia geben.
Von unseren 70 Kilo Gepäck war wahrscheinlich mehr als die Hälfte Fotoausrüstung. Unterwegs mit dem Auto war nicht nötig, sich zu bescheiden und so waren alleine neun Kameras und eben so viele Stative mit an Bord. Dazu Drohne, Slider und voluminöse Teleobjektive, Laptops und Festplatten, das läppert sich. Als wir am Ende in Windhoek unser Gepäck für's Flugzeug geschnürt haben, mussten wir den ganzen Krempel einfach mal im Bild festhalten:
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| Darf's ein Kilo mehr sein? |
Selten war das Equipment derart verstaubt nach einer Reise, aber alles kam unbeschadet Heim. Diverse technische Probleme waren lästig, haben sich aber alle lösen lassen und die Stromversorgung hat auch funktioniert. Für die Drohne hieß es stellenweise: Flugverbot, im Etosha Natinalpark wurde gar der Koffer verplombt. Unser Ansinnen war auch nicht, Tiere zu belästigen, einige eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen sind natürlich entstanden.
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| Zelten unterm Regenbogen |
In der Wahl der Route, die wir am Ende noch ein bischen umgeworfen haben, haben wir denke ich ein gutes Händchen bewiesen. Die Etappen waren alle gut zu fahren und es blieb genug Zeit für Erholung. Die landschaftlich interessantesten Gegenden haben wir zu einem guten Teil eingebaut. Neben manchmal doch recht eintönigen Fahrstrecken - links Zäune, rechts Zäune, links Büsche, rechts Büsche, dazu eine Millionen Termitenhügel und 50 Kilometer geradeaus - gab es viel Interessantes zu sehen. Die erste Afrika-Reise war alles in Allem ein Erfolg, auch wenn das Gefühl "da muss ich unbedingt immer wieder hin" sich nicht einstellte.
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| Immer dabei: Staub |
Die Reisezeit, afrikanischer Hochsommer, als sich als durchaus positiv herausgestellt. Allzu viel los war nicht trotz der Sommerferien. Die Temperaturen dürften sich gegen 40° bewegt haben, was aber angesichts der trockenen Luft und des fast immer wehenden Windes sehr erträglich war. Abends ließ sich gemütlich am Grillfeuer sitzen, einmal kamen dabei sogar Fleecejacken zum Einsatz in den Bergen. Regen gab es fast nie, auch wenn es zuvor im Etosha wohl schon ordentlich geregnet hat und die Tierdichte dadurch eher eingeschränkt war. Zu sehen gab es genug.
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| Wozu kauft man eigentlich ein Supertele, wenn die Viecher dann driekt neben dem Auto liegen? |
Jetzt heißt es, viel Foto- und Videomaterial zurechtbasteln und dann wird es einen hoffentliche Interessanten Eindruck von Namibia geben.
Montag, 17. Oktober 2016
Die Wüste ruft
Zuletzt noch im Großstadtdschungel werfen neue Pläne ihre Schatten voraus. Zu Weihnachten wird es über den Jahreswechsel in den Busch gehen, genauer gesagt nach Namibia. Afrika, unbekannter Kontinent, es wird Zeit diesen zu entdecken.
Die Flüge sind gebucht. Witziger Weise werden wir von Frankfurt über Amsterdam nach Windhoek fliegen, was 200 Euro günstiger ist als der Flug direkt ab Amsterdam. Wunderbare Welt es Luftverkehrs, wir haben allerdings nicht gecheckt, ob eventuell eine Route über Wladiwostok noch billiger zu haben wäre. Wir heißt in diesem Fall, dass ich wieder mit meinem langjährig bewährtem Reisefreund Christian unterwegs sein werde (und mit Drohne "Hector").
Ein Allradfahrzeug erwartet uns und eine geplante Route von etwa 3.000 Kilometern, die uns die unterschiedlichen Landschaften erleben lassen soll. Es ist Regenzeit, was im Grunde nicht weiter schlimm ist, aber mit hohen Tagestemperaturen und teils schwer passierbaren Wegverhältnissen einher geht. Naja, dafür wird es des Nachts nicht so verdammt kalt wie im Winter (sprich: dem hiesigen Sommer). Da wir im Dachzelt übernachten, wären Nächte am Gefrierpunkt weniger verlockend.
Da zu dieser Zeit im ganzen südlichen Afrika Sommerferien sind und man hört, dass sich halb Südafrika bevorzugt zum Campen aufmacht, haben wir den ein oder anderen Stellplatz schon organisiert. Das zuständige Camp für Silvester verfügt beispielsweise nur über drei Plätze, da möchte man ungern leer ausgehen (was auch schnell 100 Kilometer mehr bedeuten kann, denn so dicht gesäht sind die Plätze nicht).
Voraussichtlich wird die Versorgung mit Strom und erst Recht mit Internet spärlich ausfallen, mit viel Berichterstattung von unterwegs ist daher nicht zu rechnen. Das muss dann eben später nachgeholt werden.
Die Flüge sind gebucht. Witziger Weise werden wir von Frankfurt über Amsterdam nach Windhoek fliegen, was 200 Euro günstiger ist als der Flug direkt ab Amsterdam. Wunderbare Welt es Luftverkehrs, wir haben allerdings nicht gecheckt, ob eventuell eine Route über Wladiwostok noch billiger zu haben wäre. Wir heißt in diesem Fall, dass ich wieder mit meinem langjährig bewährtem Reisefreund Christian unterwegs sein werde (und mit Drohne "Hector").
Ein Allradfahrzeug erwartet uns und eine geplante Route von etwa 3.000 Kilometern, die uns die unterschiedlichen Landschaften erleben lassen soll. Es ist Regenzeit, was im Grunde nicht weiter schlimm ist, aber mit hohen Tagestemperaturen und teils schwer passierbaren Wegverhältnissen einher geht. Naja, dafür wird es des Nachts nicht so verdammt kalt wie im Winter (sprich: dem hiesigen Sommer). Da wir im Dachzelt übernachten, wären Nächte am Gefrierpunkt weniger verlockend.
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| So in etwa ist der Plan |
Da zu dieser Zeit im ganzen südlichen Afrika Sommerferien sind und man hört, dass sich halb Südafrika bevorzugt zum Campen aufmacht, haben wir den ein oder anderen Stellplatz schon organisiert. Das zuständige Camp für Silvester verfügt beispielsweise nur über drei Plätze, da möchte man ungern leer ausgehen (was auch schnell 100 Kilometer mehr bedeuten kann, denn so dicht gesäht sind die Plätze nicht).
Voraussichtlich wird die Versorgung mit Strom und erst Recht mit Internet spärlich ausfallen, mit viel Berichterstattung von unterwegs ist daher nicht zu rechnen. Das muss dann eben später nachgeholt werden.
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