Freitag, 17. Januar 2020

Ausklang

Ein besserer Titel fiel mir hier nicht ein. In Ngapali verbringe ich den letzten Nachmittag zum Sonnenuntergang noch einmal im Fischerdorf, wo es immer viel zu gucken gibt. Dann wieder zum Excellent Seafood, die Bude unweit meiner Unterkunft hat sich zum Allrounddienstleister für mich entwickelt, Abendessen, Moped leihen, Wäsche waschen... alles in guter Qualität, was will man mehr.

Golden Sand
Abends ist der Trockenfisch...
... einsammelbereit
Hauptsache, es fährt
Schleppnetzverladung ist ein aufwändiges Geschäft
Auslauffertig zum Sonnenuntergang

Nach 45 Propellerflugminuten bin ich wieder in der großen Stadt, wo es es die letzten Tage zu verbringen gilt. Das passiert unaufgeregt, Ich suche meine Lieblingslokale auf uns lerne allerlei interessante Leute kennen. Die Polizei pocht gerade auf die Einhaltung der schwer zu durchschauenden Regeln für Außengastronomie, zwischenzeitlich muss ich einmal in Lokalinnere wechseln, Tische draußen werden eilig abgebaut und stehen eine halbe Stunde später wieder, man weiß es nicht.

Auf den korrekten Umgang mit wilden Tieren kann nicht oft genug hingewiesen werden
Dekoration zum nahenden Jahr der Ratte
Spielhölle im Shoppingcenter

Einen abendlichen Besuch der Shwedagon Pagode unternehme ich noch, quasi Pflichtprogramm, auch wenn hier Sonneneuntergangszeit immer Touristenzeit ist. Ich komme unter anderem mit einem alten Mönch ins Plaudern, er mir ein altes Foto des Mahamuni Buddha aus Mandalay sowie eine Gebetskette schenkt, sehr nett.

Blutspendedienst in der Shwedagon Pagode
Farbkontrast
Gold
Mönch mit Geschenken und lustiger Kopfbedeckung
Abendhimmel geht immer

Am letzen Tag besuche ich noch das "Sekretariat", der wohl größte koloniale Gebäudekomplex, der sich über mehrere Straßenblocks erstreckt und früher Sitz der Kolonialregierung war. Später wurde dann General Aung San, Nationalheld und Hauptakteur der Unabhängigkeit von Großbritannien, bereits kurz nach Aufnahme der unabhängigen Regierungsgeschäfte nebst seinen Vertrauten in diesem Gebäude gemeuchelt. Dannach standen die Gebäude Jahrzehnte leer und verotteten hinter Mauern und Stacheldraht. Nun wird aufwändig restauriert und Teile der Gebäude lassen sich wieder besichtigen, auch erste Geschäfte wie ausgerechnet KFC und Co. sind hier bereits eingezogen. Der Erhalt der alten Architekturschätze ist jedenfalls erfreulich.

Sekretariat
Koloniales Café
Yangon: Fassaden
Kunst

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