Eine Flugstunde und schon ist man wieder in einer anderen Welt. Die ist erst einmal heißer, feuchter, muffiger und lauter, Moloch Bangkok. Eine gute Stunde quäle ich mich mit der Blechlawine vom Flughafen zur Unterkunft in Banglampoo, das geht eigentlich noch.
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Zurück in der modernen Welt
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Die verbleibende Zeit in Bangkok nutze ich für mehrere Besuche in Chinatown, vor allem zum Abendessen. Das benachbarte Little India, wo allerdings nicht mehr viel Indien geblieben ist, nehme ich auch noch mit. Die Hoffnung, dort einen gut sortierten Gewürzhändler zu finden, erfüllt sich leider nicht. Ein weiteres Ziel ist das südlich an Chinatown grenzende Viertel Talat Noi (= kleiner Markt). Diese Gegend ist hauptsächlich das Viertel der Schrott- und Autoteilhändler und Wiederaufbereiter, aber auch ein alter und teils chinesisch geprägter Stadtteil. Aufgewertet mit allerlei Wandmalerei, Graffitti und Straßenkunst gelangten die Gassen zu gewissen Bekanntheit, ein Geheimtipp ist Talat Noi im Instagram Zeitalter nicht mehr wirklich. Ich bin früh am Morgen dort und außer dem Alltagsleben ist nicht viel zu sehen, einzig eine "Bangkok mit dem Fahrrad" Gruppe radelt mir über den Weg. Fotomotive finde ich hier jedenfalls zu Hauf, das war ein ganz lohnender Ausflug.
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Straßenszene |
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Streetart brachte eine gewisse Bekanntheit
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Roter Hocker
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Einblick |
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Einblick (2)
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Schrott & Kunst
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Gassenecke |
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Ray Ban
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Heiliger Baum
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... und noch ein heiliger Baum
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Verrostet (ein Instagram Star)
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Mitsubishi Electric
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Mailbox |
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Bunter Wohnen
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Achsen |
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Gegrillt wird auch
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Rauchender |
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Über 200 Jahre altes chinesisches Kaufmannshaus
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Motorteile aller Art
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Liegen rum ...
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... und werden fachgerecht verarbeitet
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Alles in allem ist das ein Stück Bangkok wie aus einer anderen Zeit, auch nur einen Steinwurf entfernt von den Shopping Malls und Wolkenkratzern.
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Auf dem Boot nach Chinatown
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Redseeliger Mitfahrender
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Eiermann in Chinatown
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Typische alte Fassade, selten geworden
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Am Markt
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Pak Klong Blumenmarkt
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Eisverkäuferin |
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Maximal geschützt
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Gut informiert
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Das chinesische Neujahr (22.01.) naht
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Wenn abends keine Fähren mehr fahren, muss das Tuk-Tuk her
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Ich hatte gar nicht damit gerechnet, in Bangkok noch viel zu fotografieren. Aber irgendwie lohnt es sich dann doch immer und zu sehen gibt es genug. Zwischenzeitlich heißt es nun aber wieder, Flip-Flops gegen Schal und Mütze tauschen. Bei lauschigen 32° bin ich in Bangkok gestartet, heute dann durch eine Winterlandschaft von Frankfurt nach Köln gefahren. Das sah allerdings zugegeben im Morgenlicht auch fantastisch aus. Schöne Ecken bietet die Welt überall, entdecken wir sie weiter.
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