Sonntag, 26. April 2020

Sonntag beim Sensenmann

Die Sonne lacht und es ist Zeit, sich mal wieder die Beine zu vertreten. Schon länger war ich nicht mehr auf dem berühmten Melatenfriedhof, die altehrwürdige und parkartige Ruhestätte lohnt immer mal einen Besuch. Früher vor den Toren der Stadt, heute mittendrin als grüne Oase. Das zieht noch mehr Leute an, es ist doch recht viel los.

Berühmt: der Sensenmann

Abseits des Hauptweges (Millionenallee) mit ihren pompösen Familiengruften und zahlreicher hier ruhender Prominenz geht es ruhiger zu. Der Weg mich erst einmal zum berühmten Grab mit Sensenmann, (un)heimliches Wahrzeichen von Melaten. Zwischen den verwitterten, überwucherten und teils proper gepflegten Grabstätten kann man lange herumspazieren, ohne das es langweilig würde. Kunst und Kitsch, schlicht oder protzig, hier wird alles aufgeboten für die Verblichenen, oder doch eher für die noch Verbliebenen. Wer interessiert sich schon für Denkmäler, wenn es unterwegs ist ins Jenseits oder wohin auch immer.

Säulenheilige?
Zwei Bier für den Engel bitte
Verwunschen
International
Schattenplatz

Schlauerweise bin ich zwar mit Kamera losgezogen, allerdings mit einem so gut wie leeren Akku. Es gelingt daher nur noch, wenige Bilder einzufangen, dann ist Ebbe. Nun gut, vielleicht sollte ich im Sommerurlaub noch mal herkommen mit geeigneter Ausrüstung und ohne Trubel, morgens um sieben wird geöffnet.

Grabbeigabe, nicht nur bei Pharaonen beliebt

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