Freitag, 17. August 2018

Mehr Meer

Bei meinen Rundfahrten über die Insel komme ich, fast zwangsläufig, auch in den großen Badeorten an der Küste vorbei und schaue mir diese kurz an. Bekannt sind vor allem Puerto del Carman und Playa Blanca, dazu kommt Costa Teguise. Die erst genannten waren früher typische Fischerdörfer. Costa Teguise hingegen ist eine künstliche Urlaubsstadt, aus dem Nichts gebaut. Anfangs versuchte hier noch Manrique, seine Vorstellungen einer sanften und der Insel angepassten Touristenwelt zu schaffen. Es wurde sogar ein klassisches Fischerdorf nachgebaut, so eine Art Walt Disney Spanien als Zentrum des Ortes. Zwischenzeitlich entstanden rund herum allerdings eintönige Appartementanlagen wie Sand am Meer. Eines haben die drei Orte gemein: man muss da nicht gewesen sein. Ich bedauere eher diejenigen, die hier freiwillig ihren Urlaub verbringen.

Puerto del Carmen ...
... und Playa Blanca verbergen ihren Charme gekonnt
Auch in Costa Teguise ...
... ist der Lack oft ab
Manche Ferienanlage fristet als Bauruine ihr Dasein
 
Da lobe ich mir mein unspektakuläres, aber sehr authentisches Playa Honda. Statt riesiger Appartementburgen gibt es hier nur kleine Häuschen, einfache Pinten und viel Ruhe. Daran ändert auch der (eher seltene) Fluglärm nichts, ich würde diesen Standort wieder wähen.

Frühmorgens ...

... auf der sonnigen Terrasse
Strandpromenade bei mir um's Eck

Landschaftlich sehr schön sind die Strände von Papagayo im Südwesten, über eine staubige Schotterpiste zu erreichen und dennoch leider arg voll.

Das lädt ja mal ein
Klasse Buchten in Papagayo

Einen kleinen Ausflug in die Hauptstadt Arrecife habe ich dann auch noch unternommen. Eigentlich wollte ich dort zum (geschlossenen) Fischmarkt in Erwartung einer richtigen Halle. Der Markt ist allerdings geradezu winzig, da ist die Fischtheke in meinem HiperDino fast größer. Arrecife ist auch eher überschaubar und wirklich was zu sehen gibt es hier nicht. Rund um die Lagune von Gines ist es am nettesten, dort gibt es auch schöne Terrassenlokale und ein prima Eiscafé.

Das Schiffswrack liegt am Weg, hier ermöglichen Wolken noch einmal Zeitrafferaufnahmen
Die "Kugelbrücke" zum Kastell ist Arrecifes Wahrzeichen
Von der Jugend gerne als Kletter- und Sprungturm verwendet
11 Meter Skelett eines gestandeten Wales (hier lustiger Weise vor einer Tierhandlung)
An der Lagune ...
... ist es auch abends nett

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen