Sonntag, 13. Januar 2019

Luftverkehr

Den Abend in Sittwe nutze ich, um noch einmal die nette Terrasse mit Köstlichkeiten aus dem Meer am Flussufer aufzusuchen. Etwas experimentell ist der bestellte Garnelensalat, der die Tiere roh verabeitet beinhaltet. Gewöhnungsbedüftig, aber gar nicht mal schlecht.

Suchbild: einsamer Fischer am Kaladan-Fluss
Dieses Mal verläuft der Abend gewitterfrei

Heute morgen dann geht es in zehn Minuten mit dem Tuk-Tuk zum kleinen Flughafen. Inlandsflüge haben hier eher etwas von Busfahrten, viel größer sind die Turboprops auch nicht und das übliche Flughafenprozedere entfällt auch weitgehend. Ich muss zwar den Pass vorlegen, der von drei Menschen geprüft wird, Listen werden fleißig abgehakt oder farblich markiert, merhere Stempel werden auf dem Boardingpass (einem handgeschriebenen Zettel) angebracht. Man ist verwundert. Die Sicherheitskontrolle erfolgt eher hemdsärmelig, wobei mein Feuerzeug Missfallen erregt. Nun egal, ich habe noch ein zweites dabei, das kommt unbeanstandet mit. Die sonderbare Welt der Luftsicherheit zeigt immer wieder interessante Facetten.

Man sitzt dann vor dem garagengroßen Terminal in der Morgensonne, bis man irgendwann das Flugzeug (es gibt nur eins) kommen sieht. Leute steigen aus, die anderen steigen ein, alles natürlich zu Fuß wie eben an der Bushaltestelle. Überpünktlich erreichen wir mit einer Zwischenlandung nach einer Stunde Thandwe, hervorragend. Hier werde ich nun ein paar Tage am nahegelegenen Ngapali Beach faulenzen.
Angekommen
Frisches Obst wartet schon

Smoking rooms around the world #8

Sittwe, Myanmar

Samstag, 12. Januar 2019

90.000 Buddhas

Gleich am ersten Tag beschließe ich, einen Tag länger als geplant in Mrauk U (sprich: Miau-u wie die Katze) zu bleiben. Hier gefällt es auf Anhieb und einen vollen Tag in Sittwe werde ich mir sparen, da habe ich eigentlich alles gesehen.

Mrauk U Impression

Mrauk U hatte seine Blütezeit ab dem 15. Jahrhundert als Hauptstadt des Arakan Königreiches. Für 350 Jahre blieb die Stadt unerobert. Das Königreich betrieb Handel mit Ländern von Arabien bis zu Europa und erlangte nicht unerheblichen Reichtum. Der Ort liegt in schon grüner Hügellandschaft. Und was macht man, wenn die Hügel schon mal da sind? Genau, Pagoden drauf bauen. Dies schlug sich nieder im Bau zahlreicher Tempel. Heute ist Mrauk U eine Kleinstadt mit eher döflichem und gemütlichen Charakter, man fühlt sich ein wenig in Orwells Zeiten zurückversetzt. Geblieben sind aus der Blütezeit hunderte von Tempeln, die verstreut in den Dörfer, Reisfeldern und bewaldeten Hügeln liegen. Die Bauerke sind hier weniger Sehenswürdigkeit, sondern in der Dorfleben und die Landschaft integriert, das macht die besondere Atmosphäre aus. Anders als in Bagan, wo die Bewohner zu Gunsten des Touristenziels umgesiedelt wurden, ergibt sich hier noch ein stimmiges Gesamtbild.

Landwirtschaft zwischen Tempeln
Auf Märkten und im Essen auch hier allgegenwärtig: Blumenkohl
Helden sind auf DVD erhältlich
Die Reste des ehemaligen Könispalastes sind überschaubar. Weiße Pferde für potentielle zukünftige Prinzen werden aber vorsorglich vorgehalten.
Ein überall beliebtes Brettspiel, für Außenstehende aber schwer verständlich.

Vergleichen mit Bagan oder Angkor weisen die Tempel von Mrauk U weder die gewaltige Größe, noch die Feinheiten der Handwerkskunst auf. Sie haben einen eigenen Stil, wirken äußerlich eher plump und wuchtig. Gebaut aus Sandstein und glatt verputzt sehen manche Buaten aus wie aus Beton gegossen. Im Inneren einiger Tempel finden sich aber auch hier interessante Reliefs, an denen sich als historischer Comicstrip allerlei über das damalige Leben und natürlich den Buddhismus nachlesen lässt. Und was macht man, wenn die ganzen Pagoden schon mal da sind? Genau, Buddhafiguren rein stellen. Und so es gibt abertausende von Buddhastatuen, die spiralförmigen Gänge im Inneren der Tempel sind übersäht mit kleinen Nischen, in den die Statuen sitzen. 90.000 sollen es insgesamt in der schönen Koh Taung Pagode sein. Ich habe nicht nachgezählt, fand diesen etwas abseits gelegenen Tempel aber auch so am schönsten.

Reliefs im Shittaung Tempel

Die einsam gelegene Koh Taung Pagode
Innen und außen mit Buddhafiguren übersäht
Sehr dekorativ ...
... auch die anwesenden Mönche


Ein Highlight sind natürlich die Sonnenaufgänge. Ich stehe meist um fünf auf und begebe mich zu einem geeigneten Aussichtspunkt. Der besten, den ich entdecke, liegt (natürlich) auf einem kleinen Hügel mit Tempel, zu erreichen über einen steilen Pfad durch das Dickicht. Gut, eine Stirnlampe dabei zu haben. Die erste Frage die sich vor dem Aufbruch stellt: in welcher Reihenfolge trägt man denn am besten Sonnen- und Mückenschutzmittel auf? Die einzige Sorge sonst bereiten mit die zahlreichen zwischen den Tempeln lebenden Hunde, die vielleicht frühmorgentlichen Störungen gegenüber nicht aufgeschlossen sind. Schlafende Hunde soll man ja nicht bekanntlich wecken. Offenbar schlafen die wirklich noch, ich komme jedenfalls unbehelligt ans Ziel. In völliger Stille, die nur vom Krähen sämtlicher Hähne der Umgebung gestört wird, lässt sich zusehen, wie im Morgennebel langsam die Konturen der Tempel erscheinen, die Sonne blutrot über den Hügeln erscheint und die Strahlen langsam den Nebel durchbrechen. Traumhaft, das erinnert mich an meinen ersten Sonnenaufgang in Bagan, den es heute so einsam sicher nicht mehr gibt. 

Morgenstimmung
Der Nebel steigt von den Feldern ...
... bis die Sonne durchbricht
Landschaft wie eine chinesische Tuschezeichnung

Ein vorausschauender Mann hat mitten in den Feldern eine Teestube errichtet. Dort gibt es dann nach dem Sonnenaufgang auch einen Kaffee, bestens. Ich muss auch sogleich im Carom, dem Fingerbillard, gegen die Dorfbevölkerung antreten und verliere natürlich. Ein großer Spass für die Einheimischen ist jedenfalls garantiert, auch wenn ich kein Wort verstehe.

Meine morgentliche Teestube (da wo die roten Plastikstühle stehen)
Keine Chance beim Carom
Mönche sind auch immer früh auf den Beinen

Die Vormittage verbringe ich mit Erwandern der Gegend. Alles ist gut fußläufig zu erreichen und es macht einfach Spass, durch die Felder, Dörfer und über die Hügel zu spazieren. Nach einer Siesta fplgt am späten Nachmittag dann ein ähnliches Programm inklusive Sonnenuntergang. Bei den ausgedehnten Spaziergängen begegne ich keinem einzigen Ausländer. Nur in den wenigen Restaurants trifft man abends immer wieder auf die gleichen Gesichter.

Gegen Abend am Dorfbrunnen
Auch farbenfroh: Sonnenuntergang

Unweit des wichtigsten Tempels steht seit Tage ein großes Zelt, das ab nachmittags lärmende Musik und später dann Predigten diverser Mönche in die Gegend schallen lässt. Es handelt sich um einen mehrtägigen religiösen Event, dessen genaue Bedeutung ich nicht herausbekomme. Am letzten Abend jedenfalls werden dort Platiktische aufbestellt und ein rieser Topf Suppe steht für die zahlreich an der Zeremonie teilnehmenden Gläubigen bereit. Ich werde mehr oder weniger genötigt, die Festtagssuppe zu verköstigen. So lasse ich mich zur Belustigung aller zu einer mächtig scharfen, aber ganz schmackhaften Suppe einladen und werde kurzzeitig zur Dorfattraktion. Die Verständigung bleibt leider recht rudimentär, da hier niemand englisch spricht.

Schnell sind die Tage hier vergangen mit viel Bewegung, Eindrücken und netten Erlebnissen. Genau richtig, hier länger zu bleiben. Heute morgen legte dann pünktlich zu Sonnenaufgang das Fährboot nach Sittwe ab in den Nebel, ich mit an Bord. Den Zwischenstop in Sittwe verbringe ich bisher unspektakulär. Unter anderem war eine Rasur fällig, was der Barbier am Markt zuverlässig erledigt. Ich habe mich noch vergewissert, dass mein Flug morgen früh unverändert stattfindet (was hier nicht immer der Fall ist), nun wird der Tag geruhsam ausklingen.

In der Frühe sind Feuer willkommen (oder Fleecejacken)
Rückfahrt auf dem Kaladan

Donnerstag, 10. Januar 2019

Kaladan

Das Internet in Mrauk U gebärdet sich leider mit unvergleichlicher Langsamkeit, sofern es überhaupt vorhanden ist. Das alleine ist ja schon zu begrüßen, vor nicht so langer Zeit gab es das hier kaum, zumindest in entlegenen Gegenden. Ich versuche mal, zumindest einen Text zu verfassen, an Bilder ist im Moment nicht zu denken. (Jetzt, wieder in Sittwe, erfolgt hoffentlich die Ergänzung).

In Yangon ist der Verkehr früh am Morgen unerwartet geschmeidig, der Bus zum Flughafen braucht nur 45 Minuten und ich bin arg früh dort. Ein kurzer Fußweg führt zum recht neuen Terminal für Inlandsflüge, der übersichtlich sortiert ist. Ich möchte nicht wissen, wieviele funktionsfähige Flughäfen in Entwicklungsländern während der Bauzeit des BER in Betrieb genommen wurden, faszinierend. Die Für mich heute auch noch relativ neue Fluggesellschaft Mann Yanadarpon beklebt die eincheckenden Passagiere mit bunten Stickern, die nach Flugziel sortieren. Wenn ich mich so umsehe wird schnell klar, dass eher wenige Ausländer nach Sittwe fliegen, die meisten werden den nächsten Stop Nagpali Beach ansteuern. Ein gewisses Durcheinander entsteht am Gate, wo der Einstieg für mehrere Flüge erfolgen soll, unklar ist die Reihenfolge. Die englischen (?) Durchsagen tragen nicht zur Aufklärung bei. Ein ungeduldiger Russe neben mir fragt dann minütlich das Personal, wie lange es denn noch dauert. Ich sage igendwann: 7:45 Minuten, damit gibt es sich irgendwie zufrieden. Als wir drei Minuten später einsteigen düfen, guckt es aber misstrauisch.

Angekommen in Sittwe zeigt sich, das die hiesigen Tuk-Tuk Fahrer interessante Preisvorstellungen für eine Fahrt in die Stadt haben. Viel zu verhandeln ist da nicht und die nur vier Kilometer laufen will ich auch nicht. Zügig gelange ich also zu meinem Hotel. Es bleibt Zeit, noch ein wenig umher zu streifen und ein Lokal mit Terrasse am Fluss zum Abendessen aufzusuchen. Das Essen schaffe ich dort so gerade noch, bevor ein Gewitter losgeht und zur eiligen Flucht ins Innere nötigt. Schnell gießt es in Strömen. Von der Toilette entwende ich einen unbenutzten (!) Müllbeutel, um wenigstens Pass und Kamera zu verpacken für den Heimweg. Ich komme dann aber in einer Unwetterpause doch mehr oder wneiger Trocken zurück in mein Zimmer.

Kurz vor dem Gewitter am Ufer des Kaladan

Für den nächsten Morgen hatte ich geplant, den Fischmarkt aufzusuchen, was sich in der Regel zu früher Stunde empfiehlt. Um sechs bin ich auf den Beinen (man geht hier eh meist früh schlafen), doch das Unwetter tobt munter weiter. Regengüsse zwingen mich, Außenaktivitäten zunächst aufzuschieben. Ein Ticket für das Fährboot weiter nach Mrauk U hatte ich praktischer Weise schon am Vortag besorgt, nachdem die Verkaufsstelle gefunden war. Die ist, wie das meiste, nur bumesisch beschriftet und Englischkenntnisse sind in diesem Ort auch spärlich gesäht. Ab sieben gibt es Frphstück und das gönne ich mir heute erstmal ausgedehnt. Es gibt eine klasse Nudelsuppe, wie üblich zum selbst zusammenbauen (Nudeln, Chili, Kräuter etc. mischt man sich bedarfsgerecht selbst mit der Suppe zusammen). Für viele eine irritierende Vorstellung, aber ich mag so etwas auch früh morgens, wie es in Asien meist üblich ist. Ein großartiges Sortiment von Früchten rundet das ganze dann ab.
Unwetter auch am Morgen

Irgendwann verzieht sich das Gewitter und ich mache mich auf zum Markt. Der ist ganz nett, wie Märkte so sind, eine Weile kann man sich dort gut die Zeit vertreiben. Irgendwann kommt sogar die Sonne immer mal wieder durch. Besonders hieß ist es nicht, ich schwitze aber trotzdem wie ein Weltmeister bei (mindestens!) 100% Luftfeuchtigkeit.

Am Fischmarkt
... trifft man Leute
Auch die Sonne lässt sich später blicken

Kennt irgendwer den Fluss Kaladan? Ich kannte ihn jedenfalls bis vor Kurzem nicht. Obwohl der Kaladan, nicht von der Länge, aber vom Volumen, wohl zu den fünf größten Flüssen der Welt zählt. In der Tat, bei seiner Mündung in Sittwe und auch auf den ersten Stunden der Bootsfahrt nach Mrauk U zeigt sich der Kaladan gigantisch. Teilweise kann man kaum beide Ufer sehen, so breit fließt er dahin. Ich fahre am frühen Nachmittag zum Anleger von Sittwe, dort soll das Fährboot starten. Das tut es, gleichzeitig mit etlichen anderen Booten. Eine Menga Passagiere müssen über mehr oder weniger Boote klettern, bis das zuständige erreicht ist, bei mir das letzte in der Reihe. Unsere Abfahrt verzögert sich dann aber aufgrund eines Maschinenschadens. Kind und Kegel und diverse Fracht müssen auf einen anderen Kahn umgeladen werden. Dieser hat weder Klimaanlage, noch verdunkelte Fenster wie unser erstes Boot, was ich ausdrücklich begrüße. Viel zu sehen gibt es allerdings zunächst nicht, siehe oben, der Flusss ist breit. Man darf netter Weise auch während der Fahrt aussteigen und auf dem schmalen Deck herumturnen, jedenfalls verbietet es mir niemand. So kann ich dem Kapitän hallo sagen, den Fahrtwind genießen und mit den Bootsjungs rauchen. Nach etwa zwei Stunden wird der Fluss schmaler und wir biegen schließlich in einen schmaleren Seitenfluss ein. Dort gibt es nun das ein oder andere Dorf an den üppig grünen Ufern und die ersten Berge tauchen auf. Es beginnt der landschaftlich reizvolle Teil der Fahrt im besten Abendlicht.

Hin- und Hergelade
Die staatlichen Fähren sind außer Betrieb
Unterwegs gibt's Landschaft
Dem Sonnenuntergang entgegen

Leicht verpätet erreichen wird Mrauk U erst nach dem Sonnenuntergang. Am Anleger ist schnell ein Tuk Tuk aufgetrieben, das mich zu zivilem Preis in die gewünschte Unterkunft fährt. Wir durchqueren die auf den ersten Blick sympathische Kleinstadt auf holprigen Straßen. Ich wohne im Norden des Ortes in einem hübschen Bungalow im Tempelstil, sehr nett.

Sonntag, 6. Januar 2019

Hinterhöfe

Die Ankunft in Yangon verlief rekordverdächtig. Nur 20 Minuten nach der Landung habe ich die Einreiseformalitäten, Geldwechsel und den Kauf einer SIM-Karte erledigt und sitze im Shuttlebus. Der Bus in die Innenstadt wurde erst vor ein paar Monaten eingeführt, kaum langsamer als mit dem Taxi ist man für einen Bruchteil des Preises (genau gesagt etwa 30 Cent) in einer Stunde im Stadtzentrum. Die Endstation liegt einen Steinwurf von meinem Hotel, perfekt.

Den Abend verbringe ich an altbewährten Orten mit einem schmackhaften Essen und einem Drink in der Skybar auf dem Sakura Tower, dem ältesten Hochhaus der Stadt. Dann stellt sich doch schnell eine gewisse Müdigkeit ein.

Sonntag morgens um sieben ist es noch ruhig in der Stadt. Die ersten Sonnenstrahlen wärmen auf meinem Balkon und es ist angenehm still. Vereinzeltes Hupen, Brummen von Klimaanlagen, der  Besen eines Straßenkehrers schabt über's Pflaster und sonst dominieren die kreischenden Krähenvögel. Erst einmal die nächte Teestube aufsuchen.

Typische morgentliche Straßenszene
Tee aus Puppenstubenmobiliar und Zeitungsverkäufer finden sich an jeder Ecke

Die Sehenswürdigkeiten von Yangon kenne ich nun größtenteils. Daher steht heute ein Spaziergang durch Downtown auf dem Programm, wobei ich mir allerlei Hinterhöfe ansehen möchte. Zufällig war ich im Internet auf Doh Eain (unser Haus) gestoßen, die Organisation initiiert seit einigen Jahren Nachbarschaftsprojekte. Mehrere Projekte haben sich mit der Verwandlung von Hinterhöfen von Müllkippen zu Lebensraum befasst. Die Straßen in der Innenstadt von Yangon sind schachbrettartig angelegt und im Inneren jedes Blocks verlaufen Hinterhofgassen zwischen den Häusern. Diese sind überwiegend heruntergekommen, offene Kanalisation und Müll machen sie zum Spielplatz für Ratten. Zwischenzeitlich wurden einige dieser Hinterhöfe gemeinsam mit den Anwohnern aufgehübscht: gereinigt, die Abwasserkanäle verschlossen, begrünt und gemeinsam vor allen mit den Kindern bemalt. Mit bunten Farben und teilweise originellen Graffitis sind so Ruhezonen und Spielflächen für die Kinder entstanden.

Hätte ich nicht zuvor davon gelesen, wäre ich an den unscheinbaren Durchgängen in die Hinterhöfe wohl achtlos vorbeigegangen. So habe ich heute gezielt einige davon ausgesucht und angesehen.

Bunt muss es sein
Don't worry - be happy
Ganz frisch: Wandbild von gestern
Verborgene Gasse
Fegen hilft
Originelles und Mülltrennung im Hinterhof
Blumen 3D
Umweltschutz ist häufig einbezogenes Thema
Die Kinder freut's ...
Die Älteren auch
Kunst zwischen Abflussrohren

Beim Bummel kreuz und Quer durch Downtown gibt es auch sonst immer etwas zu sehen. Leckereien werden überall angeboten, auch am Sonntag haben die meisten Geschäfte geöffnet und man kann ins Alltagsleben eintauchen.

Kontraste: der Zahn der Zeit nagt an kolonialen Fassaden ...
... und das moderne Yangon bietet Nobelgeschäfte und Winterdekoration (?!)