<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110</id><updated>2012-02-16T12:21:00.713-06:00</updated><title type='text'>Peter unterwegs | Indien 2012</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>48</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-8095375980437730243</id><published>2012-01-23T13:38:00.001-06:00</published><updated>2012-01-23T13:40:33.574-06:00</updated><title type='text'>Indien, was sonst</title><content type='html'>Bald ist es wieder soweit, auch 2012 will Indien besucht werden. Ein Visum ist schon erteilt, das inzwischen dafür benötigte quadratische Passfoto wurde penibel in den vorgegebenen Abmessungen eingereicht und fand offenbar den Gefallen der Behörde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Route ist auch überlegt und wird sicher bei Leuten, die schon in Indien waren, einiges Kopfschütteln hervorrufen. Die drei größten Städte des Landes in einer Tour, wer kann sowas wollen? Ich will. Delhi bietet sich einfach als Zielflughafen an und der Gewürzmarkt ist immer einen Besuch wert. Von da geht es nach Allahabad, 2013 nach zwölf Jahren wieder Ort des &lt;a href="http://pzinken.blogspot.com/2010/04/ein-paar-worte-zur-kumbh-mela.html"&gt;Kumbh Mela&lt;/a&gt; [siehe Indien 2010]. Da bietet sich an, die Lage vorab zu erkunden und eventuelle Planungen für nächstes Jahr aufzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächste Station wird Varanasi, die heiligste Stadt am Ganges. Nach den 46° beim letzten Besuch hoffe ich auf erträglichere Temperaturen, um etwas mehr von der Stadt erkunden zu können. Dann soll es weiter gehen nach Kolkata (das ehemalige Kalkutta), wo es herauszufinden gilt, ob die Einschätzung von Günter Grass ("Scheißhaufen Gottes") zutreffend ist. Meine Erwartungen sind andere ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sunderbans Nationalpark, das größte Mangrovengebiet der Welt im Mündungsdelta des Ganges, soll großstadtferne Erholung bieten, schauen wir mal, ob's klappt. &amp;nbsp;Dann ist auch schon der letzte Stopp in Mumbai an der Zeit, wo ich nochmal Mohammad in&amp;nbsp;&lt;a href="http://pzinken.blogspot.com/2011/03/dharavi.html"&gt;Dharavi&lt;/a&gt; besuchen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie immer nehme ich unterhaltungswillige Leser mit auf die Reise und werde mich bemühen, hier ab und an kleine Geschichten zum Besten zu geben - ab dem 10. März 2012.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-8095375980437730243?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/8095375980437730243/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2012/01/indien-was-sonst.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/8095375980437730243'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/8095375980437730243'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2012/01/indien-was-sonst.html' title='Indien, was sonst'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-4827752927673587700</id><published>2011-09-16T21:49:00.000-05:00</published><updated>2011-09-16T21:49:40.358-05:00</updated><title type='text'>Marathon-Mann</title><content type='html'>Kein Wunder, dass dieser Film ausgerechnet hier gedreht wurde. Denn New York muss erlaufen werden und die 42 komma x Kilometer hat man glaube ich schnell zusammen. Mein vage anvisiertes Programm - hier noch mal längs, dies könnte interessant sein, das einen Abstecher lohnen - würde bei genauerer Betrachtung, die ich nun vornehmen kann, eher einen Monat erfordern. In den paar Tagen ist das nicht zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein heutiger Dauerlauf führte dann auch auf den Spuren von Dustin Hofmann um den Teich im Central Park, den ich sowie gerade durchqueren musste. Doch, ganz schön groß (aber ob der mit unserem Grüngürtel mithalten kann, ich weiß es nicht). Schön ist es dort, Bäume, Spaziergänger, Jogger, Hunde, Teiche, alles was man an Ruheprogramm braucht in einer Millionenstadt. Nur einen Grill habe ich nicht gesehen, das wäre bei vergleichbarem Wetter in Köln anders. Hier wird's denke ich verboten sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/--eTauwhLapM/TnQEujIY59I/AAAAAAAAAN4/mVFptV0AUaE/s1600/DSC_3704.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://3.bp.blogspot.com/--eTauwhLapM/TnQEujIY59I/AAAAAAAAAN4/mVFptV0AUaE/s400/DSC_3704.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die Kehrseite von "Imagine" - also quasi "Forget" - auf den Erdbeerfeldern&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;A propos verboten, das trifft hierzulande schon auf einiges zu, auch wenn viele Erzählungen darüber zur Übertreibung neigen. Im Grunde geht das doch alles recht entspannt zu. Interessant ist aber die Angewohnheit, für alles und jedes direkt eine Bedienungsanleitung&amp;nbsp; erklärende &amp;nbsp;mitzuliefern, als hätte man es in diesem Land nur mir Vollidioten zu tun ("Achtung - Kaffee ist &lt;strong&gt;heiß&lt;/strong&gt;!). Ein Schmankerl in dieser Hinsicht fand ich heute:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-SyRQa5GQ_ZM/TnQGuvaVZ6I/AAAAAAAAAN8/XAAghceqB40/s1600/DSC_3574.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://1.bp.blogspot.com/-SyRQa5GQ_ZM/TnQGuvaVZ6I/AAAAAAAAAN8/XAAghceqB40/s400/DSC_3574.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Endlich erklärt: die geheime Funktion der Ampel&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Was gab es noch ... im Guggenheim Museum war ich kurz, nur in der Halle, weniger wegen des Eintritts als wegen der Zeitnot. Die Architektur konnte ich mir auch so ansehen, und die interessierte mich primär. Kunst hatte ich ohnehin noch in East-Harlem, wo allerlei Grafitti anzusehen ist. Im westlichen, ehemals "scharzen" Harlem, war ich auch noch kurz, ein Highlight ist das aber nicht gerade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-9KhBA_Ue12M/TnQHqZUFOzI/AAAAAAAAAOA/akWMqvUUwqk/s1600/DSC_3673.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://1.bp.blogspot.com/-9KhBA_Ue12M/TnQHqZUFOzI/AAAAAAAAAOA/akWMqvUUwqk/s400/DSC_3673.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Bewohner von Harlem pflegen einen Hang zu dezenten Farben bei der Garderobe&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Da der Tag nur zwölf helle Stunden hat, schnell weiter. Beim ehemaligen WTC war ich und habe den Neubau (ein Teil steht schon) hinter dem Bauzaun gesehen. Das neue 9/11 Memorial ist seit dieser Woche eröffnet, das hätte ich wohl gerne gesehen. Die Fundamente der beiden Türme sind nun Wasserbecken, rundherum ein Park, auf Bildern sieht das gut aus. Leider muss man sich vorher ein Ticket besorgen, zwar kostenlos, aber mit einer Vorlaufzeit von aktuell etwa zwei Wochen. Im Büro des Memorials sind morgens auch einige wenige Tickets für den aktuellen Tag zu bekommen, dazu braucht man aber Glück und ich werde mir den Aufwand wohl morgen nicht noch einmal antun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Gang durch die Wallstreet ist eher unspektakulär. Irritiert haben mich hier nur die Touristenmassen, die sich auf dieser Straße tummeln, auf der es eigentlich nichts zu sehen gibt. Es ist eher ein Sträßchen mit Fassaden wie überall, nur an einer steht "Stock Exchange". Für mich lag es auf dem Weg zum Fährhafen an der Südspitze. Von dort setzt man kostenlos mit der Fähre nach Staten Island (sprich &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; "Stäiten Eiländ", sondern "Stätten Oiland") übersetzt. Da will eigentlich niemand hin, aber der Blick auf die Stadt ist natürlich klasse, wenn auch heute leider sehr eingetrübt. Interessant wäre natürlich auf Staten Island ein Fleckchen namens "Fresh Kills", die ehemals größte Mülldeponie der Welt. Heute lässt man Gras drüber wachsen und macht einen riesigen Park daraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-5irPAsLQhVs/TnQKhqCdJjI/AAAAAAAAAOE/o0vyO9B1DsM/s1600/DSC_3916.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://3.bp.blogspot.com/-5irPAsLQhVs/TnQKhqCdJjI/AAAAAAAAAOE/o0vyO9B1DsM/s400/DSC_3916.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Diese Figur muss wenigstens im Vorüberfahren obligatorisch abgelichtet werden.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-4827752927673587700?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/4827752927673587700/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/09/marathon-mann.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/4827752927673587700'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/4827752927673587700'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/09/marathon-mann.html' title='Marathon-Mann'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/--eTauwhLapM/TnQEujIY59I/AAAAAAAAAN4/mVFptV0AUaE/s72-c/DSC_3704.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-5510360559537589993</id><published>2011-09-15T21:15:00.001-05:00</published><updated>2011-09-15T21:19:17.483-05:00</updated><title type='text'>Er lebt!</title><content type='html'>Gestern Abend bin ich noch über den Times-Square geschlendert. Das ist diese mit Neonreklame extrem verseuchte Straßenkreuzung, die wohl den beliebtesten Platz auf der Skala touritischer Begehrlichkeiten einnimmt. Farblich ist das ganze schon schön gestaltet, man muss sich halt nur vor Augen führen, dass man hier von allen Seiten mit Werbung zugeballert wird und dabei wahrscheinlich stündlich soviel Energie benötigt wird, wie eine Kleinstadt jährlich verbraucht. Dafür kann man auch nachts noch ohne Blitz fotografieren ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher war diese Gegend arg verrufen. Pronokinos, Drogendealer und Straßenräuber sollen hier noch bis in die 90er herumgelungert haben. Heute undenkbar. Die Chance, hier Verbrechensopfer zu werden, dürfte angesichts der geballt präsenten Staatsmacht gegen null tendieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-_kqym9fxiZs/TnKscRKdfUI/AAAAAAAAANo/HxhH5CCpGTg/s1600/DSC_2772.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://3.bp.blogspot.com/-_kqym9fxiZs/TnKscRKdfUI/AAAAAAAAANo/HxhH5CCpGTg/s400/DSC_2772.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Auch Pferde wirken abschreckend auf Kleinkriminelle.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Und außerdem, er lebt! Er hat nur etwas abgenommen und hockt heute am Times Square, um sich mit alten Damen im Arm ablichten zu lassen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-jwPTD1lbgWk/TnKs-Grs1tI/AAAAAAAAANs/Phy1Nwn6Q1c/s1600/DSC_2890.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://3.bp.blogspot.com/-jwPTD1lbgWk/TnKs-Grs1tI/AAAAAAAAANs/Phy1Nwn6Q1c/s400/DSC_2890.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;An schrägen Vögeln herrscht in dieser Stadt ohnedies kein Mangel. Wer hier auffallen will, hat's nicht leicht.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Da muss man sich schon gebärden wie Hans Dampf in allen Gassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-RxWgrDJE-cI/TnKtf2f4z5I/AAAAAAAAANw/3DA20pIqqPY/s1600/DSC_2923.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://2.bp.blogspot.com/-RxWgrDJE-cI/TnKtf2f4z5I/AAAAAAAAANw/3DA20pIqqPY/s400/DSC_2923.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das heutige Tagesprogramm schloß untern anderem zwei Besuche des "Top of the Rock" ein. Diese Aussichtsplattform in dreihundertirgendwas Metern Höhe, auf dem Dach des höchsten Teils des Rockefeller-Center, bietet den großartigsten Blick, den man in New York für Geld (viel Geld) kaufen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/--litbxiu9HI/TnKuMvP4czI/AAAAAAAAAN0/x8hsAa4LnvE/s1600/DSC_2984.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://3.bp.blogspot.com/--litbxiu9HI/TnKuMvP4czI/AAAAAAAAAN0/x8hsAa4LnvE/s400/DSC_2984.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die Erde ist eine Kugel. New York glaube ich auch.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Klasse ist auch der Aufzug, der einen begleitet von einer Multimedia-Lightshow in der gläserenen Decke der Kabine affenartig schnell hoch katapultiert. Heute Abend war ich dann nochmal oben und hatte ein Riesenglück. Nachmittags hat es eine ganze Weile geregnet. Heute Abend war es immer noch grau-in-grau bewölkt und tröpfelte ab und an. Dazu war es vor allem oben auf dem Turm extrem windig und unerwartet eiskalt. Wo bleibt das Glück? Richtig, nach so einem Regen ist die Luft klar und die Fernsicht war wesentlich besser, als alles, was ich hier bisher gesehen habe. Dann riss auch noch pünktlich bei Sonnenuntergang der Himmel am westlichen Horizont kurz auf und die ganze Stadt wurde in goldenes Seitenlicht gebadet. Für so ein Licht dankt der Fotograf allen Göttern und vergisst schlagartig Kälte und Regen. Ich hoffe, in den Bildergebnissen schlägt sich das nieder (sowas packe ich hier aber nicht auf die Schnelle rein).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Hotel liegt wirklich sehr günstig. Alle U-Bahnen, die man ab und an braucht, fahren um die Ecke. Im Null Komma Nichts läuft man zum Empire State Building oder zum Times Square. Und: um die Ecke ist Little Korea. Hinter dem Broadway heißt die 32. Straße auch "Koreaway" und ein Grillrestaurant reiht sich ans nächste. Statt amerikanischem Fastfood ließ ich mir deshalb heute abend ein Bulgogi servieren (für Uneingeweihte: hauchdünn geschnittene und marinierte Rindfleischstreifen, am Tisch gegrillt), dazu bog sich der Tishc unter einem duzend Schälchen Kim Chi (für Uneingeweihte: das ist eingelegtes Gemüse aller Art, von mild über sauer bis sau-scharf, es gibt hunderte verscheidene Kim Chi).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-5510360559537589993?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/5510360559537589993/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/09/er-lebt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/5510360559537589993'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/5510360559537589993'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/09/er-lebt.html' title='Er lebt!'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-_kqym9fxiZs/TnKscRKdfUI/AAAAAAAAANo/HxhH5CCpGTg/s72-c/DSC_2772.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-546993562404585440</id><published>2011-09-14T20:50:00.000-05:00</published><updated>2011-09-14T20:50:35.983-05:00</updated><title type='text'>East River kreuz und quer</title><content type='html'>Heute habe ich mir einen Brückentag genommen. Angefangen hat der mit der Brooklyn Brigde, auf der ich schon etwa drei Stunden zugebracht habe, inklusive der Flußüberquerung, die auch nicht mal eben zu erledigen ist. Bei feuchten 30° eine recht schweißtreibende Aktion in praller Sonne, da nahm man die Getränkeverkäufer auf der Brückenmitte dankbar zur Kenntnis. Lebensgefährlich kann hier schnell das Betreten der falschen Weghälfte sein, Radfahrer schreien allenfalls, bremsen aber eher selten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-7LGxSn8bfrw/TnFXJ5FfIhI/AAAAAAAAANY/LY7GevzgB2I/s1600/DSC_2449.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://1.bp.blogspot.com/-7LGxSn8bfrw/TnFXJ5FfIhI/AAAAAAAAANY/LY7GevzgB2I/s400/DSC_2449.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-1nLTw1FkAMI/TnFXegp5nuI/AAAAAAAAANc/5cgHdUpQlCg/s1600/DSC_2475.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://3.bp.blogspot.com/-1nLTw1FkAMI/TnFXegp5nuI/AAAAAAAAANc/5cgHdUpQlCg/s400/DSC_2475.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Anderenseits bin ich ein wenig durch Brooklyn spaziert, insbesondere durch Dumbo ("down under Manhatten-Bridge overfly"), also das Viertel unter der Brücke. Früher schmuddelige Lagerhäuser, heute angesagte Galerien und lecker Essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über die Manhatten Bridge ging es zurück. Leider ließ dirt die Aussicht zu wünschen übrig. Nur die "falsche" Seite war wegen Bauarbeiten für Fußgänger nutzbar und außerdem ist alles schwer eingezäunt. Nach mehreren Kilometern auf Brücken erreiche ich Chinatown. Dort ist es schlimmer als in Frankreich, denn kaum wer spricht englisch, wie ich bei der Befragung zahlreicher Passanten feststellen musste. Dieser Vorzeige-Vietnamese war einer der Sprachkundigen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-s2hDgn2La-I/TnFYyGvjcbI/AAAAAAAAANg/E2LOtdW7Ii0/s1600/DSC_2709.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="265" src="http://4.bp.blogspot.com/-s2hDgn2La-I/TnFYyGvjcbI/AAAAAAAAANg/E2LOtdW7Ii0/s400/DSC_2709.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ganz sehenswert ist das Viertel ja. Ich kaufte Ingwerbonbons und entdeckt ein dem Laden verschiedene Sorten Abalone, das (amerikanische) Pfund zu Preisen bis über 2.000 Dollar, so gut kann das gar nicht schmecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;U-Bahnfahren hat Vorteile, es schont die Füße und sorgt außerdem für musikalische Erlebnisse, so hier an "meiner" Station:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-TLmpLElxXSM/TnFZw9eRmzI/AAAAAAAAANk/kTmm4ieUYH8/s1600/DSC_2350.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://3.bp.blogspot.com/-TLmpLElxXSM/TnFZw9eRmzI/AAAAAAAAANk/kTmm4ieUYH8/s400/DSC_2350.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-546993562404585440?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/546993562404585440/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/09/east-river-kreuz-und-quer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/546993562404585440'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/546993562404585440'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/09/east-river-kreuz-und-quer.html' title='East River kreuz und quer'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-7LGxSn8bfrw/TnFXJ5FfIhI/AAAAAAAAANY/LY7GevzgB2I/s72-c/DSC_2449.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-3821467752964291485</id><published>2011-09-13T21:25:00.002-05:00</published><updated>2011-09-14T20:53:07.732-05:00</updated><title type='text'>Der New Yorker an sich</title><content type='html'>Noch ein paar Eindrücke nach meinem heutigen gefühlten Halbmarathon. Wenn ich das gewollt hätte - den ganzen Tag Herumlaufen mit einen schweren Sack auf dem Rücken - hätte ich eigentlich gleich zur Bundeswehr gehen können. Ja, die Stadt ist im wahrsten Sinne weit-läufig. Trotz vorschnell erworbener Wochenkarte habe ich die U-Bahn erst einmal benutzt, aber das kommt schon noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-uJEeaUKxJyA/TnAIlwexofI/AAAAAAAAANE/DaS6_gnU6RU/s1600/DSC_2023.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://3.bp.blogspot.com/-uJEeaUKxJyA/TnAIlwexofI/AAAAAAAAANE/DaS6_gnU6RU/s400/DSC_2023.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Früher Fotograf fängt nicht den Wurm, sondern den Dunst. Die Idee, früh morgens das Empire-State-Building zu besuchen, war mäßig gut. Die Lichtverhältnisse waren, sagen wir mal, interessant. Mit dem Licht ist es hier aber ohnehin so eine Sache. Bis man von der Sonne etwas sieht, ist sie schon zu grell, die Straßen sind sowieso nur zeitweise etwas ausgeleuchtet und sonst im Schatten, meist passt es genau nicht. Hier zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, ist höchst problematisch. Zumal man ja nicht den ganzen Tag Zeit hat, auf das richtige Licht zu warten. Mal sehen, was so daraus wird in den nächsten Tagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenigstens hat das ESB einen ganz gepflegten Eingangsbereich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Hai9YLXD-YA/TnAKEmEys2I/AAAAAAAAANI/Aoy9cBsBzn0/s1600/DSC_2112.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://1.bp.blogspot.com/-Hai9YLXD-YA/TnAKEmEys2I/AAAAAAAAANI/Aoy9cBsBzn0/s400/DSC_2112.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Was heute noch alles auffiel ... Die Stadt ist definitiv mehr als teurer. Selbst Fastfood in Form pappiger Pizzastücke ist nicht gerade geschenkt zu bekommen. Ein Bier, welches ich heute in Nähe der Grand Central Station im Straßencafé trank (draußen, Alkohol! Und man durfte dort Rauchen!!) wurde im Plastikbecher (!) serviert und schlug inklusive Steuer und Trinkgeld mit schlappen neun Dollar (!!) zu Buche. Wenn das mal nicht deutlich gewagter ist als Kölner Becherpreise zu Rosenmontag. Der frisch zubereitete Ananas-Papaya-Petersilie (!) - Saft, mit dem ich später die Lebensgeister reanimieren wollte, war wengistens schon für fünf Dollar mein eigen. Und jetzt hocke ich schon wieder bei Starbucks und trinke überteuerten Eiskaffee. Aber was für den Laden spricht ist das W-Lan, außerdem haben die über 600 Filialen in Manhatten, also quasi sind sie unausweichlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der New Yorker an sich ist ein angenehmer Zeitgenosse. DEs öfteren wird man unverhofft vermeindlich ruppig angeraunzt, was aber nur an der hier typischen Betonung der englischartigen Sprache liegt. Man wird gar nicht zurechtgewiesen, sondern zu einem unverbindlichen Smalltalk eingeladen, erzählt sich kurz dies und das und verabschiedet sich, nicht ohne sich gegenseitig einen schönen Tag, eine gelungene Woche und auch sonst alles Gute gewünscht zu haben. Das soll nicht verächtlich klingen, nein, im Gegenteil. Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit sind eine Zierde, die hier so mancher mit sich trägt. Da sist sehr angenehm. Auch angenehm ist das gute Benehmen, gegenseitige Rücksichtnahme ist häufig zu beobachten und wenn sich irgend wer vordrängelt, ist das mit großer Sicherheit ein Tourist. New Yorker scheinen das nicht zu tun, sie lassen dann eher den Vortritt, halten die Tür auf und "have a nice day". Ich will nicht übertreiben, aber von all der Heltik, der sprichwörtlichen Arroganz und Unfreundlichkeit der New Yorker finde ich ich bisher kaum Spuren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-sC00Q46rKMY/TnANRmGvr1I/AAAAAAAAANM/93PGa-HZwGE/s1600/DSC_1887.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://4.bp.blogspot.com/-sC00Q46rKMY/TnANRmGvr1I/AAAAAAAAANM/93PGa-HZwGE/s400/DSC_1887.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;"You &lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;must&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; answer to get help!" (sagte der Beamte der Notrufzentrale bedauernd zum dahinscheidenden Verbrechensopfer)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;Übrigens war ich heute Einkaufen ("man" fährt schließlich zum Shoppen nach NY). Das Mekka aller Fotografen heißt "Adorama", wo es alles zu (für uns) kleinen Preisen gibt. Ich hatt einen Mega-Store erwartet, wie das neudeutsch heißt, landete aber in einem verwinkelten kleinen Lädchen. Man hat da wirklich so ziemlich alles, aber nicht in dem Lädchen, sondern im (wahrscheinlich riesigen, mehrgeschossigen) Keller. Dort suchen irgendwelche hilfswilligen Maulwürfe das Gewünschte und durch Löcher im Fußboden landet das ganze irgendwann zu Füßen des Verkäufers. Interessante Art der Lagerhaltung, man lernt nicht aus. Aus dem Kellerloch emporgeschleudert wurde auch das von mir begehrte Fisheye-Objektiv (für Laien: ein Superweitwinkel mit Rundumblick), jetzt ist's meins.&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;Damit kann man zum Beispiel einfach mal aus dem Hotelfenster knipsen:&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-0KWv989KFHw/TnAPNfbfNAI/AAAAAAAAANQ/_sFtVHur3fU/s1600/DSC_2212.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://1.bp.blogspot.com/-0KWv989KFHw/TnAPNfbfNAI/AAAAAAAAANQ/_sFtVHur3fU/s400/DSC_2212.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;Übrigens: wenn man an den Preisen hier verzweifelt, gibt es eine Lösung. Nein, nicht die Wall-Street, viel einfacher: man wird Parkplatzvermieter. Was es nämlich weit weniger gibt als Starbucks-Filialen, sind Parkplätze. Wenn maneinen findet, wird dort hochgestapelt was das Zeug hält, in der Fläche ist schließlich kein Platz. Der Parkplatz auf dem Bild unten hatte ein Sonderangebot feilgeboten: eine Stunde, die Steuer mitgerechnet, für nur 13 Dollar. Alles klar, oder?&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-_mWi4N07RxQ/TnAQBT6tevI/AAAAAAAAANU/fM6i2lWKT_w/s1600/DSC_2209.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://3.bp.blogspot.com/-_mWi4N07RxQ/TnAQBT6tevI/AAAAAAAAANU/fM6i2lWKT_w/s400/DSC_2209.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;Wenn man einen solchen Parkplatz besitzt, ist man frei von Sorgen und kann sich anderen Verschrobenheiten hingeben, vermute ich. Als ich gestern eine Pizza aß, kam ein Spaziergänger längs, der eine Katze auf dem Kopf sitzen hatte. Dauerhaft, ich sah ihn später noch einmal. Was lehrt uns das: auch abends nicht ohne Kamera das Haus verlassen, das glaubt doch sonst kein Mensch.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-3821467752964291485?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/3821467752964291485/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/09/der-new-yorker-sich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/3821467752964291485'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/3821467752964291485'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/09/der-new-yorker-sich.html' title='Der New Yorker an sich'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-uJEeaUKxJyA/TnAIlwexofI/AAAAAAAAANE/DaS6_gnU6RU/s72-c/DSC_2023.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-2555213625464963627</id><published>2011-09-13T20:46:00.001-05:00</published><updated>2011-09-13T20:47:31.163-05:00</updated><title type='text'>Ein Hort schlechten Benehmens</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-UuJ9REBjxMA/TnAG-YFZPxI/AAAAAAAAAM4/rYsACxUaxek/s1600/DSC_1865.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-yhGFBdTb55o/TnAFPsAfj1I/AAAAAAAAAMw/6A9yCNq55Mk/s1600/DSC_1865.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Sich über Urlaubsunterkünfte auszulassen ist im Allgemeinen unnötig und langweilt den Leser nur. Hier gilt es, eine Ausnahme zu machen.&lt;br /&gt;In New York bin ich nämlich nicht in irgendeinem Hotel untergekommen, das ebenso in Rio, Singspore oder Stuttgart stehen könnte. Nein, ich wohne im Chelsea - ich wollte im Chelsea wohnen. Doch dann kam alles anders. Meine Buchung war bestätigt und keine konnte damit rechnen: am 31.07. wurde das Hotel nach Verkauf schlagartig geschlossen. Ab August gibt es während umfangreicher Renovierung keine Gäste mehr, die verbliebenen 100 Langzeitbewohner werden nach und nach vor die Tür gesetzt. Ich musste kurzfristig umbuchen und was mir vom Chelsea bleibt ist die dazugehörige Literatur im Gepäck. Aber was hat es überhaupt mit diesem Hotel, auf sich, warum bin ich etwas traurig, nicht genau dort zu wohnen, warum lohnt es darüber zu schreiben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Chelsea  Hotel wurde 1883 erbaut und konnte sich für einige Jahre rühmen,&lt;br /&gt;mit 12 Stockwerken das höchste Gebäude New Yorks zu sein. Konzipiert war der pseudo-barocke Backsteinkasten als Appartementhaus, 1905 wurde er als Hotel umgewidmet. Das alles rechtfertigt noch keine Geschichte, wird der aufmerksame Leser nun einwenden. Ein zwar altes, aber entsprechend abgewohntes und mäßig komfortables Hotel, nun ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-fP2bl9FLxZQ/TnAFFHGkLKI/AAAAAAAAAMs/vC1XL2S3TIA/s1600/DSC_1866.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://3.bp.blogspot.com/-fP2bl9FLxZQ/TnAFFHGkLKI/AAAAAAAAAMs/vC1XL2S3TIA/s320/DSC_1866.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die eigentliche Geschichte speist sich aus der illustren Gesellschaft, die hier im Hause weilte. "Ein Hort legendär schlechten Benehmens" titelte Magazin Merian seinen Artikel über das Chelsea Hotel, gab ihm den Beinamen "Zufluchtsort für Ausgeflippte". John Lennon ging hier ein und aus, Stanley Kubrick hauste hier ebenso wie Arthur Miller und Mark Twain. Bob Dylan und Jimmy Hendrix stiegen ab und für Leonhard Cohen war es lange Zeit ein Zuhause. Cohen besang das Haus sogar in einem &amp;nbsp;seiner Songs und Andy Warhol, natürlich auch ein Mieter auf Zeit, drehte "Chelsea Girls". Einige haben, ohne es zu wissen, bereits Einblick erhalten, etliche Szenen aus "Leon, der Profi" wurden im Treppenhaus des Hotels gedreht.&lt;br /&gt;Punk-Legende Sid Vicious von den Sex Pistols ermordete in Zimmer 100 angeblich seine Freundin, bevor er ein Jahr später selbst an einer Überdosis eben dort starb. Dichter Dylan Thomas raffte in seinem Appartement der Alkohol dahin. An mehr oder wenger Durchgeknallten herrschte hier vor Jahrzenhten kein Mangel. William S. Burroughs schrieb den Drogenroman "Nakes Lunch" im Chelsea Hotel - ich habe ihn als authentische Reiselektüre eingepackt.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-_pRZ41X5CzA/TnAHRAgCZ4I/AAAAAAAAAM8/JB2yooV5k_k/s1600/DSC_1866.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-wHzRoewtWDI/TnAHbHxcEfI/AAAAAAAAANA/pARMvU9CdTo/s1600/DSC_1865.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://2.bp.blogspot.com/-wHzRoewtWDI/TnAHbHxcEfI/AAAAAAAAANA/pARMvU9CdTo/s320/DSC_1865.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Musiker, Dicher. Maler mieten sich teils für Jahre im Hause ein, auch zuletzt gab es noch etwa hundert Langzeitmieter. Das Treppenhaus ist zugepflastert mit Gemälden chronisch zahlungsunfähiger Künstler, die damit ihre Miete beglichen.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Spiegel bescheinigte dem Chelsea Hotel eine "Atmosphäre unkontrollierbaren Verfalls" und schreibt weiter: "Sänger Leonard Cohen sagte einmal, das "Chelsea" gehöre zu jener Sorte Hotels, in die man 'um 4 Uhr morgens mit einem Zwerg, einem Bären und vier Ladies im Schlepptau einchecken kann, ohne dass es jemanden stört'."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ohne Zwerg und Ladies gekommen, aber leider dennoch anderweitig einquartiert. Meine Unterkunft Pennsylvania ist ein gleichfalls in die Jahre gekommener 1700-Zimmer-Bunker, zentral gelegen, aber leider ohne den Hauch von Charme. Wenn man sich schon in einer Stadt aufhält, wo viel Geld für schäbige Löcher&lt;br /&gt;zu zahlen ist, hätte ich wenigstens gerne Flair dafür gekauft. &lt;br /&gt;Wo sonst als im Chelsea könnte man absteigen in New York?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-2555213625464963627?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/2555213625464963627/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/09/ein-hort-schlechten-benehmens.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/2555213625464963627'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/2555213625464963627'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/09/ein-hort-schlechten-benehmens.html' title='Ein Hort schlechten Benehmens'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-fP2bl9FLxZQ/TnAFFHGkLKI/AAAAAAAAAMs/vC1XL2S3TIA/s72-c/DSC_1866.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-5200592967299558470</id><published>2011-09-12T19:24:00.000-05:00</published><updated>2011-09-12T19:24:44.707-05:00</updated><title type='text'>Welcome to NYC</title><content type='html'>So, nun ist es soweit. Nach langer Reise bin ich heute in der Stadt angekommen. Das war gar nicht so einfach ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früh ging es per S-Bahn zum Flufhafen Köln, um auch zeitig genug einzutreffen. Das scherte den City-Hopper von KLM wenig, unser Start verzögerte sich aus unerfindlichen Gründen um fast eine Stunde. Da meine Umsteigezeit in Amsterdam mit 1:25 Stunden ohnehin recht knapp bemessen war, habe ich meinen Weiterflug innerlich schon abgeschrieben und sah mich am Transfer-Desk nach späteren Flugmöglichkeiten Ausschau halten. Irgendwie hat's dann doch noch hingehauen. Nach der Landung musste ich einen Spurt quer durch den nicht gerade kleinen Flughafen unternehmen und stand dann nach einer Viertelstunde mit heraushängender Zunge am Sicherheitscheck. Dieser wurde erstaunlich lax vorgenommen und der Flugzeugbesteigung in letzter Minute stand nichts mehr im Wege. Interessanter Weise haben sie es sogar geschafft, mein Gepäck noch umzuladen, Hut ab, KLM. Damit hatte ich nach zahlreichen Aufenthalten an lost-and-found Schaltern in der Vergangenheit nun nicht gerechnet in der kurzen Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Öde acht Stunden folgen. Ich bin ja nun nichts als schlanker Mensch bekannt, in meinen Sitznachbarn hätte ich allerdings locker dreimal rein gepasst. Naja, wir haben uns arrangiert. Dann die Einreiseprozedur. Was hatte ich nicht vorher alles an Schauermärchen gehört: von endlosen Frage-Antwort-Spielen mit humorlosen Angestellten der homeland security, Schlangestehen bis man schrumpft, ewige Wartezeiten bis zur Gepäckausgabe und so weiter. Was war? Nichts. Eine ganz normale Einreise, ohne viel Gedöns wird der Stempel in den Pass gehämmert, der übliche Zollerklärungsschnipsel wir irgendwem im Vorübergehen in die Hand gedrückt und das war's. Fast enttäuschend. Einen Tag nach dem 9/11 Jahrestag ist nichts zu spüren von Übersensibilität und Kontrollwahn, entspannter kann eine Einreise kaum abgehen. Dann ist auch noch meine Tasche eine der ersten auf dem Band (DAS passiert mir wirklich ganz selten) und der Tag ist mein Freund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Super-Shuttle benötigt alles in allem etwa zwei Stunden, um mich in die 33. Straße zu karren, wo ich mein Hotel beziehe (dazu morgen noch mehr). Soviel sei schon verraten: ich habe, wenn man dicht ans Fenster geht, Aussicht auf das Empire State Building, dazu darf ich rauchen und kostenlosen Kaffee trinken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da es mittlerweile dunkel wird, breche ich nur zu einer ersten Erkundung der näheren Umgebung auf. Das heisst: am ATM mit Dollars eindecken (die werden reichlich benötigt), in einer Bar ein Becks trinken (dafür gehen bereits fünf der Dollars flöten) und schließlich bei Starbucks einen teuren Eiskaffee kaufen und deren W-Lan nutzen - um dies hier zu schreiben. Eiskaffee ist angebracht, es ist nett warm hier (25°) und dabei recht tropisch-feucht. Aus dem Fenster habe ich gerade Ausblick auf exotische Läden, etwa T-Mobile und Staples Büroartikel, das exotischste sind die vier öffentlichen Telefone direkt vor mir. Ob die jemand braucht? Hier sind alle ähnlich im Mobilfunkwahn wie daheim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein erster Eindruck sonst: das wirkt alles gar nicht so groß hier, wie ich gedacht hätte. Erstaunlich. Kleine Straßen und auch das immerhin fast 450 Meter hohe Empire State ist zwar groß, aber wirkt auf Anhieb erstmal nicht dreimal so hoch wie der Kölner Dom. Vielleicht habe ich jetlagbedingte dimensionale Wahrnehmungsstörungen? Wir sprechen uns morgen wieder, wenn ich wahrscheinlich zig Kilometer Fußmarsch absolviert habe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-5200592967299558470?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/5200592967299558470/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/09/welcome-to-nyc.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/5200592967299558470'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/5200592967299558470'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/09/welcome-to-nyc.html' title='Welcome to NYC'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-5573282537046419815</id><published>2011-06-22T23:39:00.002-05:00</published><updated>2011-07-06T13:06:57.636-05:00</updated><title type='text'>Kleine Diaschau</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;span style="color: #444444;"&gt;Eine kleine, nach und nach wachsende Auswahl von Eindrücken der letzten Jahre gibt es nun bei &lt;a href="http://www.fotocommunity.de/"&gt;fotocommunity&lt;/a&gt; zu sehen:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Georgia&amp;quot;, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;span style="color: #444444;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div id="FCSlideshowWidget" style="width:324px; text-align:right; font-size:10px; font-family:Arial;"&gt;&lt;object width="324" height="243"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.fotocommunity.de/widgets/FCSlideshowWidget.swf?feed=56251b895f3ef122e6da6af088107c2a&amp;intervall=4"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.fotocommunity.de/widgets/FCSlideshowWidget.swf?feed=56251b895f3ef122e6da6af088107c2a&amp;intervall=4" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="324" height="243"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.fotocommunity.de?slideshow=1700386" style="color:#000;" target="_blank"&gt;fotocommunity&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-5573282537046419815?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/5573282537046419815/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/06/kleine-diaschau.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/5573282537046419815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/5573282537046419815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/06/kleine-diaschau.html' title='Kleine Diaschau'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-1009759341032378373</id><published>2011-06-02T09:29:00.000-05:00</published><updated>2011-06-02T09:29:57.174-05:00</updated><title type='text'>Big Apple</title><content type='html'>Den heftigen Hotelpreisen und allgegenwärtigen Rauchverboten zum Trotz werde ich im September New York besuchen. Da wollte ich schon immer mal hin und habe nun die Gelegenheit, mich eine Woche fotografisch auszutoben - sollte mir die Einreiseerlaubnis erteilt werden. Diese mittlerweile auch kostenpflichtige Online-Prozedur werde ich dann in Kürze mal angehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-1009759341032378373?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/1009759341032378373/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/06/big-apple.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/1009759341032378373'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/1009759341032378373'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/06/big-apple.html' title='Big Apple'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-7149809440809294577</id><published>2011-03-16T08:47:00.000-05:00</published><updated>2011-03-16T09:12:01.252-05:00</updated><title type='text'>Unbekanntes Badami</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;So, die Portion Goa reicht fuer's erste. Schoen geht die Sonne unter und wir packen unser Zeug.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-DO-Rrkdw3es/TYDALQae3eI/AAAAAAAAAMI/64RuW9qkkio/s1600/DSC_2213.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 256px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-DO-Rrkdw3es/TYDALQae3eI/AAAAAAAAAMI/64RuW9qkkio/s400/DSC_2213.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5584674837556551138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Per Auto fahren wir etwa acht Stunden nach Badami, etwa 360 Kilometer ins Land hinein im Bundestaat Karnataka gelegen. Dort lassen sich erstaunlicher Weise recht wenige Auslaender blicken und es gibt nur ein sehr ueberschaubares Hotelangebot. Das Haus unserer Wahl verspricht von aussen wenig, ueberrascht im Inneren dann aber mit einem geraeumigen und gepflegten Zimmer. Schoen, man freut sich wenn die Erwartungen mal uebertroffen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Badami erweist sich als geschaeftige Stadt, es ist einiges los auf den Strassen, oder vielmehr auf der Strasse und in den Gassen. Wir haben Glueck und den Markttag erwischt. Das bunte Treiben im schoensten Abendlicht ist fantastisch und waere alleine schon den Abstecher in diese Stadt wert gewesen. Einer der Hoehepunkte: in einer photogenen Teebude trinken wir leckeren Chai und die Bezahlung wird dann vehement zurueckgewiesen, wir seinen natuerlich Gaeste!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Abendunterhaltung gestaltet sich hier auch lustig. Der Reisefuehrer preist ein "Garden Restaurant" an, was sich aber als typische indische Bar erweist: von Garten keine Spur, dafuer duester, schmuddelig und mit Horden betrinkungswilliger Maenner gefuellt. Herrlich. Das Bier ist eiskalt, die obligatorischen Rauchverbotsschilder haengen hier nur zu Dekorationszwecken und interessieren kein Schwein, das alles stimmt nach anstrengen und heissen Tagen ganz zufrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am kommenden Tag nutzen wir unseren Fahrer zur Erkundung der weiteren Umgebung. Wieder haben wir ein Riesenglueck. In Pattadakal, wo es sehr alte Tempel (Weltkulturerbe) gibt, finden gerade die Vorbereitungen fuer das Tempelfest statt. Entsprechend sind viele Pilger und Musiker in der Anlage und es werden eifrig Zeremonien abgehalten. Alleine mit den beiden einzigen anderen Tousiten waeren die Gebaeude zwar huebsch, die Stimmung aber wohl doch lanbgweilig gewesen. So stimmt alles und statt einem Museum bekommen wir lebendige Tempel zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-qIJ7xfdJGVE/TYC_6a5iGNI/AAAAAAAAAL4/sZOsInJJ0Yc/s1600/DSC_2359.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 319px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-qIJ7xfdJGVE/TYC_6a5iGNI/AAAAAAAAAL4/sZOsInJJ0Yc/s400/DSC_2359.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5584674548313364690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:78%;" &gt;Musiker und Pilger in Pattadankal&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Wir besuchen noch ein paar weitere Orte und Tempel in angenehmer Landschaft. Duenn besiedelt ist die Gegend hier und die historischen Bauwerke stehen in winzigen Doerfern, ganz unspektakulaer und ohne grossen Rummel. In Badami sehen wir uns dann nachmittags auch noch die sehenswerten Hoehlentempel an. Diese wurden vor langer Zeit aus den Felswaenden gemeisselt, was erkennbar sehr viel Arbeit gewesen sein muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-WsH45f9CziY/TYC_0Mi8pZI/AAAAAAAAALw/CqsV2fhNw4k/s1600/DSC_2580.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 247px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-WsH45f9CziY/TYC_0Mi8pZI/AAAAAAAAALw/CqsV2fhNw4k/s400/DSC_2580.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5584674441381324178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:78%;" &gt;Touristen am Hoehlentempel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Badami und die Umgebung waren definitiv den Umweg und den Aufenthalt wert. Auf meiner Liste der sehenswerten Orte in Indien ist Badami ein Eintrag sicher. Der Ort Hampi hat dort bereits seinen Platz und dorthin sind wir heute weiter gefahren. Hier ist es schon rummeliger als vor vier Jahren und das Angebot hat sich auch qualitativ erweitert. Das schadet nicht, wir bekommen problemlos ein Zimmer mit ac, was bei der Affenhitze hier von Vorteil ist. Da wir fuenf Naechte bleiben werden, ist eine angenehme Raeumlichkeit fuer die Nacht willkommen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-7149809440809294577?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/7149809440809294577/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/unbekanntes-badami.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/7149809440809294577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/7149809440809294577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/unbekanntes-badami.html' title='Unbekanntes Badami'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-DO-Rrkdw3es/TYDALQae3eI/AAAAAAAAAMI/64RuW9qkkio/s72-c/DSC_2213.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-335813195367387388</id><published>2011-03-13T03:35:00.000-05:00</published><updated>2011-03-13T03:49:47.718-05:00</updated><title type='text'>Faul</title><content type='html'>&lt;p&gt;Viel zu berichten gibt es nicht. Goa ist so eine Art "Indien light", auch schön bunt, schön warm, voller Händlervolk aber ganz entspannend. Viel mehr, als die Zeit zu verbummeln, ist hier nicht zu tun. Wir lassen es uns entsprechend gut gehen und geniessen unter anderem den Fisch, sowas bekommt man in Indien schließlich nicht allzu oft. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erstaunlich schwierig gestaltete sich die Suche nach einem Fahrer für die geplante Weiterfahrt, wir wollen in Etappen drei Tage unterwegs sein. Nun haben die meisten Taxis hier nur eine Lizenz für Goa und andere Agenturen hatten interessante, leider unannehmbare Preisvorstellungen. Bisher zahlte ich in Indien zwischen 6 und 8 Rupien pro Kilometer für solche Aktionen, hier wurden mir 20 (!) als "cheap price" freudestrahlend angeboten. Nach viel Gelaufe habe ich dann doch noch einen aufgetrieben, der uns für 10 RS /Kilometer fahren wird und einen recht vernünftigen Eindruck macht. So steht der Realisierung der Weiterfahrt wohl nicht im Wege, ich hatte schon befürchtet, das wir uns mit Bussen durchschlagen müssen. &lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-IYJ78mNPXTI/TXyCPQeckPI/AAAAAAAAALo/rRdFCkt2nRw/s1600/DSC_2101.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 253px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-IYJ78mNPXTI/TXyCPQeckPI/AAAAAAAAALo/rRdFCkt2nRw/s400/DSC_2101.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5583480836664889586" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;span style="color:#666666;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Darauf erstmal ein Bier&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-BF9TujEF5-k/TXyCEZs6YGI/AAAAAAAAALg/e49EuyENFNw/s1600/DSC_2144.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 302px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-BF9TujEF5-k/TXyCEZs6YGI/AAAAAAAAALg/e49EuyENFNw/s400/DSC_2144.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5583480650162921570" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="color:#666666;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Faules Herumlungern am Strand, beliebt bei Mensch und Tier&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-335813195367387388?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/335813195367387388/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/faul.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/335813195367387388'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/335813195367387388'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/faul.html' title='Faul'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-IYJ78mNPXTI/TXyCPQeckPI/AAAAAAAAALo/rRdFCkt2nRw/s72-c/DSC_2101.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-7884536841550872071</id><published>2011-03-11T02:38:00.000-06:00</published><updated>2011-03-11T02:59:58.495-06:00</updated><title type='text'>Go Goa</title><content type='html'>&lt;p&gt;Nein, Goa ist keine Insel, wie oft fälschlicher Weise von Unkundigen angenommen wird. Und nein, Goa ist auch keine Stadt. Goa ist der kleinste der indischen Bundesstaaten und einer der jüngsten, noch bis in die 60er Jahre hatten hier die Portugiesen das Sagen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann kamen die Hippies auf der Suche nach Erleuchtung, Palmen und Drogen im Überfluss. Generationen vor uns machten sich langhaarige Auswanderwillige mit alten VW-Bussen auf und durchquerten unter anderem Afghanistan, um mit Goa eines der Paradise dieser Zeit zu erreichen. Diesen Part der Anreise lassen wir aus und besteigen in Mumbai den Nachtzug. Dieser wird natürlich auf dem hinterletzten Gleis geparkt und ist kilometerlang, was entsprechendes Gepäckgeschleppe zur Folge hat. Die Internetbuchung - schneller erledigt als bei der Deutschen Bahn - erweist sich als zuverlässig, unsere Namen stehen ordnungsgemäß auf der Passagierliste unseres Waggons. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um das weite Spektrum indischer Zugklassen abschließend beurteilen zu können, opfern wir uns und reisen, natürlich auch rein investigativen Motiven, erster Klasse. Da darf man jetzt nicht den schieren Luxus erwarten. Aber immerhin, es gibt ein echtes Abteil mit Wänden statt Vorhängen, die Liegen sind ein wenig breiter und die Lampen funktionieren, alle. Darüber hinaus befindet sich der Waggon in einem ähnlich beklagenswerten Zustand wie alle anderen auch. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da irgendein Minister des bundesstaates Maharashtra mitreist, hüten bewaffnete Polizisten auch unser Hab und Gut (nicht, das dies nötig gewesen wäre). Wir teilen das Abteil mit einem Qualitätsmanager aus der Farbenbranche und dessen fünfjähriger Tocher. Letztere erweist sich als sprachsicher im Englischen und verfügt über ein Entertainmenttalent, das uns reichlich Kurzweil besorgt. Den Wert internationlaer Sprachgewandheit hat man erkannt, in der Familie zu Hause wird nur Englisch gesprochen.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach einer Taxifahrt sind wir nun in Palolem eingetroffen, dem angeblich schönsten und auf jeden Fall einem der "angesagten" Strände Goas. Wir beschließen, hier für ein paar Tage in sinnlosem Luxus dahin zu vegetieren. Am Strand reiht sich Strohhütte an Strohütte und wir beziehen Quartier im idyllischen Dorf der Fischer in einem ausgesprochen netten Guesthouse. Dank Wifi lasse ich hier direkt mal eine Flut der gesammelten Werke aus den letzten Tagen los, Fotos unserer neuen Umgebung werden noch folgen. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-7884536841550872071?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/7884536841550872071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/go-goa.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/7884536841550872071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/7884536841550872071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/go-goa.html' title='Go Goa'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-7163158724105751748</id><published>2011-03-11T02:28:00.000-06:00</published><updated>2011-03-11T02:32:58.164-06:00</updated><title type='text'>Wallah (II)</title><content type='html'>&lt;div align="left"&gt;Kommen wir zu einer weiteren Spezialität in Mumbai, den Dhobi-Wallahs. Das sind diejenigen, die  das Wäschewaschen besorgen, überall in Indien. Kaum ein Fluss, wo man sie nicht antrifft, allerdings nicht so geballt wie in der riesigen Metropole. &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;br /&gt;In Mumbai gibt es die Dhobi-Ghats, die wahrscheinlich größte Freiluft-Wäscherei des Subkontinents. Dort trifft jeden Morgen die Wäsche der Millionenstadt ein und wird von Hand gereinigt, anschließend hängt sie zum Trocknen in einem ganzen Stadtviertel, das von Leinen durchzogen ist. Irgendwie schafft man es auch hier, den Überblick zu behalten und Wäschestücke den richtigen Eigentümern zuzuordnen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;Die Dhobi-Wallahs gehören zu den unteren Kasten, die Arbeitsbedingungen sind grausig und auch das Einkommen liegt weit unten auf der Skala. So fotogen das ganze rüberkommt, nicht umsonst liegen die Dhobi-Ghats inmitten der Slums und sichern kaum mehr als das Überleben für die hier hart Arbeitenden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-QWAkyXtHMJo/TXndeP-dISI/AAAAAAAAALY/DMa8Gb-Nicg/s1600/DSC_1734.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 251px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-QWAkyXtHMJo/TXndeP-dISI/AAAAAAAAALY/DMa8Gb-Nicg/s400/DSC_1734.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5582736724856742178" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;Eins bleibt noch interessant: Wäschewaschen ist ausgemachte Männersache in den Dhobi-Ghats.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-7163158724105751748?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/7163158724105751748/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/wallah-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/7163158724105751748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/7163158724105751748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/wallah-ii.html' title='Wallah (II)'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-QWAkyXtHMJo/TXndeP-dISI/AAAAAAAAALY/DMa8Gb-Nicg/s72-c/DSC_1734.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-1542780321457103721</id><published>2011-03-11T02:10:00.000-06:00</published><updated>2011-03-11T02:22:04.210-06:00</updated><title type='text'>Wallah Wallah</title><content type='html'>&lt;div align="left"&gt;Für viele auf den Menschen oder seinen Beruf bezogene Bezeichnungen in Indien verwendet man angehängtes "Wallah". So ist etwa der Delhi-Wallah ein Einwohner der Hauptstadt, der Chai-Wallah der Teeverkäufer, der Rikshaw-Wallah der Rikschafahrer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein einzigartiges Berufsbild ist in Mumbai anzutreffen: die Dabbah-Wallahs. Ein Dabbah, auch unter dem englischen Tiffin bekannt, ist ein kleiner Container, bestehend aus mehreren gestapelten Blechdosen, der die verschiedenen Gerichte einer Mahlzeit beinhaltet. Also etwa eine "Etage" mit Daal (Linsen), ein Curry, Reis in einer anderen Dose und natürlich ein Fach für Chappati, das typische Fladenbrot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Dabbah-Wallah ist nun der derjenige, der diese Mahlzeit transportiert. Das läuft folgendermaßen ab:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früh morgens begibt sich ein Angestellter auf den zeitraubenden Weg per Eisenbahn in sein Büro ins Zentrum von Mumbai. Die Vorortzüge sind vor allem morgens und abends derart überfüllt, dass jedes Gepäckstück nur lästig wäre. Neben der Aktentasche also auch noch das Essen mitzunehmen, käme niemandem in den Sinn und wäre zudem beim Gedränge in das Fahrzeug unnötig hinderlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Essen muss ja auch noch zubereitet werden. Damit dies nicht in der Nacht passieren muss, begibt sich die ehefrau oder wer auch sonst im Haushalt damit betraut ist, an den heimischen Herd, nachdem der Mann (meistens, es kann aber durchaus auch die beruftstätige Frau sein) das Haus verlassen hat. Inder sind pingelig, was das Essen angeht. Jede Religion, jede Kaste hat ihre eigenen Regeln und Tabus. Reinheit vielen Indern extrem wichtig, nicht auszudenken, das - etwa im Imbiss an der Ecke - ein Kastenloser bei der Zubereitung des Essens tätig war. Nein, da wird lieber auf bewährtes von eigenen Herd verzehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist die Mahlzeit fertig, wird sie auch sogleich einem Dabbah-Wallah übergeben, der in den Vororten die Boxen einsammelt und zum Bahnhof schleppt. Dort werden die gesammelten Essenscontainer in die nunmehr weniger überfüllten Züge verladen, es gibt sogar ein eigenes Abteil dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Bestimmungsort angekommen, einem der zenralen Bahnhöfe von Mumbai, wird das ganze ausgeladen und ein Heer von Dabbah-Wallahs macht sich daran, die Essen an die Zieladressen zu verteilen. Fahrräder, Handkarren und riesige Holzpalleten werden beladen und in Windeseile durch den chaotischen Stadtverkehr manövriert. Ein echter Knochenjob, bei dem so manches Kilo geschleppt wird und Timing alles ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn es gibt nur das eine große Ziel: pünktlich um 12:30 Uhr hat jeder Kunde sein Essen im Büro. Und zwar definitv SEIN Essen und nicht das von irgendwem. Das funktioniert faszinierender Weise, zuverlässig und seit mehr als 100 Jahren!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-A54nDvYb7dM/TXnZn23w5JI/AAAAAAAAALQ/3D-e84uvBKo/s1600/DSC_1995.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 287px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-A54nDvYb7dM/TXnZn23w5JI/AAAAAAAAALQ/3D-e84uvBKo/s400/DSC_1995.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5582732491869971602" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;Um sich die ganze Aktion in ihren Ausmaßen vorstellen zu können: es gibt rund 5000 Dabbah-Wallahs, die jeden Tag bis zu 200.000 Mahlzeiten befördern. Eine gigantische logistische Leistung. Erst recht wenn man berücksichtigt, dass etwa 85% der Dabbah-Wallahs Analphabeten sind. Zur Kennzeichnung der Essensboxen wurde daher ein einfacher Code erfunden, der aus Zahlen, Buchstaben, Symbolen und Farben besteht. Dieses System macht eine exakte Zuordnung möglich, in welches Gebäude und welches Stockwerk das Essen gehört, und da landet es auch zuverlässig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Dabbah-Wallahs stammen alle aus einem Dorf nahe Mumbai und üben dieses Gewerbe traditionell aus. Es gelten strenge Regeln für alle, Alkoholkonsum etwa ist tabu und ordentliche Kleidung inklusive einer weißen Nehru-Kappe ist Pflicht. Der Job wird als Gemeinschaftsaufgabe verstanden, jeder leistet seinen Teil um völlige Kundenzufriedenheit und Zuverlässigkeit zu erreichen. Teamwork par excellence, der Auftrag gelingt und jeder Mitarbeiter erhält den gleichen Anteil am Umsatz. Damit kommt ein Einkommen von etwa 5000 Rupien zustande, für indische Verhältnisse ist das nicht so schlecht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-pD8KPGZv6hM/TXnZT3mSFwI/AAAAAAAAALA/KF06qs3W7UM/s1600/DSC_1985.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 323px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-pD8KPGZv6hM/TXnZT3mSFwI/AAAAAAAAALA/KF06qs3W7UM/s400/DSC_1985.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5582732148467701506" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt;Zwischenzeitlich wurde die Organisation der Dabbah-Wallahs zertifiziert nach ISO und erfüllt zudem, wie nur wenige High-Tech-Unternehmen, die Six Sigma Kriterien mit einer Traumbewertung für Zuverlässigkeit von 99.9999999. Das heisst, auf etwa sechs Millionen Vorgänge gibt es einen Fehler. Dabbah-Wallahs hielten sogar schon Gastvorträge an der Business School in Harvard und warfen ihren strengen Zeitplan selbst dann nicht über den Haufen, als Prinz Charles vor einigen Jahren zu Besuch kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da der Service erschwinglich ist und vor allem das bevorzugte Essen liefert, ist die Konkurrenz durch Fastfood und Imbissläden in der Stadt kaum zu fürchten. Nachahmer haben offenbar auch wenig Chancen, in anderen Städten konnte sich das Geschäft nicht vergleichbar etablieren. Nur die "echten" Dabbah-Wallahs in Mumbai haben Effizienz, Teamwork und absolute Zuverlässigkeit derart verinnerlicht, dass auch zukünftig an sechs Tagen in der Woche die Bahnhöfe von Mumbai mit den markanten weißen Kappen und Palletten von Dabbahs überflutet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-1542780321457103721?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/1542780321457103721/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/wallah-wallah.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/1542780321457103721'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/1542780321457103721'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/wallah-wallah.html' title='Wallah Wallah'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-A54nDvYb7dM/TXnZn23w5JI/AAAAAAAAALQ/3D-e84uvBKo/s72-c/DSC_1995.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-3968793642497544150</id><published>2011-03-10T07:06:00.000-06:00</published><updated>2011-03-10T07:37:41.644-06:00</updated><title type='text'>Dharavi</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Daharavi ist ein Stadtteil von Mumbai suedlich des Flughafens, mitten in der Stadt, der als einer der groessten Slums Asiens gilt. Bekannt wurde Dharavi durch den Film "Slumdog Millionaire", der hier teils gedreht wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir besuchten dieses Viertel. Zuvor hatte ich um drei Ecken Kontakt per Mail zu einem der Bewohner, Mohammad, der sich als Guide fuer Besuchswillige anbietet. Das schien mir keine schlechte Idee, denn die Orientierung in den Gassen dort ist alleine kaum moeglich. Also haben wir uns nun telefonisch verabredet und sind zur nahe gelegenen Bahnstation gefahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vorortzuege in Mumbai haben ihren eigenen Charme, der im wesentlichen darin liegt, dass sie meist total ueberfuellt sind. Wer mit will, muss sich unter erheblichem Ellenbogeneinsatz in die alten, aber unkaputtbaren Waggons draengeln, was wir erfolgreich tun. Fuer wenige Cent werden wir dafuer quer durch die riesige Stadt befoerdert und erreichen Dharavi. Dort begruesst uns erst Mohammad, dann ein "Welcome" auf der ersten Wellblechhuette.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-SrGvc5RGAOQ/TXjNZxeA6ZI/AAAAAAAAAKw/W3STcTsBTtA/s1600/DSC_1595.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 255px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-SrGvc5RGAOQ/TXjNZxeA6ZI/AAAAAAAAAKw/W3STcTsBTtA/s400/DSC_1595.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5582437580785379730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Man sollte jetzt nicht meinen, dass Slum hier Not und Elend pur bedeutet, dann waere so ein Besuch auch eher fragwuerdig. Nein, wir haben es hier mit dem - zugegeben sehr einfachen - Lebensraum von einer Millionen Menschen zu tun. Es gibt unzaehlige kleine Werkstaetten und Gewerbe, der Slum erwirtschaftet jaehrlich angeblich ueber eine Milliarde Dollar. Wir sehen Faerber, das Recycling von Plastik, Toepfer, Papierhersteller und so weiter. Vor allem fuer das Ledergewerbe ist das Viertel bekannt, sogar aus den guten Gegenden Mumbais kommen die Leute, um Guertel und andere Lederwaren zu erwerben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-fccZRUbr8bA/TXjNUo_QJXI/AAAAAAAAAKo/o6zhAfx-wCE/s1600/DSC_1624.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 279px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-fccZRUbr8bA/TXjNUo_QJXI/AAAAAAAAAKo/o6zhAfx-wCE/s400/DSC_1624.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5582437492609525106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Wir fuehlen uns nicht als "Stoerfaktor", sondern werden wie immer recht freundlich aufgenommen von den Leuten. Alle haben etwas zu erzaehlen oder zu zeigen, hier ist man oft stolz auf das erreichte, nicht zu unrecht. Es gibt natuerlich auch Teeverkaeufer, Restaurants, sogar Banken. So sehr unterscheidet sich Dharavi nicht von anderen einfachen Wohngegenden in Indien. Es wirkt nur durch die Ausmasse geballt und zunaechst erschrekend, ein endloses Meer aus kleinen Haeusern und Huetten, dichtgedraengt, mit winzigen Gassen dazwischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-7bhpQkVl_1Q/TXjNOub1KxI/AAAAAAAAAKg/j574BehwDuo/s1600/DSC_1772.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 259px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-7bhpQkVl_1Q/TXjNOub1KxI/AAAAAAAAAKg/j574BehwDuo/s400/DSC_1772.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5582437390992354066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Wir besuchen auch Mohammads Familie, sein Vater arbeitet in seiner kleinen Schneiderwerkstatt. Diese, ein Raum von vielleicht 20 Quadratmetern, beherbergt allerdings auch fuenf Menschen, die hier leben. Dafuer werden monatlich 2000 Rupien (etwa 30 Euro) Miete an einen der "Slumfuersten" gezahlt. Selbige vermieten hier Boden, der ihnen selbst nicht gehoert. Dafuer regeln sie alles noetige mit den Behoerden, bestechen, sorgen fuer die Stromversorgung und weitere Infrastruktur. Solange, wie der eigentlich illegale Slum nicht abgerissen wird. Das droht Dharavi seit einigen Jahren. Das Land, mittlerweile  im Herzen der Stadt, waere Milliarden wert fuer Investoren. Doch bisher konnten sich die Millionen Bewohner erfolgreich gegen eine Umsiedlung in Neubauten wehren. Diese liegen naemlich dann meist weit ausserhalb am Stadtrand und den Leuten wird damit die Erwerbsgrundlage genommen. Trotz aller Probleme, etwa der mangelhaften Kanalisation, leben sie lieber hier, wo sie alles selbst geschaffen haben und die Stadt, die vielen Arbeit bietet, gut erreichbar ist. In Neubauten koentte man ausserdem nur wohnen, wo sollen dann die ganzen Werkstaetten betrieben werden, fragen die Menschen zu recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fuer uns war es ein sehr eindrucksvoller Nachmittag, der wieder Einblicke in eine voellig andere und unbekannte Welt geoeffnet hat.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-3968793642497544150?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/3968793642497544150/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/dharavi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/3968793642497544150'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/3968793642497544150'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/dharavi.html' title='Dharavi'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-SrGvc5RGAOQ/TXjNZxeA6ZI/AAAAAAAAAKw/W3STcTsBTtA/s72-c/DSC_1595.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-7344996846559594270</id><published>2011-03-08T11:07:00.000-06:00</published><updated>2011-03-08T11:33:35.630-06:00</updated><title type='text'>Bollywood</title><content type='html'>&lt;div align="left"&gt;&lt;div align="left"&gt;Mumbai galt lange als die Hauptstadt des indischen Films. Diesen Platz nimmt zwar seit einigen Jahren Chennai (Madras) ein, aber dennoch werden in Mumbai mehr Filme als in Hollywood produziert. Entsprechend zahlreich sind die Kinos, oft alte Art-Deco-Paläste. Das wollten wir miterleben und haben uns heute abend Karten für das alteingesessene Regal-Kino erworben.&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-Vkc9x3XMV2Q/TXZjVDlOW6I/AAAAAAAAAKQ/UuTy7i2So0E/s1600/DSC_1579.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Vkc9x3XMV2Q/TXZjVDlOW6I/AAAAAAAAAKQ/UuTy7i2So0E/s400/DSC_1579.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581758001562147746" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Natürlich haben wir uns für indisches Kino entschieden, der Film unten auf dem Plakat sollte es sein. Die Plätze auf dem Balkon kosten einen guten Euro. Bevor Eintritt gewährt wird, sind auch hier diverse Sicherheitschecks erforderlich. Natürlich gibt es denn an der jede stehenden Metalldetektor, der hier wie auch sonst natürlich nicht funktioniert, sondern als abschreckendes Dekorationsmöbel sein Dasein fristet. Das Kino ist riesig, wir erwerben traditionell Popcorn und bekommen einen Platz zugewiesen. Den darf man nicht einfach selbst wählen, das könnte ja auf der Tribüne mit hundert Plätzen und geschätzten 20 Besuchern Chaos auslösen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bevor es losgeht - wie bei uns - Werbung. Die fokussiert allerdings im wesentlichen auf gesundheitliche Aufklärung. Dann wird ein Zertifikat eingeblendet, welches den Nachweis erbringt, dass wir hier eine legale Kopie des Filmwerkes zu sehen bekommen werden. Eines ist noch zu erledigen, alle aufstehen, die Nationalhymne wird eingespielt, nebst hübsch animierter Flagge. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jetzt aber, der eigentliche Film. Dem können wir auch ohne Hindikenntnisse einigermaßen folgen, der Handlungsstrang ist immer mehr oder weniger der gleiche: Sohn der Famlie hat im Ausland studiert - am besten noch den Doktor gemacht (naja, nicht in Deutschland, damit wäre nicht mehr aufzutrumpfen) - Heimkehr, stürmische Begrüßung der Familie - Treffen der auserwählten Braut (in dieser Szene spielte im Hintergrund eine Kuckucksuhr mit, großartig) - die will ihn nicht - es gibt noch einen bösen Gegenspieler und einen tolpatschigen Freund. Dann nimmt die Geschichte ihren Lauf, ein Getanze und Gesinge führt den Helden immer mehr in Richtung Familienglück. Ende gut, alles gut. Hoffen wir, denn wir sind nach einer guten Stunde in der Pause entschwunden, für uns reicht die Dosis Bollywood erstmal. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;In unserem Nachbarslum, wo wir gestern schon umherstromerten, waren wir auch heute wieder unterwegs. Auf zum Barbier, ein paar Fotos anfertigen, was man so macht. Die ersten Vorboten des Holi-Festes (dazu später mehr ...) gab es auch schon zu sehen, sehr lustig. Keine Ahnung, wie die das hinbekommen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-tzJhZvmGZoY/TXZm1CwccbI/AAAAAAAAAKY/wiaCXFhsyXY/s1600/DSC_1535.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 338px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-tzJhZvmGZoY/TXZm1CwccbI/AAAAAAAAAKY/wiaCXFhsyXY/s400/DSC_1535.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581761849631470002" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-7344996846559594270?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/7344996846559594270/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/bollywood.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/7344996846559594270'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/7344996846559594270'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/bollywood.html' title='Bollywood'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-Vkc9x3XMV2Q/TXZjVDlOW6I/AAAAAAAAAKQ/UuTy7i2So0E/s72-c/DSC_1579.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-2886215400585651794</id><published>2011-03-07T10:16:00.000-06:00</published><updated>2011-03-08T11:06:21.078-06:00</updated><title type='text'>Grossstadt, gut sortiert</title><content type='html'>&lt;p&gt;So, planmaessig sind wir gestern in Mumbai, der wohl amtierenden groessten Stadt der Welt , eingetroffen. Hier vermag der Inder wieder auf's neue zu erstaunen. Das ganze ist hier recht geordnet, der Verkehr ist nicht uebermaessig und verlauft zudem nach erkennbaren Regeln. Es gibt Ampeln! Diese werden befolgt!! Man hupt, natuerlich, aber nicht dauernd.  Erstaunlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Hotel wartet mit einem Zimmer auf, das zumidest in Sachen Groesse palastartige Zustaende realisiert. Als Bonus funktionieren sogar die Leselampen am Bett, so unglaublich das Indienkennern auch erscheinen mag. Einen Balkon haben haben wir auch mit Blick auf eine beschauliche besser-Leute-Strasse, wo morgens die Mittelklassefahrzeuge liebevoll geputzt werden. Das alles freut, bis auf den Preis und die Taube, die auch auf unserem Balkon wohnt und alles vollscheisst. Ueberhaupt, hier gibt es zahlreiche Baeume und noch zahlreichere Voegel, die es gerne auf uns abgesehen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unweit der Unterkunft findet man wieder das normale Indien mit eher unorganisierten Marktgassen. Auch der Stadtstrand erfreute uns heute zum Sonnenuntergang. Natuerlich es kein Badestrand, sondern eine Muellkippe mit Hochseeanschluss (ich uebertreibe ein wenig), die keinesfalls zu irgendwelchen Wassersportarten einlaed. Macht nichts, dafuer gibt es kirmesartiges Treiben, bunt und typisch. Das Fotografenauge freut es allemal.&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-QrZyML228SA/TXZhkoyxkQI/AAAAAAAAAKI/vW5ayNCKpac/s1600/DSC_1471.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 268px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-QrZyML228SA/TXZhkoyxkQI/AAAAAAAAAKI/vW5ayNCKpac/s400/DSC_1471.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581756070225875202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="color:#666666;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#666666;"&gt;Chowpatti Beach in Mumbai&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#666666;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#666666;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="color:#666666;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Mehr in Wort und Bild folgt bald, am liebsten wenn wir einen Ort mit W-Lan finden. Indische Tastaturen strengen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin sagen wir Koelle Alaaf, die Karawane zieht jetzt weiter (gleich macht der Wineshop zu).&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-2886215400585651794?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/2886215400585651794/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/grossstadt-gut-sortiert.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/2886215400585651794'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/2886215400585651794'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/grossstadt-gut-sortiert.html' title='Grossstadt, gut sortiert'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-QrZyML228SA/TXZhkoyxkQI/AAAAAAAAAKI/vW5ayNCKpac/s72-c/DSC_1471.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-3397844703629004817</id><published>2011-03-04T12:57:00.000-06:00</published><updated>2011-03-04T13:05:37.241-06:00</updated><title type='text'>Schon wieder Indien?</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-GxtY6ph6-SA/TXE2KjPyBuI/AAAAAAAAAKA/w1jvP-muYP0/s1600/DSC_7625-Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 268px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-GxtY6ph6-SA/TXE2KjPyBuI/AAAAAAAAAKA/w1jvP-muYP0/s400/DSC_7625-Kopie.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5580300968176781026" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;Eine Frage, die mir zuletzt häufiger begegnete. So fragt der Laie, hier der Versuch einer Antwort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#666666;"&gt;"Wer einmal nicht nur mit den Augen [...], sondern mit der Seele in Indien gewesen ist, dem bleibt es ein Heimwehland."&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies schrieb Hermann Hesse vor fast hundert Jahren. Wie recht er hatte. Viele kehren nach dem ersten Besuch Indien den Rücken, überfordert, vielleicht entsetzt, Indien macht es nicht leicht. Einige kehren immer wieder zurück, Indien berührt ein Stück ihrer Seele. Zu denen will ich gehören, unbedingt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der "Planet Indien" will - muss - mit allen Sinnen entdeckt und aufgesogen werden:&lt;br /&gt;sein unglaublicher Schmutz und Verfall und seine allgegenwärtige und verborgene Schönheit; sein Elend, seine himmelschreiende Armut ebenso wie sein Reichtum und seine Gabe, zu teilen; sein unbeschreiblicher Gestank und seine betörenden Düfte; sein nervenzerreißender, allgegenwärtiger Lärm genauso wie seine schönen Klänge und seine Stille, die nur findet, wer hinreichend sucht; sein Staub und atemraubender Smog und seine herrlichen Farben; sein ständiges über's-Ohr-hauen gleichermaßen wie seine oft erlebte Gastfreundschaft; seine Scharlatane ebenso wie seine Heiligen; seine räumliche Enge und geistige Weite; seine kraftzehrende Anstrengung und Hitze, die nichts ist im Vergleich zur erlangten Leichtigkeit. &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;Dies alles gehört zu Indien und nichts davon will ich missen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indien ist kein Paradies auf Erden, ganz sicher nicht. Doch wer die Mühe auf sich nimmt und sich Indien mit allen Sinnen nähert, wird belohnt. Immer.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-3397844703629004817?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/3397844703629004817/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/schon-wieder-indien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/3397844703629004817'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/3397844703629004817'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2011/03/schon-wieder-indien.html' title='Schon wieder Indien?'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-GxtY6ph6-SA/TXE2KjPyBuI/AAAAAAAAAKA/w1jvP-muYP0/s72-c/DSC_7625-Kopie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-8526273781198532049</id><published>2010-12-20T15:13:00.000-06:00</published><updated>2011-01-07T11:20:38.860-06:00</updated><title type='text'>Nächste Tour nach Indien</title><content type='html'>&lt;p&gt;Lange nicht mehr dort gewesen ... Schon laufen die Planungen für den nächsten Besuch auf dem Planeten Indien im Frühjahr 2011. Wenn hierzulande der Karneval seinen Höhepunkt erreicht, werde ich nach Mumbai fliegen. Mumbai gilt derzeit als größte Stadt der Welt und hat neben Kononialarchitektur und dem größten Slum Asiens wohl noch etliches mehr zu bieten.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von dort soll es unter anderem zu den Stränden in Goa weitergehen. Ein Abstecher wird noch in die Gegend von Badami führen, wo es eine große Ansammlung alter Tempel inmitten ansprechender Landschaft geben soll. Weiter steht die alte Königsstadt Hampi in Karnataka auf dem Programm.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dort feiert man wie im ganzen Land am 19. und 20. März das Holi-Fest: man bewirft sich gegenseitig mit Farbpulvern und buntem Wasser. Mal sehen, mit welcher Haarfarbe es dann wieder Heim geht ;-)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Begleiten wird mich diesmal mein Freund Never, mit dem ich schon die Atacama-Wüste unsicher gemacht habe im vergangenen Jahr. Höchste Zeit, dass wir auch mal gemeinsam die Inder besuchen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Natürlich werde ich in Abständen alle Daheimgebliebenen auf dem Laufenden halten, in Wort und Bild. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-8526273781198532049?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/8526273781198532049/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/12/nachste-tour-nach-indien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/8526273781198532049'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/8526273781198532049'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/12/nachste-tour-nach-indien.html' title='Nächste Tour nach Indien'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-8508287521943775928</id><published>2010-09-01T12:59:00.001-05:00</published><updated>2010-09-01T14:02:06.440-05:00</updated><title type='text'>Finale</title><content type='html'>Erschrocken blinzelt man früh morgens den letzten Tag in Istanbul an. Erschrocken insbesondere deshalb, weil es sich über Nacht mächtig bewölkt hat und das einen argen Temperatursturz mit sich bringt. Schweiß ade, trotzdem wage ich es ohne Jacke das Haus zu verlassen. Pünktlich mitten auf der Galata-Brücke beginnt es zu regnen, zunächst ein netter Niesel. Zum Glück hält der nicht allzu lange an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/TH6VE4umoJI/AAAAAAAAAJc/DFUIFLq6WWM/s1600/DSC_1138.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/TH6VE4umoJI/AAAAAAAAAJc/DFUIFLq6WWM/s400/DSC_1138.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512006905127936146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Freunde des Sitzens auf Sitzsäcken werden sich auf der unteren Etage der Galata-Brücke schnell heimisch fühlen. Übrigens auch Liebhaber von Kunstleder-Sitzmöbeln und floralen Zierelementen aus Plastik, das Bild fehlt hier leider.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Heute bin ich noch ein wenig in Galata herumgelaufen, dort gibt es die längste Einkaufsstraße, eine Fußgängerzone von knapp drei Kilometern. Früher, zu Zeiten des Orientexpress, um die vorletzte Jahrhundertwende, war das die noble Gegend. Botschafter residierten hier, Agatha Christie schrieb im Palas-Hotel den "Mord im Orient Express" und eine Straßenbahn wurde eingerichtet. Die fährt heute, über 100 Jahre später, immer noch und ist Teil des eher knapp bemessenen Nahverkehrssytems dieser Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/TH6U_AQkm6I/AAAAAAAAAJU/LWfhII4wNcs/s1600/DSC_1177.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/TH6U_AQkm6I/AAAAAAAAAJU/LWfhII4wNcs/s400/DSC_1177.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512006804070243234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nostalgische Fortbewegung auf der Straße der Unabhängigkeit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Sonst ist die Gegend etwas enttäuschend. Ramschläden und Dönerbuden wie zu Hause dominieren, dazu die bekannten Ketten a la Starbucks und wie sie alle heißen. Einige Kleinode des Jugendstils gibt es noch zu entdecken, von liebevoll gepflegt bis einsturzgefährdet reicht die Palette.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/TH6U4B_eqxI/AAAAAAAAAJM/bBl9rDiNAqQ/s1600/DSC_1185.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/TH6U4B_eqxI/AAAAAAAAAJM/bBl9rDiNAqQ/s400/DSC_1185.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512006684276337426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jugendstil at it's best&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Tja, und dann kam der Regen so richtig. Ziemlich nass erwische ich noch einen überdachten Platz in meinem Lieblingsrestaurant, falls man nach so kurzer Zeit schon derartige Bestnoten vergeben kann. Dort ließ sich bei uns daheim längst in Vergessenheit geratenes beobachten. Am Tisch neben mir saßen vier feine Damen, diese Bezeichnung wird ihnen am besten gerecht, meine ich. Diese ließen Essen herbeibringen, dann Süßes und schließlich gab es türkischen Kaffee bei reichlich Zigaretten. Jetzt das eigentlich interessante: man übte sich ausgiebig in der Kaffeesatzlektüre. Ausgetrunken wurden die Mokkatässchen auf die Untertasse gestürzt derjenigen übergeben, die sich wohl am besten auf die Kunst des Kaffesatzlesens versteht. Und das wurde dann lange hin und her diskutiert. Keine Ahnung, welche Prophezeihungen zur Spreche kamen, ich verstehe leider ebendiese Sprache nicht. Für mich sah das auch alles gleich aus, brauner Schmodder halt. Aber es ist doch schön, dass Menschen noch Zeit für solche Dinge finden und sich dabei angucken lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/TH6UxG2VykI/AAAAAAAAAJE/Du0NFPNKCvY/s1600/DSC_1182.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/TH6UxG2VykI/AAAAAAAAAJE/Du0NFPNKCvY/s400/DSC_1182.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512006565321099842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die vier Kaffeesatzleserinnen (eine gerade abwesend)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Jetzt muss ich mich aber wieder der Konversation mit meinem Tischnachbarn widmen, außerdem will man später ja auch noch was zu erzählen haben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-8508287521943775928?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/8508287521943775928/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/09/finale.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/8508287521943775928'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/8508287521943775928'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/09/finale.html' title='Finale'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/TH6VE4umoJI/AAAAAAAAAJc/DFUIFLq6WWM/s72-c/DSC_1138.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-875134830310767823</id><published>2010-08-31T14:08:00.000-05:00</published><updated>2010-08-31T14:31:48.338-05:00</updated><title type='text'>Basar</title><content type='html'>Was wäre ein Aufenthalt in Istanbul ohne Besuch der Basare. Langweiliger wahrscheinlich. Immerhin gibt es hier einen der größten geschlossen überdachten Basare überhaupt, der logischer Weise großer Basar heisst. Da bin ich heute mal hin spaziert. Das Gewirr der tunnelartig überdachten Marktgassen ist in der Tat weitläufig und sehenswert. Allein die Ware reisst einen nicht zwingend vom Sofakissen, es sei denn man benötigt Teppiche, goldenes Geschmeide, Lederwaren, Pelze gar oder einen Haufen Schnickschnack, der mehr dem Souvenirgewerbe zuzuordnen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines wundert, vergleicht man den Basar hier mit denen in Marakech, Tunis oder Delhi: das Gedränge fehlt ob des reichhaltigen Platzangebots fast gänzlich und: man hat seine Ruhe! Unglaublich aber wahr, kein permantes Ärmelzupfen fleissiger Händler, kein "hello my friend", nichts zu hören von "just look!" und sogar des weltweite Mantra der Mercatoren erklingt hier nicht: "very cheap, very cheap!" Das ist schon fast unheimlich, ich habe sogar zwei Geschäfte betreten, ohne Anpreisungen über mich ergehen lassen zu müssen und konnte sie ohne Murren der jeweiligen Händler ohne Kauf wieder verlassen. Haben die hier einfach keine Lust, Geschäfte zu machen? Oder läuft das von selbst? Man weiß es nicht und wundert sich still.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/TH1TnGu2EKI/AAAAAAAAAI8/kmSH5ryOYa8/s1600/DSC_1046.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/TH1TnGu2EKI/AAAAAAAAAI8/kmSH5ryOYa8/s400/DSC_1046.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511653450258452642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Schaut, hier gibt es Tütüncü der Kategorie 2, Nummer 202! Was immer das auch ist, möge es seinen Käufer zufrieden stimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Als nächstes schaue ich beim Bücherbasar vorbei. Der ist hübsch, klein, wenig aufregend. Hier finde ich zumindest eine nette Tuschezeichnung, die ich gut verpackt abtransportiere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann gibt es noch den Gewürzbasar, genannt Ägyptischer Basar. Ja, das gefällt, hier riecht es gut. Und es herrscht Gedränge. Und es gibt Marktschreier.  &lt;/span&gt;So muss das doch auch sein auf orientalischen Märkten, denkt man sich und ist wieder beruhigt. Die Gewürzpreise hier nehmen einem Kaufwunsch schnell die Attraktivität, dafür kann man es auch zu Hause erwerben. Also nur herumlaufen und gucken, das ganze Vietel ist ein einziger großer Markt, das ist immer schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder, der essbares feilbietet, ist hier mit einer Blumenspritze oder Wasserpistole ausgestattet. Diese dienen nicht zur Abkühlung schwitzender Touristen, was durchaus willkommen wäre, sondern dazu, die überall zahlreich anzutreffenden streunenden Katzen auf Distanz zu halten, sollten sie die gedachte Demarkationslinie zum Nahrungsmittel überschreiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/TH1TfxlR68I/AAAAAAAAAI0/-VB1E5ySFno/s1600/DSC_1091.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/TH1TfxlR68I/AAAAAAAAAI0/-VB1E5ySFno/s400/DSC_1091.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511653324322106306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Für engagierte Mitbürger gilt mehr denn je: Flagge zeigen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-875134830310767823?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/875134830310767823/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/08/basar.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/875134830310767823'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/875134830310767823'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/08/basar.html' title='Basar'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/TH1TnGu2EKI/AAAAAAAAAI8/kmSH5ryOYa8/s72-c/DSC_1046.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-4662033366303194894</id><published>2010-08-30T13:27:00.000-05:00</published><updated>2010-08-30T13:58:52.423-05:00</updated><title type='text'>Balik Ekmek</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Ich könnte mich zu der &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Behauptung hinreissen lassen, dass Istanbul in der Kunst des Savoir-vivre der Heimatstadt dieses Lebensgefühls, Paris, in nichts nachsteht. Ramadan hin oder her, hier wird gut gelebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gute Leben umgeben von allerlei Meer heisst zwangsläufig, das Fisch dazu gehört. Das bringt uns zur Auflösung der kryptischen Überschrift. Balik Ekmek ist schlicht Fisch im Brot, ein Fischbrötchen. So etwas ist hier beliebte Spezialität. Frischer Fisch wird in Filletform gegrillt und landet mit Salat, Zwiebeln und Peperoni in einem Baguette. Das ganze verzehrt man vorzugsweise auf kleinen Höckerchen sitzend und gerne in Sichtnähe zum Fischkutter. Tolle Sache, das, ein schmackhafter Snack für kleines Geld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THv4t0SxuoI/AAAAAAAAAIk/w5-lD5ySunE/s1600/DSC_0765.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THv4t0SxuoI/AAAAAAAAAIk/w5-lD5ySunE/s400/DSC_0765.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511272035033135746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Frisch vom Boot: Fisch mit Brot&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das ist natürliich nicht alles. Fliegende Händler und Karren, die allerlei anbieten, sind zahlreich. Bliebt etwa sind auch Köfte Ekmek, Frikadellen im Brot. Die Bezeichnung "Hamburger" würde dieser Variation aber bei weitem nicht gerecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn gearde mal Fisch benötigt wird, stehen einige Fischmärkte zur Verfügung. Oder man schließt sich einem Volkssport an: Angeln von den Brücken am Goldenen Horn. Meinen Beobachtungen nach lässt sich nicht viel nennenswertes fangen, aber als Zeitvertreib ist das ganze bei Jung und Alt populär. Selbst angelnde Frauen wurden gesichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THv4ZS0cf9I/AAAAAAAAAIU/ykK-r7tvuy8/s1600/DSC_0743.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THv4ZS0cf9I/AAAAAAAAAIU/ykK-r7tvuy8/s400/DSC_0743.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511271682450161618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Angeln kann auch Spass machen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;Zu erwähnen ist unbedingt noch "meze", das ist die türkische Variante der spanischen Tapas. Entsprechend gibt es auch hier Lokale, die als Tapabar fungieren und ein umfangreiches Sortiment dieser kleinen Speisen bereithalten. Meze kann alles sein: vom Käse über die diversen Gemüsepasten und gewürzte Joghurts, bis zu kleinen Fleisch- und Fischgerichten. Ich hatte heute grandiosen Tintenfisch und gebratene Leber. Dazu wird in der Regel Wasser gereicht und ansonsten nur eines: Raki. Das kennen wir schon vom französischen Pastis, man bestellt ein Glass und füllt dann immer mal wieder etwas Wasser nach, vielleicht ein paar neue Eiswürfel, da kann man sich Stunden mit beschäftigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Essen gibt es dann natürlich. Tee! Cay (sprich: Tschei) in der türkischen Version kennt wohl jeder. Schwarzer Tee, schmackhaft und meist höllenstark.  Da lobt es sich, wenn der Tee mit zusätzlich heißem Wasser gereicht wird und nach Gutdünken die Stärke des Getränks selbst bestimmbar ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THv4SPAN6BI/AAAAAAAAAIM/YZbAk3snCjw/s1600/DSC_0574.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THv4SPAN6BI/AAAAAAAAAIM/YZbAk3snCjw/s400/DSC_0574.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511271561166710802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;So nimmt man Cay gerne entgegen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;In Teegärten wird als zusätzliche Aufwertung auch mitunter eine Wasserpfeife gereicht. Damit ist der Nachmittag dann gerettet und mehr als Müßiggang kann gar nicht mehr stattfinden. Doch irgendwann muss man dann weiter, Meze wartet und später auch noch das gemütliche Kissen vor dem Hotel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THv-BDy-hEI/AAAAAAAAAIs/8yv6hO0YkPs/s1600/DSC_0328.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THv-BDy-hEI/AAAAAAAAAIs/8yv6hO0YkPs/s400/DSC_0328.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511277863170376770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Bevor das jetzt so aussieht, als würde ich hier nur herumlungern, muss ich widersprechen. Dem ist nicht so, dafür hat diese Stadt einfach zu viel zu bieten. Aber wer viele Kilometer macht, braucht auch die entsprechenden Wohlfühlpausen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-4662033366303194894?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/4662033366303194894/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/08/balik-ekmek.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/4662033366303194894'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/4662033366303194894'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/08/balik-ekmek.html' title='Balik Ekmek'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THv4t0SxuoI/AAAAAAAAAIk/w5-lD5ySunE/s72-c/DSC_0765.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-1995048350325110264</id><published>2010-08-29T14:07:00.000-05:00</published><updated>2010-08-29T14:42:40.982-05:00</updated><title type='text'>Der Derwisch tanzt</title><content type='html'>Man hat sowas ja schon einmal gehört, "der gebärdet sich wie ein tanzender Derwisch" oder ähnlich. Aber was ist überhaupt ein Derwisch, wer weiß so etwas überhaupt? Gehen wir der Sache auf den Grund: Derwische sind Angeörige des Sufi-Ordens, einer recht asketischen muslimischen Glaubensgemeinschaft. Im ursprünglichen Persischen bezeichnet das Wort schlicht einen asketischen Mönch. Der Sufismus als uralte muslimische Ordensform ist zudem mystisch angehaucht. Die Sufis wurden folgerichtig vom Vater des sekulären Staates Türkei, Kemal Atatürk, zunächst verboten. Mit derlei religiösen Verklärungen hatte er nichts am Hut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischenzeitlich ist der Sufismus wieder erlaubt und einige Klöster, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tekke&lt;/span&gt; genannt, existieren in der Türkei. Der Tancetanz (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;sema&lt;/span&gt;) ist die türkische Variante religiöser Extase und wird zum Zwecke der religiösen Hingabe ausgeübt. Das sieht so aus, dass die Derwische nach zeremoniellem Ritus unterschiedliche gegenseitige Ererbietung erweisen und dann zu einem Orchester tanzen. Das heisst genauer: sie kreiseln, drehen sich um sich selbst, immer schneller und teils stundenlang. Eine spezielle Technik, bei der der Kopf angewinkelt wird, vermeidet wohl Schwindel. Es scheint zu funktionieren, nach endlosem drehen kommen die Derwische ohne auch nur mit der Wimper zu zucken wieder in den geraden Stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ganze wollte ich natürlich auch in Augenschein nehmen. Religiöse Praktiken in anderen Ländern sind meist von Interesse. So einfach ist das nicht, die meisten Möglichkeiten die angeboten werden sind reine Touristenaufführungen in Restaurants oder eigens geschaffenen Veranstaltungsorten. Die sind voll, die sind teuer, die sind mir nicht authentisch genug. Im Internat stieß ich auf die Website der &lt;a href="http://www.mevlanafoundation.com/"&gt;Mevlana&lt;/a&gt;, da sind die türkischen Sufi-Orden. Ein Kloster in Istanbul wird gerade renoviert und ist daher geschlossen. Ein anderes, so erfuhr ich, führt immer Sonntags die Sema durch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also steht meine erste Tramfahrt an. Ich fahre in einen schmucklosen Stadtteil Richtung Flughafen. Rechts Hochhäuser, links das ungepflegte Nirgendwo. Soweit ich weiß, muss ich nach links. Nach rund 10 Minuten Trostlosigkeit ist rechts das Kloster, ein großes, moscheeähnliches Gebäude, das einzige auf der Straße, das etwas her macht, zu erblicken. Sehr schön. Gegen einen kleinen Obulus wird Einlass gewährt. Nicht nur mir, versteht sich, zahlreiche Zuschauer sind erschienen. Davon ist die Mehrheit allerdings ortsansässig, hier ist es nur eine halbe Touristenveranstaltung und gehört zur regelmäßigen Praxis des Ordens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun heisst es, noch eine Stunde ausharren bei stickiger Wärme. Ich ergattere einen Platz auf der Empore mit guter Übersicht. Das Fotografieren ist untersagt, allerdings nicht aus religiösen, sondern eher aus monetären und somit rein weltlichen Zwecken. Ich lege das Verbot daher eher flexibel aus. Dämmriges Licht, sich schnell bewegende Derwische und Hüter des Fotoverbotes sorgen insgesamt für erschwerte Arbeitsbedingungen, nehmen wir es als Herausforderung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeremonie beginnt mit dem Auslegen von Schafsfellen am Rand des kreisrunden Parketts. Zu welchem Zweck, konnte ich nicht ermitteln. Dann tritt der Zeremonienmeister auf, quasi der Oberderwisch. Das ist er:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THq1kzRZ-bI/AAAAAAAAAH8/HhX6DtVka-8/s1600/DSC_0562.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THq1kzRZ-bI/AAAAAAAAAH8/HhX6DtVka-8/s400/DSC_0562.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5510916737884354994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die anderen folgen und erweisen dem Meister die Ehre. Bei schräger Musik beginnt alsbald der Tanz, die Derwische kreiseln was das Zeug hält. Dabei herrscht, von der Musik abgesehen, mehr oder weniger Totenstille, schließlich ist es eine religiöse Zeremonie. Klatschen oder ähnliches ist natürlich nicht angezeigt. Die Choreographie der kreiselnden Mönche ist beeindruckend. Was sich die Leute alles einfallen lassen, um Gott nahe zu sein. Dies hier ist sicher eine harmlose und dazu noch nett anzusehende Praxis. Eine gute Stunde dauert die Zeromonie, dann ziehen sich die Derwische wieder schweigend in ihre Gemächer zurück, um Askese zu üben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THq2urwWTII/AAAAAAAAAIE/R2mpOhyWCWo/s1600/DSC_0546.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THq2urwWTII/AAAAAAAAAIE/R2mpOhyWCWo/s400/DSC_0546.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5510918007176973442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Derwische in ihrem Element&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Ich fahre dann mal zurück und übe mich, naja nicht unbedingt in Askese ;-)&lt;br /&gt;Es wird eher ein Sonntagsspaziergang im Park mit längerem Verweilen in einem sehr, sehr schönen Teegarten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-1995048350325110264?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/1995048350325110264/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/08/der-derwisch-tanzt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/1995048350325110264'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/1995048350325110264'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/08/der-derwisch-tanzt.html' title='Der Derwisch tanzt'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THq1kzRZ-bI/AAAAAAAAAH8/HhX6DtVka-8/s72-c/DSC_0562.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-2326403088307943615</id><published>2010-08-28T14:21:00.001-05:00</published><updated>2010-08-28T14:53:47.928-05:00</updated><title type='text'>Ramazan</title><content type='html'>Ganz recht, das ist kein Tippfehler, der Ramadan heisst im Türkischen Ramazan. Und der ist gerade, man isst also gerade nicht. Obwohl das so nicht stimmt. Der Fastenmonat Ramadan (übersetzt "Sommerhitze") gibt die Regel auf, zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nicht über seine Lippen zu lassen (außer Atem und Worten): kein Essen, kein Trinken, kein Zigarettenrauch. Keuschheit soll ebenfalls zu dieser Zeit geübt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicherlich, in einer weitgehend sekulären Weltstadt wie Istanbul mit entsprechendem Touristenaufkommen fällt der Ramadan nicht sofort ins Auge des Betrachters. In stenggläubigen Gegenden Marokkos etwa habe ich ihn wesentlich deutlicher zu spüren bekommen. Doch auch hier in der Türkei halten sich viele an das Fastengebot. Das zeigt es sich ganz deutlich des Abends: dann findet das tägliche Fastenbrechen statt, die Laune steigt und allerorten sitz man zu Mahlzeiten zusammen, bis tief in die Nacht. Es wird sprichwörtlich die Nacht zum Tag gemacht. In des Tages Hitze darbt ein jeder Fastender dem Sonnenuntergang und den Freuden der Dunkelheit entgegen. Es entsteht der Eindruck, der auch nicht so falsch ist, dass man das tagsüber versäumte des Nachts doppelt nachholt. Das Ying und Yang des Ramadan erhöht den nächtlichen Lebenswert auch für den Besucher merklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher, viel früher, wurde der Sonnenuntergang so bestimmt: wenn ein schwarzer und ein weißer Bindfaden, am ausgestreckten Arm gehalten, nicht mehr zu unterscheiden waren, war der Zeitpunkt des Fastenbrechens gekommen. Heute übernehmen Countdowns in Fernsehn und Internet diese Funktion. Geblieben sind in Istanbul die Trommler, die den offiziellen Sonnenuntergang verkünden und die nachts durch die Straßen ziehen, um auf den herannahenden Sonnenaufgang aufmerksam zu machen. Schnell noch etwas essen! Natürlich wecken sie nicht nur Gläubige, sondern mitunter auch Touristen, die sich nicht um Ramadangebote scheren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist übrigens kein Problem, als Reisender mit ausreichend Nahrung und Getränken versorgt zu werden, zu jeder Tageszeit. Die meisten Restaurants und Teestuben sind geöffnet und servieren, ohne den Fastenverächter zu tadeln. Missbilligende Blicke kann man vermeiden, wenn man nicht gerade fischbrötchenessend oder süßigkeitenkauend herumläuft, auch muss man tagsüber ja nicht allerorten rauchen oder gar Bier in sich schütten. Obwohl, auch das sieht man alles oft, nicht nur touristenseitig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute abend machte ich es so wie tausende Türken, die wissen wie es geht. Gegen Sonnenuntergang (halb acht) finde ich mich im Park zwischen Hagia Sophia und blauer Moschee ein. Dort steht eine kleine Bühne zur Verfügung, auf der ein wenig klassische Musik und Gesang dargeboten wird. Es folgt die Sonnenuntergangsverkündigung per Iman, mit Liveübertragung  ins Fernsehn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derweil hat man es sich gemütich gemacht auf dem Rasen. Familien decken den Festtisch auf Decken oder Pappkartons. Man weiss ja aus dem heimischen Grüngürtel, dass der Türke an sich einem Picknick im freien aufgeschlossen gegenüber steht. Und so wird nun auch hier aufgetischt, was das Zeug hält. Köstlichkeiten aller Art türmen sich inmitten der hungrigen Familie und alles wartet auf den Startschuss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THlh5wcclKI/AAAAAAAAAHc/GWbFO3USoyQ/s1600/DSC_0414.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THlh5wcclKI/AAAAAAAAAHc/GWbFO3USoyQ/s400/DSC_0414.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5510543263949165730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="display: block;" id="formatbar_Buttons"&gt;&lt;span class="down" style="display: block;" id="formatbar_JustifyCenter" title="Zentriert" onmouseover="ButtonHoverOn(this);" onmouseout="ButtonHoverOff(this);" onmouseup="" onmousedown="CheckFormatting(event);FormatbarButton('richeditorframe', this, 11);ButtonMouseDown(this);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Man versammelt sich zum Picknick&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Das große Festessen beginnt eher unspektakulär, zufrieden mampft man vor sich hin. Ich habe vorgesorgt und  mir bei einer Grillstation ein Kebap besorgt, so kann ich ebenfalls auspacken und mitmampfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerlei fliegende Händler bieten feil, was die Herzen von Jung und Alt höher schlagen lässt. Köstlichkeit gewordener Zucker wird in Kringelform oder als farbiger Karamell unterschiedlicher Geschmacksvarrianten gereicht. Asien ist nah, die offenbar auch hier beliebte rosa Zuckerwatte kannte ich bisher nur aus Indien. Eisverkäufer gibt es, natürlich Teehändler, Maisgriller und Maronenbräter und Meister der Nuss in jeder erdenklichen Erscheinungsform. Warum sollte man ein Restaurent aufsuchen, wenn hier alles leckere zum kleinen Preis erhältlich ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="display: block;" id="formatbar_Buttons"&gt;&lt;span class="down" style="display: block;" id="formatbar_JustifyCenter" title="Zentriert" onmouseover="ButtonHoverOn(this);" onmouseout="ButtonHoverOff(this);" onmouseup="" onmousedown="CheckFormatting(event);FormatbarButton('richeditorframe', this, 11);ButtonMouseDown(this);"&gt;&lt;img src="http://www.blogger.com/img/blank.gif" alt="Zentriert" class="gl_align_center" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THliDRARm2I/AAAAAAAAAHk/tPBCQuHUmqg/s1600/DSC_0403.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THliDRARm2I/AAAAAAAAAHk/tPBCQuHUmqg/s400/DSC_0403.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5510543427308198754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Buntes Karamell, frisch auf Holzstöckchen gewickelt, da lacht der Zahnarzt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich verbringe hier einen netten und sättigenden Abend, sicher nicht den letzten. Die Stimmung ist höchst angenehm, geradezu familär gibt sich die Menge. Und beleuchtete Springbrunnen sind dem visuellen Wohlgeschmack auch nicht abträglich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THliNCk95vI/AAAAAAAAAHs/CTysFjbKLEM/s1600/DSC_0425.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THliNCk95vI/AAAAAAAAAHs/CTysFjbKLEM/s400/DSC_0425.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5510543595234256626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;Ein Kuriosum konnte ich heute noch verschiedentlich beobachten. Man bedient sich hier gerne des "Hasenhoroskops". Das geht so: ein Hase sitzt auf einer Art Barhocker vor einem Brett, in dem ganz viele kleine Zettelchen stecken und vor dem Passenten, der sich Zukunftskenntnisse erhofft. Gegen Münzübergabe wird der Mümmelmann von seinem Halter dazu angehalten, wahllos in die Zettelbox zu greifen, was er auch tut, quasi per Lippenbekenntnis (haben Hasen Lippen?), mit dem Maul wird die Botschaft herausgepickt. Vielleicht mache ich das auch mal, aber nur mit Dolmetscher im Schlepptau.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-2326403088307943615?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/2326403088307943615/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/08/ramazan.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/2326403088307943615'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/2326403088307943615'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/08/ramazan.html' title='Ramazan'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/THlh5wcclKI/AAAAAAAAAHc/GWbFO3USoyQ/s72-c/DSC_0414.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-6361596857373816484</id><published>2010-08-27T15:48:00.001-05:00</published><updated>2010-08-27T15:53:10.136-05:00</updated><title type='text'>Das Wetter</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Wenn man einem eher mäßigen (was das Hochsommerwetter angeht) August entflieht, mag das an sich eher belanglose Thema "Wetter" durchaus seine Berechtigung in der Berichterstattung haben. Beginnen nicht auch 99 Prozent aller Urlaubskarten mit Floskeln wie: tolles Wetter hier... die Sonne verwöhnt uns und ähnlichem? Seltener liest man, dass frierend im Graupelschauer gehockt wird oder es gerade in der Fremde schäußlicher zugeht als Daheim. Regen und Sturm auf Mallorca bei gleichzeitig 30 Grad im Ruhrgebiet führen dann eher dazu, das Thema zu meiden und sich andere Vorzüge des Urlaubsortes zur Not aus den klammen Fingern zu saugen, schließlich ist der angestrebte "Neidfaktor" bei Urlaubspost nicht zu vernachlässigen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Jetzt bin ich also, seit wenigen Stunden, zu Gast in Europas größter Stadt. Und wie ist es denn nun, das Wetter? Ich möchte an dieser Stelle einige Zeilen von &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: georgia;" href="http://www.amazon.de/Bart-Propheten-Haarige-Geschichten-Istanbul/dp/3854527101/ref=sr_1_6?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1282861273&amp;amp;sr=8-6"&gt;Wolfgang Koydl&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; zitieren, der seit 1996 als Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Istanbul lebt und das schöne Buch "Der Bart des Propheten" über diese Stadt schrieb. Zur Witterung äußert er sich wie folgt:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;"Woran erkennt man einen Auslandskorrespondenten?&lt;br /&gt;Den Redakteuren in den Heimatredaktionen fällt die Antwort auf diese Frage meist sehr leicht: wenn der Dienstort des Korrespondenten südlich des Alpenkammes liegt, verbringt er seine Tage damit, unter Palmen an einem Pool zu liegen und sich von einem dunkelhäutigen Knecht abwechselnd Depeschen und Longdrinks reichen zu lassen. [...]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Istanbul scheint sich auf den ersten Blick für das Standardbild von Pool und Palmen zu qualifizieren. [...]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein zweiter Blick in den Atlas aber würde auch zweigen, dass Istanbul an zwei Meeren liegt, die durch eine Wasserstraße miteinander verbunden sind. Mit anderen Worten: Die Stadt tendiert naturgemäß zu einer gewissen Feuchtigkeit, die es spielend mit den wässrig-kühlen Eigenschaften weniger südlich geprägter Städte wie Hamburg, London oder St. Petersburg aufnehmen kann.&lt;br /&gt;Denn zu Schwarzem Meer, Maramarameer und Bosporus gesellen sich eben gemeinhin auch noch ganz normale Niederschläge vom Balkan, wenn auch in reicher Vielfalt: Regen, Graupel, Nebel und mitunter sogar Schnee. [...]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, aber wird es denn nie Sommer in dieser Stadt?&lt;br /&gt;Das schon, aber auch der ist feucht. So feucht, dass das weltweit einheitlich vertriebene Plastikmobiliar, das sich auch in hiesigen Teestuben wie ein Pilz ausgebreitet hat, bei einer Lufttemparatur von 36 Grad wirkt, als sei es gerade mit dem Gartenschlauch abgespritzt worden. Es ist aber nur der Niederschlag der Feuchtigkeit.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Soweit und so schön formuliert Herr Koydl. Und jetzt, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;wie&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; ist es denn nun? Ich kann bestätigen, eine gewisse Feuchtigkeit, gleich Schwüle, ist nicht zu verleugnen. Bei meiner Ankunft, gegen 21 Uhr, war es noch an die 30 Grad warm und die Luft mutete leicht tropisch an. Zwischenzeitlich ist es sehr angenehm, Biergartenwetter von seiner besten Seite, und so sitze ich luftig gekleidet auf einem Berg weicher Kissen vor dem Hotel und lasse kühle Getränke herbeibringen. Das erledigen übrigens keine dunkelhäutigen Knechte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-6361596857373816484?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/6361596857373816484/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/08/das-wetter_27.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/6361596857373816484'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/6361596857373816484'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/08/das-wetter_27.html' title='Das Wetter'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-5264109602380177104</id><published>2010-08-10T14:18:00.000-05:00</published><updated>2010-08-26T17:09:26.612-05:00</updated><title type='text'>Istanbul - das nächste Ziel</title><content type='html'>Am 27. August geht es wieder in (die diesmal nicht so entfernte) Ferne. Istanbul heisst das Ziel für eine knappe Woche. Die Millionenmetropole am Bosporus ist, neben dem Ruhrgebiet, Kulturhauptstadt 2010 in Europa und hat als größte Stadt Europas auch sonst einiges auf Lager. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich auf Historisches in Byzanz - Konstantinopel - Istanbul, auf Meer und Goldenes Horn und eine Menge Leben. Trotz oder gerade wegen des Ramadan dürfte einiges los sein, ich werde berichten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-5264109602380177104?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/5264109602380177104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/08/istanbul-das-nachste-ziel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/5264109602380177104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/5264109602380177104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/08/istanbul-das-nachste-ziel.html' title='Istanbul - das nächste Ziel'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-4685044769048246719</id><published>2010-05-22T10:16:00.000-05:00</published><updated>2010-05-22T10:20:58.217-05:00</updated><title type='text'>Video online!</title><content type='html'>So, jetzt ist ein Video von der Helmkamera online, gefilmt und zusammengeschnitten von Christian. Das gibt ganz gut wieder, wie es beim Kumbh Mela zuging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=9ITmS9019sk"&gt;Viel Spass&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-4685044769048246719?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/4685044769048246719/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/05/video-online.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/4685044769048246719'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/4685044769048246719'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/05/video-online.html' title='Video online!'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-7286010187772109149</id><published>2010-04-30T05:21:00.000-05:00</published><updated>2010-04-30T05:33:52.643-05:00</updated><title type='text'>Ausklang</title><content type='html'>Viel erzählenswertes gibt es nun nicht mehr. Auch ohne Programm und weitere "Erlebnispunkte" vertrödeln wir gut den Tag. Es macht auch mal Spass, ohne Fotogepäck einfach zu Bummeln und die letzten Rupien unter's Volk zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen werden wir wohl sehr zeitig zum Flughafen aufbrechen. Die von den Maoisten anberaumten Großdemonstrationen zum ersten Mai werden voraussichtlich zu erheblichem Chaos führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr für einige Leser gibt es dann in Wort und Bild daheim.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-7286010187772109149?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/7286010187772109149/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/ausklang.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/7286010187772109149'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/7286010187772109149'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/ausklang.html' title='Ausklang'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-4049229929823214564</id><published>2010-04-29T10:55:00.000-05:00</published><updated>2010-04-29T10:57:07.352-05:00</updated><title type='text'>Nepal nebulös</title><content type='html'>Der Übernachtungsbetrieb "Sunny's Guesthouse" in Bhaktapur verdient wirklich lobende Worte. Sehr nett waren die da und ein rekordverdächtiges, sogar im Übernachtungspreis inklusive, wurde gereicht. Nach einer morgentlichen Runde durch Bhaktapur geht es aber auch schon weiter. Nagarkot heisst unser Ziel, ein winziges Kaff in rund 2000 Metern Höhe, auf einem Gipfel der ersten Bergkette Richtung Himalaya. Bis dahin sind es nur knapp 20 Kilometer. Aber eben auch etliche Höhenmeter, das Geschlängel den Berg hoch dauert daher fast eine Stunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nagarkot ist als Ort gänzlich uninteressant. Hauptsächlich Hotels ziehen sich kilometerweit über den Bergrücken, ein richtiges Ortszentrum gibt es nicht. An der höchsten Stelle liegt unser Hotel, das "Viewpoint". Gen Norden eröffnet sich hier ein atemberaubender Blick in den Himalaya, vom Anapurna bis zum Everest ist in der Ferne das schneebedeckte Dach der Welt als Panorama zu sehen. So sagt man. Wir hatten leider weniger Glück und sahen nur eins: Wolken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf unserem Balkon fühlten wir uns ein wenig wie auf einem Kreuzfahrtschiff mitten im Ozean, rundherum einfach nichts. Der Langeweilefaktor dürfte in etwa der selbe sein. Wir machen das beste draus, nutzen den "Tag auf See" zum Faulenzen, Lesen und derlei. Zwischendurch regnet es und wir müssen tatsächlich noch die Fleecejacken rauskramen. Die Bilder fehlen bewusst, weiß auf weiß langweilt schnell den Betrachter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Folge wird der für zwei Nächte geplante Aufenthalt gekürzt und wir fahren zurück nach Kathmandu. Da wird zwar nichts besonderes mehr erwartet, aber die restlichen zwei Tage lassen sich auf jeden Fall gut zubringen. Regen und Gewitter haben uns zwar auch hier zwischenzeitlich eingeholt, das sollte aber nicht weiter stören.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-4049229929823214564?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/4049229929823214564/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/nepal-nebulos.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/4049229929823214564'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/4049229929823214564'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/nepal-nebulos.html' title='Nepal nebulös'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-7048830750151925035</id><published>2010-04-26T21:33:00.000-05:00</published><updated>2010-04-27T09:43:27.692-05:00</updated><title type='text'>Bhaktapur</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Nach etlichen Tagen verlassen wir heute unsere "Basis" in Kathmandu, das Tibet Guesthouse. Wir steuern die dritte alte Königsstadt nach Kathmandu und Pathan an, das etwa 20 Kilometer entfernte Bhaktapur. Alle drei Städte gemeinsam sind als Kathmandu-Tal Weltkulturerbe der UNESCO. Unterwegs meint man das kaum, die Strecke gibt sich apokalyptisch. Staub, Dreck, Staub, Dreck, zäh wälzt sich der Verkehr durch eine schier endlose Baustelle (?).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bhaktapur ist für uns Etappenziel auf dem Weg in die Berge, für eine Nacht schlagen wir hier unser Lager auf. Nachdem ein Fahrer mit akzeptablen Preisvorstellungen gefunden ist, steuern wir die uns empfohlene Herberge an. Diese liegt zentral in der Altstadt, daher muss der letzte Teil zu Fuss zurück gelegt werden und es ist ein Eintritt von stolzen 10 US$ zu berappen. Dafür erwartet und hier eine gepflegte, weitgehnd verkehrsfreie Altstadt, die vielleicht sehenswerteste im Kathmandu-Tal.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9b3b9by6RI/AAAAAAAAAHA/PyDIVBOAmjY/s1600/DSC_9022.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 316px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9b3b9by6RI/AAAAAAAAAHA/PyDIVBOAmjY/s400/DSC_9022.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5464827257580349714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Eine Runde des Nachmittags führt uns - wohin sonst - auf den nahe gelegenen Durbar-Square, zu etlichen Tempeln und in das Viertel der Töpfer. Überlaufen ist das hier alles nicht, dafür recht authentisch und gemächlich. Von der Terrasse unserer Unterkunft aus gibt es den Blick auf den fünfstöckigen Tempel nebenan inklusive Sonnenuntergang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch, dass ist schon sehr nett hier und wäre sicher auch einen längeren Aufenthalt wert. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9b25AD5v7I/AAAAAAAAAG4/hSbDQn0Xteo/s1600/DSC_9100.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 279px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9b25AD5v7I/AAAAAAAAAG4/hSbDQn0Xteo/s400/DSC_9100.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5464826656990019506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-7048830750151925035?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/7048830750151925035/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/bhaktapur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/7048830750151925035'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/7048830750151925035'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/bhaktapur.html' title='Bhaktapur'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9b3b9by6RI/AAAAAAAAAHA/PyDIVBOAmjY/s72-c/DSC_9022.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-7423331384593747223</id><published>2010-04-26T06:54:00.000-05:00</published><updated>2010-04-26T07:24:51.837-05:00</updated><title type='text'>Dakshinkali</title><content type='html'>Verlässt man Kathmandu geht es ziemlich schnell bergan. So auch heute bei der etwa einstündigen Fahrt nach Dakshinkali. Dahinter verbirgt sich kein Dorf, sondern ein in einer Schlucht gelegener einsamer Kali-Tempel. Kali, dass ist die Göttin die insbesondere in Kalkutta verehrt wird und die etwas blutrünstiger daherkommt, gerne dargestellt mit einer Kette aus Köpfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Dakshinkali angekommen fährt man zunächst eine holprige Strasse in den Wald, vorüber an jahrmarktähnlichen Ständen, die allesamt Pilger- und Opferbedarf feilbieten, sowas wie Blumenketten, Farbpulver, Kokosnüsse... und z. B. Hühner. Genauergesagt Hähne. Denn hier wird geopfert, und zwar aussschließlich männliche Tiere. In der Regel beschränkt sich das auf Federvieh oder, wenn jemand genug Geld mitbringt, vielleicht eine kleine Ziege. Seltener, nur zu bestimmten Festtagen, kommen auch größere Tiere unter's Messer. Auf Menschenopfer verzichtet man seit dem letzten Jahrhundert, heisst es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter geht es über Treppen in die Schlucht hinunter, vorüber an zahlreichen leprösen Bettlern. Lepra ist, soviel sei noch bemerkt, eine echte Scheißkrankheit. Der Bettler gibt es viele, unmöglich allen etwas zu geben, aber Leprakranke haben bei mir immer Aussicht auf einen kleinen Obulus. Weil sie eben nicht mehr viel anderes tun können, als auf milde Gaben hoffen. Das gilt nicht für die Kinder, Jugendlichen, den wohlgenährten Einarmigen und wer sonst noch alles die Hand aufhält. Betteln ist Not, aber Betteln ist auch reguläres Gewerbe, wie Postkarten verkaufen. Für die Beurteilung bliebt eine kurze Sekunde, ein kurzer Blick, dem Gerechtigkeit fern liegt. Relativ klar liegt die Sache nur dort, wo es kaum Touristen hin verschlägt, etwa hier in Dakshinkali. Da versammelt sich das echte Elend, den "Show-Bettler" haben von Einheimischen nichts Gutes zu erwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schweife ab, während dieses Exkurses ist der Fuss der Schlucht an einem kleinen Fluss erreicht. Und damit der überaschend kleine Kali-Tempel. Dort ist Betrieb, auch wenn der wichtigste Tag hier der Samstag ist, der einzige arbeitsfreie in Nepal. Aber auch heute morgen (ja, es ging wieder zeitig los) haben sich duzende Gläubige versammelt und drängen in das Heiligtum, halb unter freiem Himmel gelegen. Der Zugang zum eigentlichen Tempel ist Nicht-Hindus nicht gestattet, aber von außen darf man ungestört das Geschehen verfolgen. Blumen und Farben werden auf Statuen gestreut, Öllampen und Räucherstäbchen entzündet, an einer bestimmten Stelle Kokosnüsse zerdeppert. Ab und zu ist ein größeres Opfer fällig. Pilger übergeben einen Hahn dem Psiter, der mit sachkundiger Routine das Messer anlegt. Das Blut und der Kopf gehören Kali, hier in Form einer entsprechend besudelten Statue. Der Hahn wird anschließend mitgenommen und darf, da er ja für die gute Sache starb, als Abendessen genossen werden. Normalerweise essen Hindus kein Fleisch und schlachten auch nicht. Aber wenn sich so eine Gelegenheit bietet, sagt auch niemand nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fotos habe ich noch nicht von der Kamera gezogen. Aber wie Hühner geschlachtet werden, kennt doch ohnehin jeder. Oder?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-7423331384593747223?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/7423331384593747223/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/dakshinkali.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/7423331384593747223'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/7423331384593747223'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/dakshinkali.html' title='Dakshinkali'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-1190330568739755126</id><published>2010-04-24T22:52:00.000-05:00</published><updated>2010-04-26T07:28:38.930-05:00</updated><title type='text'>Bodnath und Pathan</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Nepal ist wie der Norden Indiens Zufluchtstätte für zahlreiche tibetische Buddhisten. So ist Kathmandu nicht nur ein bedeutsamer Ort für die Hinduisten, sondern hat auch mit wichtigen buddhistischen Bauwerken aufzuwarten. Das bekannteste und großte ist die Stupa von Bodnath im Norden der Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früh um halb sechs machen wir uns auf den Weg, um zum Sonnenaufgang dort einzutreffen. Der riesige Tempelbau steht mitten in einem Wohnviertel, das sich kreisartig um das Heiligtum schließt. Es herrscht schon einiger Betrieb. Tausende tibetischer Buddhisten umkreisen den Tempel, imme rim Uhrzeigersinn. Sieben Runden sind der Standard. Dabei werden Mantren gesprochen. Das bekannteste ist das "Om Mani Pendme Hum" [wikipedia: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Om, Juwelen-Lotus“; oft ungenau übersetzt als „O du Kleinod in der &lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(0, 0, 0); font-style: italic;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lotosblumen" title="Lotosblumen"&gt;Lotosblüte&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;“; bezieht sich auf das allumfassende Mitgefühl für alle Wesen&lt;/span&gt;], ein Mantra das sich auch auf den meisten Gebetsmühlen findet. Der Sockel des Tempels sowie alle Eingänge sind mit Gebetsmühlen versehen, jede Umdrehung entspricht einem Mantra. Wer also bei den Umrundungen des Baus nicht nur vor sich hin murmelt, sondern auch noch stetig die Mühlen kreisen lässt, kommt auf einige Tausend Mantren, die gutes Karma verheissen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9RBHCSFQpI/AAAAAAAAAGw/wB12mymdtFI/s1600/DSC_8727.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 270px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9RBHCSFQpI/AAAAAAAAAGw/wB12mymdtFI/s400/DSC_8727.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5464063837034857106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9RBAQCp4II/AAAAAAAAAGo/wtTttFq0650/s1600/DSC_8744.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 260px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9RBAQCp4II/AAAAAAAAAGo/wtTttFq0650/s400/DSC_8744.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5464063720469160066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Mit etwas Mühe finden wir ein Gebäude, dessen Dachterrasse zu besteigen ist, was einen besonders guten Blick ermöglicht. Die goldene Spitze der Stupa mit den Augen Buddhas, umgeben von den typischen bunten Gebetsfahnen, ist ein beeindruckender Anblick in der Morgensonne. Dazu das bunte Treiben, gemurmelte Mantren, Glocken, Weihrauch und klappernde Gebetsmühlen, all das sorgt für eine recht einzigartige spirituelle Atmosphäre. Viele Mönche sind unterwegs, im umliegenden Viertel gibt es zahlreiche Klöster. Die Anhänger des tibetischen Buddhismus tragen dunkelrote Roben, im Gegensatz zu den orangen Verwandten Südostasiens.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Leider ist es ungemein schwierig, hier einen Tee aufzutreiben. Als es endlich gelingt, kommt dieser dem tibetischen Buttertee einiges näher als dem üblichen Chai, ist aber schonmal besser als nichts. Anlässlich des Sonntags gönnen wir uns im Anschluss das reichhaltige Frühstücksbuffet im Tibet Guesthouse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später fahren wir in die südlich von Kathmandu gelegene alte Königsstadt Pathan (Lalitpur). Heute ist es im Grunde ein Stadtviertel von Kathmandu, alles geht nahtlos ineinander über. Nur der übel riechende kleine Fluss Bagmati trennt die beiden Städte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Patan hat ebenfalls einen Durbar Square in der Altstadt, der aber imposanter und weit besser gepflegt daher kommt als der in Kathmandu. Die zahlreichen Tempel erfreuen mit filigranem Schnitzwerk und störender Verkehr ist hier zum Glück weitgehend außen vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9RAzbbeLPI/AAAAAAAAAGY/N314VLe_DMs/s1600/DSC_8945.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9RAzbbeLPI/AAAAAAAAAGY/N314VLe_DMs/s400/DSC_8945.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5464063500187741426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Wir tun  es den Einheimischen gleich, flanieren und sitzen auf den Tempelbauten herum, um das Treiben zu beobachten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9RAstSclbI/AAAAAAAAAGQ/7Kivh0sG6eE/s1600/DSC_8910.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 299px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9RAstSclbI/AAAAAAAAAGQ/7Kivh0sG6eE/s400/DSC_8910.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5464063384722642354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-1190330568739755126?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/1190330568739755126/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/bodnath-und-pathan.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/1190330568739755126'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/1190330568739755126'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/bodnath-und-pathan.html' title='Bodnath und Pathan'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9RBHCSFQpI/AAAAAAAAAGw/wB12mymdtFI/s72-c/DSC_8727.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-9210553797951838649</id><published>2010-04-24T10:56:00.000-05:00</published><updated>2010-04-24T11:18:15.427-05:00</updated><title type='text'>Pashupatinath</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Heute stand zunächst ein Verwandtenbesuch auf dem Programm. Wir besuchten die Familie einer Nepalesin, die wir aus der Heimat kennen, um allerlei Grüße und Geschenke dort vorbei zu bringen. Das ermöglichte einen kleinen Einblick in das ganz normale Durchschnittsleben einer Familie in Kathmandu. In dem recht eindrucksvollen Haus werden wir zunächst auf die Dachterrasse geführt und später, der Kühle halber, in die "gute Stube". Wie schon so oft in fernen Ländern konnte ich auch hier wieder die Geschmacksverirrungen guter Stuben beobachten, anderenorts neigt man eben zum Kitsch. Die Sitzmöbel sind mit blumenverzierten Überwürfen ausgestattet, auf dem Ventilator ist das Häkeldeckchen drapiert und ein Strauß Plastikblumen rundet das ansonsten leere Zimmer ab. Ansprechend sind allerdings die in Mint gehaltenen Innenwände.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="display: block;" id="formatbar_Buttons"&gt;&lt;span class="" style="display: block;" id="formatbar_JustifyLeft" title="Linksbündig" onmouseover="ButtonHoverOn(this);" onmouseout="ButtonHoverOff(this);" onmouseup="" onmousedown="CheckFormatting(event);FormatbarButton('richeditorframe', this, 10);ButtonMouseDown(this);"&gt;&lt;img src="http://www.blogger.com/img/blank.gif" alt="Linksbündig" class="gl_align_left" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Herzlich werden wir empfangen und bei Pepsi und Keksen tauschen wir allerlei Antworten auf gegenseitige Neugierde aus. Wie üblich sind Verwandtenbesuche schonmal etwas steif, wir wollen auch die Gastfreundschaft nicht über strapazieren. So bleibt der Vormittag für alle eine gute Erinnerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter geht es nach Pashupatinath. Dahinter verbirgt sich das bedeutendste hinduistische Heiligtum Kathmandus. Als Wallfahrtsort genießt Pathupatinath einen ähnlichen Rang wie Varanasi oder Haridwar. Komprimiert finden wir hier unzählige kleine und große Tempel. Mittendurch fließt der Bagmati, ein Rinnsal das man kaum als Fluss bezeichnen mag. An dessen Ufern finden hier mittendrin, noch öffentlicher als in Varanasi, die Totenverbrennungen statt. Das mag pietätlos erscheinen, ist hier aber einfach Teil des Lebens und die Verbrennung in Pashupatinath verspricht höchste Weihen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9MYVlpKfeI/AAAAAAAAAGI/sxhG0uDoRck/s1600/DSC_8655.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9MYVlpKfeI/AAAAAAAAAGI/sxhG0uDoRck/s400/DSC_8655.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5463737532091629026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Teile der Anlage sind nur für Hindus zugänglich. Anderenorts sind auch hier etliche Sadhus anzutreffen. Neben den hauptamlichen Fotomotiven gibt es hier auch "echte" heilige Männer. Etwa Hanuman Babba, der Legende nach 103 Jahre alt und einer der hochverehrtesten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9MYGpvnWjI/AAAAAAAAAGA/ePlDMF33nEw/s1600/DSC_8645.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 264px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9MYGpvnWjI/AAAAAAAAAGA/ePlDMF33nEw/s400/DSC_8645.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5463737275494390322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nach so viel heiligem Treiben muss zunächst eine Siesta eingelegt werden. Nepal war schließlich als der erholsame Teil der Reise geplant und so soll es auch sein. Zum Bummeln, Shoppen, Essen und was man sonst so vor hat bietet Thamel fußläufig dann auch genug.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-9210553797951838649?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/9210553797951838649/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/pashupatinath.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/9210553797951838649'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/9210553797951838649'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/pashupatinath.html' title='Pashupatinath'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9MYVlpKfeI/AAAAAAAAAGI/sxhG0uDoRck/s72-c/DSC_8655.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-5285826873008732882</id><published>2010-04-24T10:36:00.000-05:00</published><updated>2010-04-24T10:54:58.394-05:00</updated><title type='text'>Kathmandu - Durbar Square</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Gestern (23.04.) sahen wir uns in Kathmandu den zentralen Durbar Square an. Jede der alten Königsstädte hier verfügt über einen Durbar Square, eine königlichen Platz, der eine Mischung aus Markt, Palast und Tempelbauten ist. Selbiger Platz in Kathmandu ist leider zu Teilen mittlerweile Parkplatz und die zahlreichen Tempelbauten weisen erheblichen Verfall auf. In seiner Gesamtheit aber ist es dennoch eine imposante Erscheinung. Die vielen Tempel im nepalesischen Stil, aus Ziegeln und mit reichlich Holzschnitzerei, hätten behutsame Restaurierung verdient.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9MT7Z4NvXI/AAAAAAAAAF4/_unsPucswqs/s1600/DSC_8540.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 238px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9MT7Z4NvXI/AAAAAAAAAF4/_unsPucswqs/s400/DSC_8540.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5463732684210421106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Die religiöse Bedeutung des Platzes scheint heute eher in den Hintergrund gerückt zu sein, es ist mehr ein Marktplatz und Treffpunkt. Für Touristen wird Eintritt fällig und wir besorgen uns gegen Passbild erstmal ein Dauervisum, um den Platz auch in den nächsten Tagen noch betreten zu können. Die Bezeichnung Platz ist sowieso irreführend, es handelt sich eher um ein kleines Stadtviertel, wo man auch zwangsläufig mal durch muss.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9MTz-OLPBI/AAAAAAAAAFw/_JLrIL10sZg/s1600/DSC_8525.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 270px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9MTz-OLPBI/AAAAAAAAAFw/_JLrIL10sZg/s400/DSC_8525.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5463732556527254546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;Vor einem der Tempel dienen zwei besonders herausgeputzte "Scheinheilige", mehr Paradiesvögel als Heilige, als Fotomotiv. Gegen Gage, versteht sich, aber wer sich so viel Mühe mit dem Schminken gibt, soll auch einen Obulus erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9MTsEGaW4I/AAAAAAAAAFo/G05dkOQzC4M/s1600/DSC_8557.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 250px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9MTsEGaW4I/AAAAAAAAAFo/G05dkOQzC4M/s400/DSC_8557.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5463732420666350466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In den Gassen rund um den Platz tobt das Leben, Altstadt wie man es sich vorstellt. Wir finden einen kleinen Friseurladen, wo Rasur und Kopfmassage mit allerlei kühlenden Gels das Wohlbefinden steigern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-5285826873008732882?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/5285826873008732882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/kathmandu-durbar-square.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/5285826873008732882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/5285826873008732882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/kathmandu-durbar-square.html' title='Kathmandu - Durbar Square'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S9MT7Z4NvXI/AAAAAAAAAF4/_unsPucswqs/s72-c/DSC_8540.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-1057744911356984659</id><published>2010-04-23T01:35:00.000-05:00</published><updated>2010-04-23T02:06:26.381-05:00</updated><title type='text'>Willkommen in Nepal</title><content type='html'>Zügig und unaufregend geht die Einreise in den Himalayastaat über die Bühne. Für ein 15-Tage Visum werden 25 US$ fällig, dafür gibt es wieder einen bunten Aufkleber in den Pass. Während der Fahrt in die Stadt zeigt sich Kathmandu erstaunlich sauber und fortschrittlich. Ein enormer Auto- und Motorradverkehr fliesst sehr gesittet, Rischas sehen wir dafür so gut wie gar nicht. Alles wirkt außerdem bei weitem aufgeräumter als in Indien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christian war 2001 zuletzt in Nepal und hatte, von Indien kommend, eine Zeitreise in die Vergangenheit angekündigt. Allerdings hat sich hier in den wenigen Jahren sehr, sehr viel verändert. Mein Eindruck ist, hier ist man eher einiges weiter als in Indiens Städten. Wir stauenen jedenfalls, die Erwartungen waren ganz anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das von einem Bekannten empfohlene Hotel behagt uns nicht so recht, das Preis-Leitungs-Verhältnis scheint uns unangemessen. Also suchen wir doch eine andere Unterkunft, werden schließlich fündig und beziehen ein Zimmer für etwa sieben Euro. Das rächt sich nachts dann doch, die Betten sind harte Holzklasse, es lärmt und ist stickig. Unerfreulich, heute (23. April) liegt also ein erneuter Hotelwechsel an. Jetzt sollte, zumindest unterkunftstechnisch, alles gut werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Städte haben ihr typisches Touristenviertel. In Bangkok ist es Banglampoo (was seinen Reiz meiner Meinung nach schon lange an die Sterilität und den Massentourismus verloren hat), in Kathmandu ist es Thamel. Dieses Viertel hat sich erheblich verändert und tut es weiter. Hochhausbebauung entsteht, Chaos wurde kanalisiert, alles auf den Reisenden und seine vermeindlichen Bedürfnisse abgestimmt. Aber wessen Bedürfnisse sind das? Wer fliegt nach Nepal, um sich in der "Raggae Bar" zu ohrenbetäubender Karibikmusik legale und illegale Drogen zuzuführen? Eine Bar an der nächsten, eine lauter als die andere,  wilkommen schöne Reisewelt. Ansosten gleicht das Viertel einem großen Souvenirmarkt, drei, vier Typen von Geschäften wechseln sich in großer Eintöniskeit auf allen Straßen ab. Gefälschte Trekkingklamotten und Rucksäcke, raubkopierte CDs und DVDs, "echte" tibetische Antiquitäten und bunte nepalesische Kleidung sind repräsentativ für das Gesamtangebot. Da sind durchaus schöne Sachen dabei, finde ich. Aber die Masse und Gleichartigkeit der Läden verleidet mir den Einkaufsbummel, die Schlepper ebenso. Außerhalb unseres Wohnviertels werden wir anders finden, da bin ich sicher. Was schert es außerdem die Realität, mit welchen idealisierten Erwartungen unsereiner hier ankommt. So schade das ist, dass die globalisierte Welt immer gesichtsloser wird, die Forderung "Mittelalter statt Kommerz" steht uns nicht zu. Zumal das natürlich immer nur für die anderen gilt. Und Teil des beklagenswerten Massentourismus sind auch wir, anderenfalls müsste man zu Hause bleiben. Schade ist es trotzdem.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-1057744911356984659?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/1057744911356984659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/willkommen-in-nepal.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/1057744911356984659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/1057744911356984659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/willkommen-in-nepal.html' title='Willkommen in Nepal'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-4803137935861197327</id><published>2010-04-23T01:28:00.000-05:00</published><updated>2010-04-23T01:34:52.652-05:00</updated><title type='text'>Indien ade</title><content type='html'>Der hab erzwungen wenig hektische Aufenthalt in Varanasi endet. Am 22. April fahren wir zum Flughafen. Der erinnert an einen kleineren Busbahnhof, der seit einigen Jahren sich selbst überlassen wird. Erstaunlich, dass wir hier tatsächlich wegkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Durchleuchtungsanlagen müssen erstmal mit dem Gebläse entstaubt werden, bevor sich überhaupt etwas tut. Dann werden wieder willkürlich irgendwelche Sachen aus dem Handgepäck konfiziert (etwa Batterien), was aber scheinbar planlos von Statten geht. Im Flieger sitzen wir dann in Rheihe eins - Business Class. Weil alles andere ausbebucht war an dem Tag, hatten wir die 10 Dollar draufgelegt. Schön, so ein Platzangebot für ganze 45 Minuten Flug, für die Langstrecke wäre das schon nicht schlecht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-4803137935861197327?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/4803137935861197327/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/indien-ade.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/4803137935861197327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/4803137935861197327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/indien-ade.html' title='Indien ade'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-3073929513265117706</id><published>2010-04-20T07:27:00.000-05:00</published><updated>2010-04-21T08:37:13.570-05:00</updated><title type='text'>Traege Tage</title><content type='html'>Heute gibt es wieder eine Zusammenfassung gleich mehrerer Tage, die Umstaende erfordern es. Sie erforderten heute auch, dass wir einen sehr, sehr faulen Tag verbrachten. Man moechte sich einfahch moeglichst wenig bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S87--ZAkTcI/AAAAAAAAAFY/6UncbVL76ds/s1600/DSC_8261.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 254px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S87--ZAkTcI/AAAAAAAAAFY/6UncbVL76ds/s400/DSC_8261.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5462583745865600450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Die Bewegung starteten wir allerdings schon morgens um fuenf. Da ist es zum einen noch ertraeglich, zum anderen ermoeglichte das eine Bootsfahrt bei Sonnenaufgang. So geschah es, erst eineinhalb Stunden per Boot und spaeter noch zu Fuss erkundeten wir das Leben an den Ghats von Varanasi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S87-1ctlnjI/AAAAAAAAAFQ/MkHzXDk_Fzk/s1600/DSC_8251.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 349px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S87-1ctlnjI/AAAAAAAAAFQ/MkHzXDk_Fzk/s400/DSC_8251.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5462583592240913970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Morgentliches Baden und diverse Zeremonien sind hier Pflicht. War der Ganges in Haridwar noch einigermassen sauber, kann man hier allerdigs nur von einer Bruehe reden, die wir selbst besser meiden sollten. Fuer die Hindi allerdings bedeutet der Fluss alles, das Baden ist ein hoechst reinigender Akt. Wer hier in Varanasi stirbt und eingeaeschert wird, dem ist das sofortige Nirwana ohne laestige Wiedergeburten sicher. Beruehmt sind daher die Verbrennungstaetten, rund um die Uhr werden hier Leichen verbrannt und die Asche in den Fluss gestreut. Umliegend gibt es Hospize, auf den Treppen am Fluss lagert meterhoch das Holz und in den engen Gassen dahinter folgt eine Totenbahre oft der naechsten. Fuer uns sehr ungewoehnliche Anblicke, hier gehoert das Sterben dazu und findet ebenso oeffentlich statt wie das Leben.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S82f758KkNI/AAAAAAAAAFA/B_9aTLSP9Sk/s1600/DSC_8264.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 296px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S82f758KkNI/AAAAAAAAAFA/B_9aTLSP9Sk/s400/DSC_8264.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5462197774584549586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der heutige Tag (21. April) verlaeuft ganz aehnlich. Stunden spazieren wir laengs des Flusses. In der Zeitung ist zu erfahren, dass gestern der Temperaturrekord fuer den Monat April erreicht wurde. Heute erscheint es angenehmer, vor allem weht ein Lueftchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das enge Altstadtviertel schirmt den Ganges von der Grossstadt ab, wirkt als verkehrsundurchlaessiges Bollwerk. Das fuehrt zu einem Erleben, das aus indischen Grosstaedten unbekannt war: Stille, relative zumindest. Schiffsverkehr gibt es keinen und die Boote werden ueberwiegend von Hand gerudert, auch von dieser Seite stoert kein Verkehr. Die entstehende Atmosphere ist der heiligen Stadt angemessen, so soll es sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wabern durch den Tag, alles fliesst, auch das erscheint angemessen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-3073929513265117706?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/3073929513265117706/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/traege-tage.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/3073929513265117706'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/3073929513265117706'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/traege-tage.html' title='Traege Tage'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S87--ZAkTcI/AAAAAAAAAFY/6UncbVL76ds/s72-c/DSC_8261.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-2075542457637664298</id><published>2010-04-20T07:09:00.000-05:00</published><updated>2010-04-20T07:26:25.587-05:00</updated><title type='text'>Ankunft in Varanasi</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Was den Christen Rom, den Muslimen Mekka ist den Hindi Varanasi. Stadt  der Goetter, ewig und heilig. Es ist einer der aeltesten durchgehend  besiedelten Flecken auf Erden, seit etwa 4500 Jahren. Heute  Millionenstadt und beruechtigt fuer Nepper, Schlepper und  Drogenabhaengige empfaemgt uns die Stadt doch einladend. Und zwar in  Gestalt des vom Guesthouse entsandten, der uns einlaed, in die Rikscha.  Spaeter wird dann umgestiegen in Fahrradrikschas, als die Gassen zu eng  werden fuer die motorisierten. Spaeter geht es zu Fuss weiter, als die  Gassen zu eng werden fuer die Fahrraeder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Altstadt ist ein  einziges Gewirr aus engsten Gassen, ohne unseren Fuehrer haetten wir die  Unterkunft von der Landseite aus nie gefunden (vom Flussufer aus geht  das besser). Eine sehr besuchenswerte Herberge haben wir hier. Die  Zimmer erstaunlich geschmackvoll, farblich ansprechend gestaltet und  super sauber. Ueberhaupt wird hier den ganzen tag gefegt und geschrubbt,  wie man es selten zu sehen bekommt. Ein schattiger Innenhof unter  rankenden Pflanzen und singenden Voegeln laed zum Verweilen ein und die  umlaufenden Balkone bieten Ausblick auf den Ganges. Doch, mit uns und  diesem Fleckchen Erde hat man es gut gemeint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Tag dient  dem herumstoebern in Gassen, ausgiebige Ruhepausen inklusive. Denn auch  wenn wir es kaum glauben, alles bisherige wird hier klimatisch nochmals  uebertroffen. Bis 48 Grad waren es letzte Tage, zum dahinschmelzen. Die  Hauptmahlzeiten beschraenken sich so auch auf etliche Liter Wasser, die  stetig in den Menschen gekippt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Des Abends findet  taeglich eine grosse Zeremonie zu Ehren Krishnas am wichtigsten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ghat &lt;/span&gt;(=Badeplatz, Flussufer,  Treppenzugang) statt. Das sehen wir uns an. Im Laufe der Zeit ist der  Fluss uebersaeht von schwimmenden Kerzen, dazu die Rituale der Prister  und die Musik im Hintergrund, ein guter Ausklang fuer diesen Tag.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S82crEE5n2I/AAAAAAAAAE4/c7h-uU3N3bM/s1600/DSC_8031.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 282px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S82crEE5n2I/AAAAAAAAAE4/c7h-uU3N3bM/s400/DSC_8031.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5462194186712883042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Das Abendessen auf unserer Dahchterrasse haelt noch eine weitere Ueberraschung bereit. Da sin dieser heiligen Stadt normalerweise nicht erhaeltliche kalte Kingfisher Bier wird hier durchaus ausgeschenkt, pietaetvoll in der Kaffeekanne serviert. Wer koennte da nein sagen nach solch einem Tag.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-2075542457637664298?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/2075542457637664298/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/ankunft-in-varanasi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/2075542457637664298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/2075542457637664298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/ankunft-in-varanasi.html' title='Ankunft in Varanasi'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S82crEE5n2I/AAAAAAAAAE4/c7h-uU3N3bM/s72-c/DSC_8031.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-6774035833097462105</id><published>2010-04-20T07:00:00.000-05:00</published><updated>2010-04-20T07:09:15.242-05:00</updated><title type='text'>Ungeziefer im Tiefkuehlfach</title><content type='html'>Es ist immer wieder erstaunlich. Indian Railways befoerdert taeglich etwa 20 Millionen Fahrgaeste. Das Material stammt teils noch aus der vorletzten Jahrhundertwende. Aber es funktioniert, meistens. Unser Expresszug ist einen geschaetzten Kilometer lang. An unserem, dem vorletzten, Waggon haengen unsere Namen zuverlaessig auf der Reservierungsliste ausgehaengt. Ebenso zuverlaessig verlaesst der Zug hoechst puenktlich den Bahnhof von Delhi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit uns reisen die Kaelte und die Kakerlaken. Letztere haben bei uns weniger Ueberraschung hervorgerufen als offenbar bei den mitreisenden Indern. Alsbald eilt ein Bediensteter herbei und versprueht Uebelriechendes, um die Insenkten zu erledigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Inder sind sehr routiniert in den Eisenbahnablaeufen: mitgebrachtes Essen auspacken und aufessen, Liege beziehen, ablegen und schnarchen. Die gesamte Prozedur ist in einer halben Stunde erfolgreich erledigt. Wir benoetigen laenger, schaffen aber auch alle Teilschritte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Nacht kommt die Kaelte, kuenstlich erzeugt. Morgens sitzen wir dann tatsaechlich noch ein paar Stunden in Decken gehuellt, bis wir in Varanasi einlaufen. 10 Minuten Verspaetung bei einer Gesamtfahrzeit von zwoelfeinhalb Stunden, Respekt indische Bahn.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-6774035833097462105?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/6774035833097462105/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/ungeziefer-im-tiefkuehlfach.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/6774035833097462105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/6774035833097462105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/ungeziefer-im-tiefkuehlfach.html' title='Ungeziefer im Tiefkuehlfach'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-4618953279914927008</id><published>2010-04-18T01:49:00.000-05:00</published><updated>2010-04-18T02:00:50.690-05:00</updated><title type='text'>Delhi daily #3</title><content type='html'>Der indische Kachelmann verheisst für heute angenehme 44°, was wir gerne zu glauben geneigt sind. Folge ist ein fauler Tag, erst haben wir einigermaßen lange geschlafen und dann ein Stündchen beim Teeverkäufer im Schatten gesessen. Ein teures Frühstück im Dachrestaurant der gehobenen Klasse ermöglicht nebenbei kostenloses W-Lan und so sitzen wir hier wohl noch länger und lassen Lassi durch die trockenen Kehlen rinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Internet gelangen die Informationen über die "Island-Wolke" zu uns. Hm, der Landweg zurück nach Europa würde geschätzte 14 Tage in Anspruch nehmen, mindestens. Keine lustigen Aussicheten. Daran ändern können wir eh nichts, in den nächsten Wochen werden wir das ganze nur im Auge halten können und hoffen, dass sich das wieder normalisiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Delhi, sprich "unser" Viertel rund um den Main Basar, ist schwer im Umbau. Für die Commonwealth-Spiele im Oktober wird die Straße komplett erneuert und die Bebauung attraktiver gestaltet. Im Moment hat man also eine einzige, staubige Baustelle (staubig ist es hier sowieso schon immer) und muss darauf achten, nicht von herabfallenden Ziegelsteinen erschlagen  zu werden. In Handarbeit werden gerade ganze Stockwerke weggehämmert, während unten die Händler in ihren Läden hinter Schutt hocken und Passanten das Auge hektisch zwischen Stolperfallen und herabstürzendem Material hin und her wandern lassen. So richtig können wir uns nicht vorstellen, was hier eigentlich bis Oktober noch auf die Beine gestellt werden soll. Derzeit sieht es aus wie Beirut nach der Bombardierung, was scheint's niemanden ernsthaft beunruhigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute abend werden wir den Nachtzug nach Varanasi besteigen, von dort gibt es wieder mehr zu erzählen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-4618953279914927008?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/4618953279914927008/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/delhi-daily-3.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/4618953279914927008'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/4618953279914927008'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/delhi-daily-3.html' title='Delhi daily #3'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-2624429329929284589</id><published>2010-04-17T06:40:00.001-05:00</published><updated>2010-04-17T06:47:56.195-05:00</updated><title type='text'>Delhi daily #2</title><content type='html'>So, da sind wir wieder. Die Eindruecke der letzten vier Tage in Haridwar sind so zahlreich, dass nur wenige Ausschnitte den Weg in dieses Tagebuch finden. Die Internetversorgung war in Haridwar gaenzlich nicht vorhanden, so dass erst jetzt ein paar Gedankensplitter den Weg ins Netz finden. Dazu gibt es unbearbeitetes Bildwerk in der Rohfassung, auch nur als ersten Eindruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Delhi kommt gerade regelrecht beschaulich an nach den letzten Tagen. Hier gehen wir ganz entspannt dem Tagewerk nach, ohne besondere Vorhaben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-2624429329929284589?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/2624429329929284589/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/delhi-daily-2.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/2624429329929284589'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/2624429329929284589'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/delhi-daily-2.html' title='Delhi daily #2'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-6051754650876796165</id><published>2010-04-17T06:09:00.001-05:00</published><updated>2010-04-18T02:30:31.803-05:00</updated><title type='text'>Kumbh Mela - Eindruecke</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left; font-family: georgia;"&gt;&lt;p align="left"&gt;Tja, wie soll man das beschreiben... Man stelle sich eine beliebige mittelgroße deutsche Stadt mit um die 200.000 Einwohnern vor. Dann stelle man sich vor, die gesamte deutsche Bevölkerung würde im Laufe von drei Monaten dort hin pilgern, zu Fuß, mit dem Auto, mit dem Bus oder Zug, mit einem Ochsen, mit Kind und Kegel. An manchen Tagen, wie hier dem 14. April, kämen gleichzeitig zumindest alle Einwohner der drei größten deutschen Städte. Kann man sich das vorstellen? Nein, kann man nicht. Aber genau das passiert hier. &lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt; &lt;/p&gt;Allerdings mit ein paar kleinen Unterschieden. Indische Kleinstädte haben nun bei weitem nicht die Infrastruktur wie eine mittelgroße deutsche Stadt. An Tagen wie diesem müssen trotzdem einige Millionen Besucher irgendwo schlafen, irgendwas essen und trinken, irgendwo auf's Klo und überhaupt erstmal Platz finden. Und das geht. Keiner weiß wie, aber es funktioniert. Provisorische Pontonbrücken wurden aufgebaut, endlose Zeltstädte, abertausende von Kochfeuern, die Pilger teilweise kostenlos verpflegen. Das typische indische Gedränge, überall sind Menschen, viele Menschen, potenziert sich hier ins unbeschreibliche. Aber niemand regt sich auf oder verhungert gar, jedem ist es eine Ehre, Teil dieses Chaos zu sein. Die Polizei sorgt mitunter fuer Hektik an den zahlreichen Draengelgittern, die den Strom kanalisieren sollen, weitergehen, nicht stehenbleiben.&lt;br /&gt;&lt;p align="left"&gt;Unter den Millionen sind sie zu Tausenden: Sadhus. Heilige und Scheinheilige aus dem ganzen Land. Die echten Asketen kommen nackt oder allenfalls mit einem Lendentuch, aus ihren Höhlen im Himalaya. Zurück in unsere mittelgroße deutsche Stadt: tausende Bärtige, mit nichts als Asche am Leib, Schwerter und Dreizacke schwingend in der Fußgängerzone, was für eine Vorstellung. So viele Gummizellen haben wir im ganzen Land nicht. Hier ist das normal, zumindest fast. Ausgerechnet im puritanischen, man könnte fast sagen verklemmten, Indien darf der anerkannte Heilige das: nackt herumlaufen, Haschisch rauchen und dabei Segen spenden. Alle anderen dürfen das nicht und müssen sich - das kennen wir doch auch? - von ihren Sünden reinwaschen. Nichts ist dazu so geeignet wie das Bad im Ganges zum Kumbh Mela. Und so geschieht es hier Tag und Nacht, ab zum Fluss, Untertauchen, Platz machen für die nächsten.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8q0Wj4Z9MI/AAAAAAAAAEw/yr8CJyE-wjs/s1600/DSC_7083.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8q0Wj4Z9MI/AAAAAAAAAEw/yr8CJyE-wjs/s400/DSC_7083.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461375797822092482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Der Glaube macht stark, erst recht wenn er mit Millionen geteilt wird. Was stören da noch Hitze, Enge, Staub und alle misslichen Umstände, die so eine Veranstaltung mit sich bringt. Vom Fluss der Sünden wegwäscht halten wir uns fern. Als Nicht-Hindu ist das sicher besser, zumal die Wasserqualität dem Augenschein nach nicht überzeugt. Dafür tauchen wir in den Fluss der Menschen und lassen uns treiben, willentlich und notgedrungen. In den Zeltstaedten der Sadhus suchen sie Rat, wir das Motiv und alle sind gleichermassen willkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8q0QhiEJiI/AAAAAAAAAEo/roTtAwtskRo/s1600/DSC_6981.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8q0QhiEJiI/AAAAAAAAAEo/roTtAwtskRo/s400/DSC_6981.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461375694112302626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Hoechst beeindruckend haben wir hier wieder erlebt, wie aufgeschlossen viele Menschen sind. "Thank you for visiting my country!" Schallt es uns freudestrahlend entgegen, waehrend der aeltere Mann Bananen und Trauben vom naechsten Obststand zu besorgen - um sie uns zu schenken. Mit den dazukommenden Sadhus und den von Christian mitgebrachtem Kermit gab es dann lustigen Zeitvertreib:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8q0LScbODI/AAAAAAAAAEg/DKaQ9_o0jk0/s1600/DSC_6968.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8q0LScbODI/AAAAAAAAAEg/DKaQ9_o0jk0/s400/DSC_6968.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461375604162770994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Oft ergaben sich aehnliche Situationen, mussten wir begeisterte Mensche auf deren Wunsch hin ablichten, fuehrten wir angenehme Gespraeche. Am Haupttempel, der erst ab dem 15. April ueberhaupt wieder fuer Auslaender zugaenglich war, kamen wir auch ins Plaudern mit einer Gruppe Badender. Kurz darauf besorgte Nachfrage anderer vorbeikommender: "is there any problem? Can we help?" Nein, aber alleine diese Aufmerksamkeit und Sorge um den Gast beruehrt uns.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-6051754650876796165?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/6051754650876796165/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/kumbh-mela-eindruecke.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/6051754650876796165'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/6051754650876796165'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/kumbh-mela-eindruecke.html' title='Kumbh Mela - Eindruecke'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8q0Wj4Z9MI/AAAAAAAAAEw/yr8CJyE-wjs/s72-c/DSC_7083.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-6379681902487773217</id><published>2010-04-17T05:54:00.000-05:00</published><updated>2010-04-18T02:25:15.169-05:00</updated><title type='text'>Sadhus - was ist das?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Vielerorts in Indien und Nepal trifft an sie: Sadhus, auch bekannt als Asketen, Eremiten, Wandermönche, Babas, Yogis, Weise, heilige Männer, Gurus. Die echten unter ihnen sind die wahren Asketen, die allem weltlichen entsagen und ihr Leben in Enthaltsamkeit und Meditation verbringen, immer im Streben nach dem Göttlichen, dem Überwinden des Kreislaufes von Wiedergeburten. Viele der echten Sadhus leben in der Abgeschiedenheit der Berge des Himalaya. Frei von weltlichen Bedürfnissen verlassen sie ihre Einsiedelei meist nur zu besonderen Anlässen, etwa religiösen Festen wie Kumbh Mela.&lt;br /&gt;&lt;p align="left"&gt;Andere ziehen umher, sind selten länger an einem Ort, leben als Wandermönche, als Suchende. Sie leben von dem, was Gläubige ihnen Spenden. Die Einsiedler hingegen existieren teilweise nur von dem, was die Natur ihnen gewährt. Es gibt die Extremen, Yogis die unverständliche Praktiken ausüben: jahreslanges Stehen auf einem Bein, Meditation auf glühenden Kohlen oder Nagelbrettern. Einer der bekanntesten hält seit ueber 25 Jahren seinen rechten Arm in die Höhe, Tag und Nacht, der Arm mittlerweile einem verdorrten Ast ähnlich. Dieser hochverehrte Heilige empfing uns auch in seinem Zelt:&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8qzQy7awqI/AAAAAAAAAEY/fJY-gZZfteI/s1600/DSC_7599.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8qzQy7awqI/AAAAAAAAAEY/fJY-gZZfteI/s400/DSC_7599.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461374599270417058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;Willenskraft, die ihresgleichen sucht, macht manche von ihnen zu übermenschlichen Wesen jenseits von Schmerz. Dann sind da aber auch die Paradiesvögel, die Scheinheiligen, bunt bemalt und in oranges Tuch gehüllt, um als Fotomotiv ihren Schnitt zu machen oder Touristen mittels Gebetszeremonien um ihre Barschaft zu erleichtern. Die meisten der echten Sadhus sind in Orden [Akahara] organisiert geordnet nach der jeweils primär verehrten Gottheit [meist Shiva, der Zerstörer] und den bevorzugten Praktiken. Die Anhänger Shivas erkennt man an der typischen Gesichtsbemalung und dem fast obligatorischen Dreizack. Friedfertig sind sie meist, aber nicht immer. Die Anhänger der June Akahara gelten im Volksmund auch als die "Hells Angels" Indiens. In deren Zeltlager hatten wir aber doch eher nette Erlebnisse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum bei anderen Gelegenheiten sind die Heiligen so zahlreich anzutreffen wie beim Kumbh Mela, insbesondere die Naga Sadhus, zu denen auch der genannte Orden zaehlt. Sie sind ueberwiegend nackt anzutreffen, nur mit Asche eingerieben (angeblich bevorzugt solcher aus Totenverbrennungen). Zu tausenden ziehen sie dieser Tage durch Haridwar und man darf sich einfach nicht wundern, wenn solche Exoten morgens neben dir nn der Teebude stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8qyWAMAqwI/AAAAAAAAAEQ/vQDKyb_gWmM/s1600/DSC_7480.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 270px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8qyWAMAqwI/AAAAAAAAAEQ/vQDKyb_gWmM/s400/DSC_7480.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461373589217389314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Allen gemeinsam ist das Fremde, das Besondere, das manchmal Magische, was den Reiz einer jeden neuen Begegnung mit Sadhus ausmacht. Der Hinduismus kennt Millionen Götter und ebenso viele Wege zu Gott, das wird hier immer wieder auf's neue anschaulich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Für unsere zahlreichen Erlebnisse war unser "persönlicher" Naga Baba wesentlich mit verantwortlich. Munu Giri, vom Orden der Juna Akhara, hatten wir zufällig kennen gelernt und er hat uns Wege geöffnet, die normalerweise für Touristen gesperrt waren, hat uns Dinge gezeigt, die den meisten verborgen bleiben. Den ganzen Tag war er mit uns unterwegs, nahm sich Zeit und unserer an, stillte unseren Wissensdurst. Dass alles geschah für Gottes Lohn und einen Mangosaft, mehr wollte er nicht von uns annehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8qyMZEpWJI/AAAAAAAAAEI/ork-JddHERc/s1600/DSC_7589.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 310px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8qyMZEpWJI/AAAAAAAAAEI/ork-JddHERc/s400/DSC_7589.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461373424098695314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center; font-family: georgia;"&gt;&lt;div style="text-align: left; font-family: georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia;" align="left"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia;" align="left"&gt; &lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-6379681902487773217?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/6379681902487773217/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/sadhus-was-ist-das.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/6379681902487773217'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/6379681902487773217'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/sadhus-was-ist-das.html' title='Sadhus - was ist das?'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8qzQy7awqI/AAAAAAAAAEY/fJY-gZZfteI/s72-c/DSC_7599.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-1153041262574290336</id><published>2010-04-17T05:37:00.001-05:00</published><updated>2010-04-18T02:04:16.690-05:00</updated><title type='text'>Ein paar Worte zur Kumbh Mela</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Alle zwölf Jahre findet in Indien das riesige Kumbh Mela Fest statt, wechselweise in den vier heiligen Orten Haridwar, Allahabad, Ujjain und Nashik. Dies sind vier der sieben heiligen Städte des Hinduismus. An besonders günstigen Tagen nach der Sternenkonstellation kommen Gläubige zu rituellen Bäder an die heiligen Flüssen, insbesondere den Ganges.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seinen Namen hat das Fest [&lt;span style="font-style: italic;"&gt;mela&lt;/span&gt;] von einem Gefäß, Krug [&lt;span style="font-style: italic;"&gt;kumbh&lt;/span&gt;]. Der Legende nach wurde in einem solchen Krug der "Nektar der Unsterblichkeit" [&lt;span style="font-style: italic;"&gt;amrita&lt;/span&gt;] transportiert und bei einem göttlichen Streit fielen vier Tropfen daraus zur Erde - an die vier Orte, die heute Schauplatz des Festes sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An mehreren besonderen Badetagen ziehen tausende von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sadhus&lt;/span&gt; [heilige Männer, Asketen] in feierlichen Prozessionen zum Bad. Viele von ihnen kommen nur zur Kumbh Mela aus ihren Einsiedeleien im Himalaya. Kumbh Mela gilt als das größte Fest der Menschheit. Im Laufe von drei Monaten versammeln sich bis zu 90 Millionen Pilger am jeweiligen Festort am Ganges. Außerdem ist Kumbh Mela eines der ältesten kontinuierlich gefeierten religiösen Feste der Welt mit etwa 2000-jähriger Geschichte. Den Zeitpunkt unserer Reise haben wir am wichtigsten der Badetage ausgerichtet, am 14. April 2010 findet das königliche Bad Pramukh Shahi Sanan statt, zu dem Millionen von Gläubigen erwartet wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geschaetzte zehn Millionen (!!!) kamen und vom Balkon unseres Hotels sah es dann zu jeder Tages- und Nachtzeit mehr oder weniger so aus: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8qunlVPDbI/AAAAAAAAADw/u31b_gI4064/s1600/DSC_6942.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8qunlVPDbI/AAAAAAAAADw/u31b_gI4064/s400/DSC_6942.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461369493199457714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8mSYwoVQTI/AAAAAAAAAC4/lk7bGtEo2uc/s1600/DSC_6942.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-1153041262574290336?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/1153041262574290336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/ein-paar-worte-zur-kumbh-mela.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/1153041262574290336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/1153041262574290336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/ein-paar-worte-zur-kumbh-mela.html' title='Ein paar Worte zur Kumbh Mela'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S8qunlVPDbI/AAAAAAAAADw/u31b_gI4064/s72-c/DSC_6942.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-8805795751756580001</id><published>2010-04-17T05:14:00.000-05:00</published><updated>2010-04-17T05:31:13.135-05:00</updated><title type='text'>Auf nach Haridwar</title><content type='html'>Das ist leicht gesagt, doch schwerer getan. Am Morgen des 12. April fahren wir zum Busbahnhof, der fuer Fahrten ge'n Norden zustaendig ist. Dort herrscht wie erwartet erheblicher Trubel. Ein Buchungsbuero, was es hier eigentlich fuer die Touristenbusse geben sollte, ist nicht existent. Die in haeufigen Abstaenden abfahrenden "einfachen" Busse nach Haridwar werden von der Menge regelrecht gestuermt. Ich sagte es schon einmal, Inder besteigen Verkehrsmittel nicht - sie entern sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir raeumen uns selbst eher schlechte Chancen ein, eines der Fahrzeuge durch die Fenster zu erklettern und so einen Platz zu ergattern. Also wird umdisponiert, es gibt reichlich Angebote fuer Taxifahrten. Da diese stuendlich teuerer werden, greifen wir recht kurzentschlossen zu und legen die 220 Kilometer im Auto zurueck. Durch die geoeffneten Fenster weht uns heiser Wind um die Ohren, fuer etwa fuenf Stunden dauerfoehnen. Der Fahrer gehoert zur aggressiven Sorte, wir sind erfreut ueberhaupt den gewuenschten Zielort zu erreichen. Fast zumindest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Autoverkehr endet ein ganzes Stueck ausserhalb der Stadt, dort muessen wir auch raus. Vor uns liegen noch etwa sieben bis acht Kilometer bis zu unserem Hotel. Diese legen wir ueberwiegend zu Fuss zurueck, was uns bei unserem eher umfangreichen Gepaeck und den Aussentemperaturen nicht frohlocken laesst. Ein Stueck erfahren wir mit einer Fahrradrikscha, bis wieder die naechste Strassensperre die Weiterfahrt verhindert. Dann engagieren wir zwei Gepaecktraeger, die sich foermlich aufdraengen. Ein eher mulmiges Gefuehl beschlecht uns, als besagte Traeger mit unseren Seesaecken bald zusammenbrechen. So geht dass nicht, wir taugen nicht zu Kolonialherren und koennen das nicht mit ansehen. Also werden die beiden entlohnt und fortgeschickt, selbst schleppt der edle Reisende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das tun um uns herum noch ein paar Leute. So ein paar Millionen, die nach und nach in Hardiwar einfallen. Doch dazu spaeter mehr. Wir schaffen es, unser Hotel zu erreichen und sind fuer diesen Tag erstmal "durch". Ein kaltes Bier waere jetzt toll, aber Haridwar ist heilige Stadt: kein Alkohol, kein Fleisch, keine Eier.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-8805795751756580001?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/8805795751756580001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/auf-nach-haridwar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/8805795751756580001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/8805795751756580001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/auf-nach-haridwar.html' title='Auf nach Haridwar'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-6681873265903073170</id><published>2010-04-11T10:13:00.001-05:00</published><updated>2010-04-11T10:21:32.748-05:00</updated><title type='text'>Delhi daily</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Delhi ist wieder der Ankunftsort für den Norden Indiens. Aus Europa kommend landet man hier üblicherweise mitten in der Nacht und wird umgehend dem Schock dieser 17-Millionen-Metropole ausgesetzt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446759007065009810" style="WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 268px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S5bGdXFE7pI/AAAAAAAAACA/Ml7OMJ2OUzs/s400/delhi.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="color:#333333;"&gt;Freitagsmoschee in Alt-Delhi&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Man muss es mögen, dann ist Delhi sicher eine der erlebenswertesten Großstädte Indiens. Nicht das allzu viel zu sehen gäbe, aber das gelebte Chaos an sich macht den Reiz aus.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Den Reiz zu finden fällt freilich etwas schwerer, wenn man wie wir nachts um vier landet und zu ungünstigster Zeit endlich im Hotel ankommt. Wir gehen ins Bett und draussen erwacht Delhi. Vor allem erwacht der kleine Tempel unter unserem Fenster und beginnt mit seinen Zeremonien. Liebliche Mantras, sicher, aber in unseren Ohren gerade nur lautsprecherverzerrter Lärm. Die Nacht- oder vielmehr Morgenruhe beschränkt sich dann auch auf drei Stunden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p align="left"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dann gibt es etliches zu erledigen. Wer in dieser Jahreszeit nach Indien fährt, muss schwer was an der Waffel haben: uns erwartet die übliche smoggeschwängerte Luft, die aber geschmeidige 41 Grad aufweist. Schon beim späten Frühstück verfallen wir daher in buddhistische Starre, die Entdeckung der Langsamkeit um den Schweissströmen zu trotzen. Gelingen will das nicht, wir müssen uns bewegen. Zunächst zum Bahnhof, den Fahrkarten nach Varanasi müssen erworben werden.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Für solche Strecken kann man nicht mal eben am Schalter erscheinen und ein Ticket kaufen. Automaten gibt es zum Glück keine, die funktionieren schon bei uns zu selten. Dafür gibt es das reservation office, ein Glanzstück indischer Effizienz und Bürokratie. Nach erstaunlich kurzem Schlangestehen, hier eher Schlangesitzen, dem Ausfüllen eines umfangreichen Formulars, das Auskünfte über die beabsichtigte Reise, die persönlichen Verhältnisse und den Familienstammbaum erfasst, ist man geneigt, einen Computer nach freien Plätzen zu befragen. Da wir eine knappe Woche im Voraus erscheinen, gelingt das Unterfangen, für 2200 RS (only) wird uns Indian Railways befördern, dass sind fuer 600 Kilometer knapp 18 Euro pro Nase.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Den restlichen Tag verbringen wir mit Besuchen von zahlreichen Chai-Wallahs (den unvermeidlichen Teeverkäufern), Geldautomaten und Dachrestaurants. Das Konzept der möglichst minimalen Bewegung lässt den Tag zähflüssig verstreichen. In den vielen engen Gassen des Hauptbasars kann man sich einfach treiben lassen und etliche Kuriositaeten bestaunen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die interne und externe Kommunikation wird kuenftig mit einer indischen Prepaid-Karte erledigt, so laesst sich sehr guenstig nach Europa telefonieren. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Schonmal in der Sauna Mails versendet? Ich auch nicht oft, hatte ich schon erwaehnt, dass es heiss ist? Ich will nicht klagen, wir tun es ja freiwillig. Aber die Aussicht auf etliche Stunden Busfahrt morgen... schauen wir mal.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;p align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-6681873265903073170?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/6681873265903073170/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/delhi-daily.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/6681873265903073170'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/6681873265903073170'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/delhi-daily.html' title='Delhi daily'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S5bGdXFE7pI/AAAAAAAAACA/Ml7OMJ2OUzs/s72-c/delhi.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-6798436151722166439</id><published>2010-04-10T11:56:00.000-05:00</published><updated>2010-04-10T12:05:42.595-05:00</updated><title type='text'>Tomatensaft</title><content type='html'>Eine kurze Meldung aus&lt;strong&gt; Abu Dhabi&lt;/strong&gt;. Hier wurde gerade zwischengelandet nach einem ganz ansprechenden Flug mit Ethiad. Die Fluggesellschaft des Jahres 2009 konnte in Sachen Service und Ambiente auch durchaus ueberzeugen. Doof nur, wenn man sich einen Tomatensaft ueber's Zeug kippt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ja immer schon ein bekennender Hasser von Tomatensaft und soeben wurde mir der versehentlich statt Wasser in die Hand gedrueckt. Der Saft hat meinen Ascheu gespuert und glitt mit auch konsequent aus der Hand. Eine schoene neue Erfahrung, auf dem Flugzeugklo die Hose zu waschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Abu Dhabi kenne ich jetzt den Flughafen. Stubkoerner haben hier keine Chance, zahlungskraeftige Menschen hingegen schon. Und kostenlose Internetterminals gibt es, daher dieser Text. Gang schon es Ambiente hier, aber die fuenf Stunden auf dem Rueckfkug moechte hier trotzdem nicht zwingend rumhaengen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-6798436151722166439?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/6798436151722166439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/tomatensaft.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/6798436151722166439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/6798436151722166439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/04/tomatensaft.html' title='Tomatensaft'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8230817967058978110.post-100519683950203066</id><published>2010-03-22T18:12:00.000-05:00</published><updated>2010-03-22T18:15:37.112-05:00</updated><title type='text'>Eine Reise zum größten Fest der Menschheit und den heiligen Stätten des Hinduismus</title><content type='html'>&lt;p  style="color: rgb(102, 102, 102);font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;"&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich reise niemals ohne mein Tagebuch &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;.  Man sollte immer etwas Aufregendes zu lesen bei  sich haben&lt;/span&gt;." &lt;span style="font-style: italic;"&gt;[Oscar Wilde]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 51);font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 102, 0);font-size:180%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 102, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 102, 0);"&gt;I&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;m   April 2010 geht  es mal wieder nach Indien. Diese Reise wird zu   heiligen Stätten in  Indien und Nepal führen. Höhepunkt wird mit   Sicherheit das größte Fest  der Menschheit: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kumbh Mela &lt;/span&gt;in  Haridwar. Neben meinem klassischen Tagebuch aus dem Hause &lt;a href="http://www.moleskine.com/"&gt;Moleskin&lt;/a&gt; führe ich dieses neumodische online-Tagebuch in Abständen, um die Welt daheim zu unterrichten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 51);font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 354px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S5fnsyhC8yI/AAAAAAAAACI/iyIK3cvo18U/s400/map.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447077030988542754" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 51);"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die   Route wird von Delhi nach Haridwar am Fuße des Himalaya führen. Nach einigen Tagen geht es von   dort zurück nach Delhi und weiter in die heiligste Stadt Indiens, &lt;strong&gt;Varanasi   &lt;/strong&gt;(Benares) am Ganges.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 51);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Wir werden dann Indien verlassen und weiter   reisen nach Nepal. Dort verbringen wir einige Zeit in &lt;strong&gt;Kathmandu&lt;/strong&gt; und der Umgebung der Hauptstadt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 51);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 265px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S5fn0ZMKTlI/AAAAAAAAACQ/_42a64tbK7A/s400/228_DSC_2681.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447077161629011538" border="0" /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 51);"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="color:#666666;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;"&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Reisen schafft diesen magischen Raum, der den Alltagsgrind nicht zulässt, Reisen ist Flucht, aber ja, aber ja, aber ja. Flucht vor den Atemnöten eines von Vorhersehbarkeiten erstickten Lebens&lt;/span&gt;." &lt;span style="font-style: italic;"&gt;[Andreas Altmann]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8230817967058978110-100519683950203066?l=pzinken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pzinken.blogspot.com/feeds/100519683950203066/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/03/eine-reise-zum-groten-fest-der_22.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/100519683950203066'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8230817967058978110/posts/default/100519683950203066'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pzinken.blogspot.com/2010/03/eine-reise-zum-groten-fest-der_22.html' title='Eine Reise zum größten Fest der Menschheit und den heiligen Stätten des Hinduismus'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00179344623288968456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_xSBijCMSqHs/S5fnsyhC8yI/AAAAAAAAACI/iyIK3cvo18U/s72-c/map.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
